Der Steppenwolf

Der Steppenwolf

Text und Kommentar

Schulbuch (Taschenbuch)

9,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-518-18812-5

Auflage

15. Auflage

Erscheinungsdatum

20.09.1999

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-518-18812-5

Auflage

15. Auflage

Erscheinungsdatum

20.09.1999

Unterrichtsfächer

Deutsch

Einband

Taschenbuch

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

17,7/11,3/2,3 cm

Gewicht

208 g

Sprache

Deutsch

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Einsamkeit ist des Dichters bester Freund

Rodrigo Frez-Hidalgo aus Wien am 30.03.2021

Bewertungsnummer: 796687

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Dieses große Werk der Weltliteratur setzt dort an, wo ein Mann seine Koffer packt, um sich selbst zu zu begegnen. Als Untermieter in einer Phantasie, zieht der Alte nachts in stetig neue Abenteuer, bei denen er als Ausharrender fungiert, als sterbender alter Wolf, der einem Rudel der Jugend folgend, endlich das verlebt, was er vielleicht nie gehabt hat. Als teilnehmender Beobachter seiner eigenen Welt, spielt und flirtet er als Vornehmer aber Verblasster mit der güldnen Haut straffer Windhunde, die sich zwischen den Lichtern und Schatten wie Sonnengötter zeigen. Nur er selbst scheint zu ahnen, dass er in einem letzten aufbäumen trotz erdachter Liebe seiner jungen Freunde, immer nur geduldet wird. Niemals wird er, wird der Reisende, sein Ziel erreichen. Niemals wird er wahrhaftig Teil eines Rudels werden. Der Steppenwolf steht allein, einen Mond anheulend, den er liebestoll nie rühren wird können. Beschämt, seiner endlosen Reise gewahr, kann er schließlich nur verglühen und vergehen, seine Koffer wieder packen und aus der Phantasie ausziehen, der er sein Geheule hinterlässt. Ein Testament der Einsamkeit, wird der Steppenwolf sich nie erreichen.
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Einsamkeit ist des Dichters bester Freund

Rodrigo Frez-Hidalgo aus Wien am 30.03.2021
Bewertungsnummer: 796687
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Dieses große Werk der Weltliteratur setzt dort an, wo ein Mann seine Koffer packt, um sich selbst zu zu begegnen. Als Untermieter in einer Phantasie, zieht der Alte nachts in stetig neue Abenteuer, bei denen er als Ausharrender fungiert, als sterbender alter Wolf, der einem Rudel der Jugend folgend, endlich das verlebt, was er vielleicht nie gehabt hat. Als teilnehmender Beobachter seiner eigenen Welt, spielt und flirtet er als Vornehmer aber Verblasster mit der güldnen Haut straffer Windhunde, die sich zwischen den Lichtern und Schatten wie Sonnengötter zeigen. Nur er selbst scheint zu ahnen, dass er in einem letzten aufbäumen trotz erdachter Liebe seiner jungen Freunde, immer nur geduldet wird. Niemals wird er, wird der Reisende, sein Ziel erreichen. Niemals wird er wahrhaftig Teil eines Rudels werden. Der Steppenwolf steht allein, einen Mond anheulend, den er liebestoll nie rühren wird können. Beschämt, seiner endlosen Reise gewahr, kann er schließlich nur verglühen und vergehen, seine Koffer wieder packen und aus der Phantasie ausziehen, der er sein Geheule hinterlässt. Ein Testament der Einsamkeit, wird der Steppenwolf sich nie erreichen.

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Der Steppenwolf

von Hermann Hesse

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