Produktbild: Der Untergeher

Der Untergeher

4

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30508

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/1,7 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

20

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37997-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30508

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/1,7 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

20

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-37997-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Berikon

    5/5

    11.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr anregend

    Diese Lektüre hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, besonders weil ich selbst in meiner Freizeit viel Musiziere. Sobald man sich auch näher mit dem Aufbau des Textes (und der Relation zur Goldbergvariation) beschäftigt, kann man in weitere Metaebenen eintauchen. Ein enorm interessantes Werk, welches sich lohnt zu lesen.

  • Patricia G.

    aus Prinzersdorf

    4/5

    22.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    ein Übertreibungskünstler

    Wir erleben Thomas Bernhard wieder mal gnadenlos, gegen sich und gegenüber anderen, aber auch ehrlich, manchmal übertrieben ehrlich. Wer Bernhard kennt, der weiss auch wie wichtig ihm die Übertreibung ist. Es gibt schon Gründe warum man Bernhard lesen sollte. Wenn man genau wissen will welche, sollte man "der Untergeher" lesen.

  • Zitronenblau

    3/5

    03.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Warum untergegangen?

    Im 1982 erschienenen Roman "Der Untergeher" lässt Bernhard den Ich-Erzähler erinnern, berichten über den ominösen und plötzlichen Suizid seines langjährigen "Freundes" Wertheimer. Er, Wertheimer und der berühmte Klaviervirtuose Glenn Gould (weicht etwas vom realen Glenn Gould ab) haben zusammen bei Horowitz studiert, doch Glenn war in der Perfektionierung der Goldbergvariationen und der Kunst der Fuge (Bach) das unangefochtene Genie ("glenngenial"), was die beiden anderen dazu bewog, aufzugeben. Nach dem Schlaganfall Goulds brachte sich Wertheimer um und der Ich-Erzähler webt ein Netz aus Gedanken und Erinnerungen, um disem Suizid auf die Spur zu kommen. Wertheimers Wesen wird als "Untergeher" beschrieben, also jemand, der untergeht bzw. dem Untergang entgegen geht. Dieser hat sich vor dem Haus seiner Schwester umgebracht, was darauf hindeuten kann, dass er diese womöglich mit-verantwortlich macht in Bezug auf sein Untergehen. Der Ich-Erzähler reflektiert aber auch Gould (und dessen Erfolg) sowie sich, um nicht nur Wertheimers Entwicklung, sondern auch die seinige und die des Virtuosen zu skizzieren. Erschreckend ist die eine Unterhaltung, an die er sich erinnert, in der herauskommt, dass Wertheimer kurz nach seinem Ableben verhasste Leute zu sich geladen, unentwegt Bach gespielt und die Gäste damit fast wahnsinnig gemacht hat. Der Mann ist sowas von an sich gescheitert, offenbar hat er den Verstand verloren und sich in den Tod gestürzt. Interessanter Roman, aber auch nicht das Beste von Bernhard - erinnert mich an "Korrektur".

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    15.02.2023

    eBook (ePUB)

    der Meister des Jammerns

    Der Meister des Jammerns und des Zorns ist auch mit diesem Buch über Glenn Gould und den beiden Klaviervirtuosen Wertheimer und dem Ich-Erzähler herausragend. Im Zentrum steht Wertheimer, der Selbstmord begangen hat. Man fragt sich warum. Es gibt verschiedene Gründe. Aber in diesem Buch geht es nicht darum. Worum geht es eigentlich? Man weiss es nicht so recht; eine Serie von Erklärungen und Ereignissen und Feststellungen bilden den Startpunkt für eine Vielzahl von Verärgerungsbekundungen über Österreich, über die Politik, über die Schweiz und Zizers und über vieles mehr. Woran liegt es, dass man in dieses Buch mit Spannung und Interesse einsteigt und dann bis zur letzten Seite am Ball bleibt - ohne dass das Interesse und die Spannung nachgibt - und obwohl man am Schluss feststellen muss, dass es über dieses Buch eben doch nicht viel zu schreiben gibt ausser der Tatsache, dass es - wie alle Thomas Bernhards - sehr lesenswert ist.

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    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

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    4/5

    20.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Männer können nicht der "Beste"...

    Drei Männer können nicht der "Beste" sein.!! Glenn Gould erreicht diesen Status. Aber, was wird aus den anderen beiden?! Thomas Bernhard verwebt Realität mit Fiktion auf faszinierende Weise.

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