Weitere Geheimnisse glücklicher Kinder
Band 5371
Heyne-Bücher Ratgeber Band 5371

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2001

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2001

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/1,9 cm

Gewicht

222 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-19762-6

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Kein Vergleich mit Band 1

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 27.12.2006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von Steve Biddulphs Buch 'Das Geheimnis glücklicher Kinder' war ich sehr angetan, weshalb ich mich auch entschloss den Fortsetzungsband zu lesen. Dieser konnte jedoch bei Weitem nicht so überzeugen, wie das wirklich herausragende erste Werk des Autors. Gibt Biddulph im ersten Band noch unheimlich viele wertvolle Tipps so besteht dieser zweite Band eher aus Gejammer und nur wenigen neuen Thesen. Doch der Reihe nach, denn im ersten Viertel des Buches geht es noch sehr vernünftig zu. Da erklärt der Australier, wie wichtig es ist auf dem engen Pfad zwischen 'Sanfter Liebe' und 'Standfester Liebe' zu wandeln. Biddulph meint damit, dass ein Kind immer bedingungslos geliebt werden muss, dennoch aber nicht immer seinen Kopf durchsetzen darf. Im Falle einer Eskalation empfiehlt er als Maßnahme der Standfesten Liebe, das Kind in eine Ecke zu stellen um zum Nachdenken aufzufordern. Anschließend wenn sich das Kind gesprächsbereit zeigt, ist es natürlich unbedingt erforderlich, die ganze Situation liebevoll zu diskutieren. Bei richtiger Ausführung kann dieses Konzept ganz bestimmt sehr gut aufgehen. In den Folgekapiteln jedoch verlässt Biddulph das Terrain der Tipps und Tricks und wendet sich dem Gejammer über die kinderfeindliche Gesellschaft zu. Nicht dass er nicht Recht hätte, aber es ist eben nicht das was man von diesem Buch erwartet. Mehr als die Hälfte des Buches wird mit Begründungen und möglichen gesellschaftspolitischen Auswegen gefüllt. Die einzige Aussage aber zur Erziehung der Kinder ist, dass es für Kleinkinder unerlässlich ist, dass eine Vertrauensperson immer anwesend ist, und dass das Abschieben der Kinder in Aufbewahrungsstätten nur die Ultima Ratio sein kann. Wie gesagt, inhaltlich hat er Recht aber es ist eine klare Themenverfehlung. Abschließend gibt Biddulph noch einen kurzen Überblick über die Unterschiede zwischen der Erziehung von Jungen und jener von Mädchen. Zwei nette, wenn auch kurze, Kapitel. Hier allerdings geht er nicht in die Tiefe und die Quintessenz bleibt dabei, dass Kinder geschlechtsspezifische Vorbilder brauchen sowie dass die Rolle des Vaters vollkommen anders ist als jene der Mutter. Eine Erkenntnis die nicht so neu ist, die jedoch im Zuge der Feminismusdebatte dazu führte, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Zusammenfassend kann man also sagen, dass das vorliegende Buch durchaus interessant zu lesen ist, dass der größte Teil allerdings vollkommen am vom Titel suggerierten Thema vorbeigeht und dass es das Buch daher bei Weitem nicht mit dem Vorgänger 'Das Geheimnis glücklicher Kinder' aufnehmen kann.

Kein Vergleich mit Band 1

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 27.12.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von Steve Biddulphs Buch 'Das Geheimnis glücklicher Kinder' war ich sehr angetan, weshalb ich mich auch entschloss den Fortsetzungsband zu lesen. Dieser konnte jedoch bei Weitem nicht so überzeugen, wie das wirklich herausragende erste Werk des Autors. Gibt Biddulph im ersten Band noch unheimlich viele wertvolle Tipps so besteht dieser zweite Band eher aus Gejammer und nur wenigen neuen Thesen. Doch der Reihe nach, denn im ersten Viertel des Buches geht es noch sehr vernünftig zu. Da erklärt der Australier, wie wichtig es ist auf dem engen Pfad zwischen 'Sanfter Liebe' und 'Standfester Liebe' zu wandeln. Biddulph meint damit, dass ein Kind immer bedingungslos geliebt werden muss, dennoch aber nicht immer seinen Kopf durchsetzen darf. Im Falle einer Eskalation empfiehlt er als Maßnahme der Standfesten Liebe, das Kind in eine Ecke zu stellen um zum Nachdenken aufzufordern. Anschließend wenn sich das Kind gesprächsbereit zeigt, ist es natürlich unbedingt erforderlich, die ganze Situation liebevoll zu diskutieren. Bei richtiger Ausführung kann dieses Konzept ganz bestimmt sehr gut aufgehen. In den Folgekapiteln jedoch verlässt Biddulph das Terrain der Tipps und Tricks und wendet sich dem Gejammer über die kinderfeindliche Gesellschaft zu. Nicht dass er nicht Recht hätte, aber es ist eben nicht das was man von diesem Buch erwartet. Mehr als die Hälfte des Buches wird mit Begründungen und möglichen gesellschaftspolitischen Auswegen gefüllt. Die einzige Aussage aber zur Erziehung der Kinder ist, dass es für Kleinkinder unerlässlich ist, dass eine Vertrauensperson immer anwesend ist, und dass das Abschieben der Kinder in Aufbewahrungsstätten nur die Ultima Ratio sein kann. Wie gesagt, inhaltlich hat er Recht aber es ist eine klare Themenverfehlung. Abschließend gibt Biddulph noch einen kurzen Überblick über die Unterschiede zwischen der Erziehung von Jungen und jener von Mädchen. Zwei nette, wenn auch kurze, Kapitel. Hier allerdings geht er nicht in die Tiefe und die Quintessenz bleibt dabei, dass Kinder geschlechtsspezifische Vorbilder brauchen sowie dass die Rolle des Vaters vollkommen anders ist als jene der Mutter. Eine Erkenntnis die nicht so neu ist, die jedoch im Zuge der Feminismusdebatte dazu führte, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Zusammenfassend kann man also sagen, dass das vorliegende Buch durchaus interessant zu lesen ist, dass der größte Teil allerdings vollkommen am vom Titel suggerierten Thema vorbeigeht und dass es das Buch daher bei Weitem nicht mit dem Vorgänger 'Das Geheimnis glücklicher Kinder' aufnehmen kann.

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