Hunger auf Leben

Hunger auf Leben

Eine Auswahl aus den Tagebüchern 1955-1970 mit einem Brief an eine Freundin

Buch (Taschenbuch)

8,50 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Das ruhelose Leben der Brigitte Reimann diente als Vorlage für diese anspruchsvolle und hoch emotionale Verfilmung des MDR (»Klemperer«) - es ist eines der wichtigsten Projekte der ARD im kommenden Herbst. Regisseur Marcus Imboden zeichnet auf der Grundlage der Tagebücher das Bild einer leidenschaftlichen Frau und eigenwilligen Schriftstellerin, die sich gegen ihre Zeit auflehnte. Das Buch zum Film versammelt eine Auswahl der bewegendsten Tagebuchnotate von 1955 bis 1970 für alle, die Brigitte Reimann anläßlich dieser Verfilmung kennenlernen möchten.

»"Eine faszinierende Frau, die wunderbar schreiben konnte! Ich habe ihre Tagebücher verschlungen und wäre gerne mit ihr befreundet gewesen. Sie war eine positive, dem Leben zugewandte Frau, die sehr viel Mut hatte."« ("TV Today")
»"Wie ein leidenschaftlicher Lebensroman lesen sich die Tagebücher der ostdeutschen Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973). Das schonungslose Selbstporträt einer Zerrissenen."« ("Nürnberger Nachrichten")
»"'Hunger auf Leben' versammelt eine Auswahl der bewegendsten Tagebuchnotate für alle, die Brigitte Reimann anlässlich dieses Fernsehereignisses kennenlernen möchten."« ("Unbekanntes Medium")

Brigitte Reimann, geboren 1933 in Burg bei Magdeburg, war seit ihrer ersten Buchveröffentlichung freie Autorin. 1960 zog sie nach Hoyerswerda, 1968 nach Neubrandenburg. Nach langer Krankheit starb sie 1973 in Berlin.

Veröffentlichungen: Ankunft im Alltag (1961), Die Geschwister (1963), Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise (1965), Franziska Linkerhand (1974). Außerdem die Briefwechsel mit Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973 (1993), mit Hermann Henselmann, Mit Respekt und Vergnügen (1994), Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen (1995) und mit Irmgard Weinhofen, Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973 (2003), sowie die Tagebücher Ich bedaure nichts (1997) und Alles schmeckt nach Abschied (1998). Aus dem Nachlaß: Das Mädchen auf der Lotosblume. Zwei unvollendete Romane (2003). Zuletzt erschienen Jede Sorte von Glück. Briefe an die Eltern (2008) und Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe (2018)..
Carsten Gansel, geb. 1955, ist seit 1995 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Gießen. Er arbeitete unter anderem zu Gotthold Ephraim Lessing, Hermann Hesse, Hans Fallada, Johannes R. Becher, Hans Werner Richter, Uwe Johnson, Christa Wolf, Brigitte Reimann und Erwin Strittmatter. Als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen verantwortete er zuletzt die Neuausgabe von Heinrich Gerlachs „Durchbruch bei Stalingrad“ (2016), die international für Aufsehen sorgte. Er ist Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises sowie des Uwe-Johnson-Förderpreises und Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2004

Herausgeber

Carsten Gansel

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

326

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2004

Herausgeber

Carsten Gansel

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/2,1 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-2036-7

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