Zur Dis--Kontinuität mittelalterlichen politischen Denkens in der neuzeitlichen politischen Theorie. Marsilius von Padua, Johannes Althusius und Thomas Hobbes im Vergleich.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.02.2005
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
381
Maße (L/B/H)
23,4/15,6/1,9 cm
Gewicht
502 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11609-6
Bettina Koch wendet sich in ihrer Studie dieser Frage exemplarisch zu, indem sie die Theorien zweier Denker aus dem 17. Jahrhundert mit der politischen Theorie Marsilius' von Padua, dem wohl systematisch geschlossensten Denker des Spätmittelalters, vergleicht. Als Folie für das 17. Jahrhundert werden mit Johannes Althusius und Thomas Hobbes Theorien von Denkern herangezogen, die für zwei gegensätzliche Politikmodelle stehen: Föderalismus und Suprematietheorie.
Von Marsilius von Padua führt kein direkter Weg zu Johannes Althusius und zu Thomas Hobbes. Die Studie offenbart vielmehr, inwieweit Konzepte, die von Marsilius und anderen Denkern des Spätmittelalters tradiert werden, in den Theorien des 17. Jahrhunderts fortbestehen. Dabei werden auch Konzepte, die von Marsilius bekämpft werden, im 17. Jahrhundert teilweise positiv konnotiert. Zudem werden Theoreme, die von Althusius positiv aufgenommen werden, von Hobbes abgelehnt. Konzepte, die von Hobbes aufgegriffen werden, stoßen bei Althusius auf Ablehnung. Insbesondere die kirchenpolitische Programmatik Marsilius' findet in Hobbes' Theorie ihren Widerhall, während Althusius mit Marsilius beispielsweise die Ablehnung jeder Form absoluter Gewalt teilt.
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