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Die Vermessung der Welt

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Shortlist)

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Die Vermessung der Welt

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Beschreibung

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Eine literarische Sensation. ("The Guardian")
Ein großes Buch, ein genialer Streich. ("Frankfurter Rundschau")
Ein wahrhaft reicher und bahnbrechender Roman. ("Le Nouvel Observateur")
Urkomisch und herzzerreißend. ("Time Magazine")

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet, zuletzt wurden ihm der Frank-Schirrmacher-Preis, der Schubart-Literaturpreis und der Anton-Wildgans-Preis verliehen. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden, und auch sein Roman "Tyll" stand monatelang auf der Bestsellerliste, schaffte es auf die Shortlist des International Booker Prize 2020 und begeistert Leser im In- und Ausland. Daniel Kehlmann lebt in Berlin.
 

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2005

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2005

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/2,7 cm

Gewicht

392 g

Auflage

52. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03528-0

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Wirklich, wirklich gut

Simon Garfield am 10.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man kann es nicht genug empfehlen. Allzu menschliche Protagonisten, die auch mal ordentlich halluzinieren auf dem Anstieg eines Berges, während Berechnungen einen Krieg übersehen und mit ihrer wissenschaftlichen Neugier sogar hartgesottene Matrosen schockieren. --- Das zu lesen war wirklich eine Bereicherung. Unbedingt eine Chance geben!

Wirklich, wirklich gut

Simon Garfield am 10.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man kann es nicht genug empfehlen. Allzu menschliche Protagonisten, die auch mal ordentlich halluzinieren auf dem Anstieg eines Berges, während Berechnungen einen Krieg übersehen und mit ihrer wissenschaftlichen Neugier sogar hartgesottene Matrosen schockieren. --- Das zu lesen war wirklich eine Bereicherung. Unbedingt eine Chance geben!

Ein guter Mix aus Roman und Biographie.

Bewertung am 10.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. . Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. . Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. . Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.

Ein guter Mix aus Roman und Biographie.

Bewertung am 10.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. . Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. . Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. . Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.

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Ingbert Edenhofer

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Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!
5/5

Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!

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Naturwissenschaftler mit Eigenarten!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass nur eine Kollegin dieses tolle Buch rezensiert hat! Es geht um Alexander von Humboldt und Gauß. Beide haben die Welt vermessen, der Eine ( Humboldt) durch die große, weite Welt, der Andere ( Gauß) im stillen Kämmerlein. Beide trafen sich mal in Berlin. Das nimmt Kehlmann zum Anlaß ein Teil des Lebens der beiden zu erzählen. Das macht er kenntnisreich und mit viel Humor. Er zeigt wie die beiden tickten. Ich hätte wahrlich weder Frau noch Sohn von Gauß sein wollen. Lesen sie selbst warum! Die Lektüre ist ein wahres Vergnügen!
5/5

Naturwissenschaftler mit Eigenarten!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erstaunlich, dass nur eine Kollegin dieses tolle Buch rezensiert hat! Es geht um Alexander von Humboldt und Gauß. Beide haben die Welt vermessen, der Eine ( Humboldt) durch die große, weite Welt, der Andere ( Gauß) im stillen Kämmerlein. Beide trafen sich mal in Berlin. Das nimmt Kehlmann zum Anlaß ein Teil des Lebens der beiden zu erzählen. Das macht er kenntnisreich und mit viel Humor. Er zeigt wie die beiden tickten. Ich hätte wahrlich weder Frau noch Sohn von Gauß sein wollen. Lesen sie selbst warum! Die Lektüre ist ein wahres Vergnügen!

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