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Die Vermessung der Welt

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Shortlist)

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Die Vermessung der Welt

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40788

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2005

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Beschreibung

Rezension

Ein großes Buch, ein genialer Streich. Frankfurter Rundschau

Details

Verkaufsrang

40788

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2005

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/2,7 cm

Gewicht

392 g

Auflage

53. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03528-0

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16 Bewertungen

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Wirklich, wirklich gut

Simon Garfield am 10.10.2021

Bewertungsnummer: 1586175

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man kann es nicht genug empfehlen. Allzu menschliche Protagonisten, die auch mal ordentlich halluzinieren auf dem Anstieg eines Berges, während Berechnungen einen Krieg übersehen und mit ihrer wissenschaftlichen Neugier sogar hartgesottene Matrosen schockieren. --- Das zu lesen war wirklich eine Bereicherung. Unbedingt eine Chance geben!
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Wirklich, wirklich gut

Simon Garfield am 10.10.2021
Bewertungsnummer: 1586175
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man kann es nicht genug empfehlen. Allzu menschliche Protagonisten, die auch mal ordentlich halluzinieren auf dem Anstieg eines Berges, während Berechnungen einen Krieg übersehen und mit ihrer wissenschaftlichen Neugier sogar hartgesottene Matrosen schockieren. --- Das zu lesen war wirklich eine Bereicherung. Unbedingt eine Chance geben!

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Ein guter Mix aus Roman und Biographie.

Katharina aus Graz am 10.09.2021

Bewertungsnummer: 1564468

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. . Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. . Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. . Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.
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Ein guter Mix aus Roman und Biographie.

Katharina aus Graz am 10.09.2021
Bewertungsnummer: 1564468
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. . Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. . Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. . Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.

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Die Vermessung der Welt

von Daniel Kehlmann

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S. Kurewitz

Thalia Göttingen

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5/5

Ein Meisterwerk!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit sprachlicher Präzision und umfangreichem Hintergrundwissen schildert Daniel Kehlmann in die "Vermessung der Welt" zwei Lebenswege wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Den einen, Alexander von Humboldt, zieht es in die Ferne, während der andere, Carl Friedrich Gauß zu Hause bleibt und sich den mathematischen Fragen der Erde und des Weltalls widmet. Beide Wissenschaftler beflügelt die Neugier und der Drang, die Rätsel ihres Planeten zu lüften, wie klein und unbedeutend sie auch erscheinen mögen. Ein wirklich charakterstarkes Buch mit grandios tiefgründigem, trockenen Humor!
5/5

Ein Meisterwerk!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit sprachlicher Präzision und umfangreichem Hintergrundwissen schildert Daniel Kehlmann in die "Vermessung der Welt" zwei Lebenswege wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Den einen, Alexander von Humboldt, zieht es in die Ferne, während der andere, Carl Friedrich Gauß zu Hause bleibt und sich den mathematischen Fragen der Erde und des Weltalls widmet. Beide Wissenschaftler beflügelt die Neugier und der Drang, die Rätsel ihres Planeten zu lüften, wie klein und unbedeutend sie auch erscheinen mögen. Ein wirklich charakterstarkes Buch mit grandios tiefgründigem, trockenen Humor!

S. Kurewitz
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Ingbert Edenhofer

Thalia Essen - Allee-Center

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5/5

Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!
5/5

Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!

Ingbert Edenhofer
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