Produktbild: Die Geburt der Biopolitik. Geschichte der Gouvernementalität II
Band 1809

Die Geburt der Biopolitik. Geschichte der Gouvernementalität II Geschichte der Gouvernementalität II. Vorlesungen am Collège de France 1978/1979

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2006

Herausgeber

Michel Senellart

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

517

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/3 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

Naissance de la biopolitique

Übersetzt von

Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29409-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2006

Herausgeber

Michel Senellart

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

517

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/3 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

Naissance de la biopolitique

Übersetzt von

Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29409-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Die Geburt der Biopolitik. Geschichte der Gouvernementalität II
  • Vorlesung 1

    Methodenfragen. Angenommen, es gibt keine Universalien. Zusammenfassung der Vorlesung des Vorjahrs: Das begrenzte Ziel der Herrschaft der Staatsräson (Außenpolitik) und das unbegrenzte Ziel des Polizeistaats (Innenpolitik). Die Recht als Prinzip der externen Begrenzung der Staatsräson. Perspektive der diesjährigen Vorlesung: Die politische Ökonomie als Prinzip der internen Begrenzung der gouvernementalen Vernunft. Was ist der Liberalismus?

    Vorlesung 2

    Der Liberalismus und das Auftreten einer neuen Regierungskunst im 18. Jahrhundert. Spezifische Merkmale der liberalen Regierungskunst: (1) Konstitution des Marktes als Ort der Wahrheitsbildung und nicht nur als Anwendungsfeld der Rechtsprechung. Methodenfragen. Worin eine politische Kritik des Wissens bestehen muß. (2) Das Problem der Begrenzung der Ausübung öffentlicher Gewalt. Die beiden Arten von Lösungen: Der französische juridische Radikalismus und der englische Utilitarismus.

    Vorlesung 3

    Spezifische Merkmale der liberalen Regierungskunst (Schluß): Das Problem des europäischen Gleichgewichts und der internationalen Beziehungen. Das ökonomische und politische Kalkül im Merkantilismus. Das Prinzip der Freiheit des Marktes nach den Physiokraten und Adam Smith: Die Geburt eines neuen europäischen Modells.

    Vorlesung 4

    Der Staatsphobie. Methodenfragen: Sinn und Einsatz der Aufnahme einer Staatstheorie in die Analyse der Machtmechanismen. Die neoliberalen Regierungspraktiken: Der deutsche Liberalismus der Jahre 1948-1962; der amerikanische Neoliberalismus.

    Vorlesung 5

    Der deutsche Neoliberalismus (Fortsetzung). Nützlichkeit historischer Analysen in bezug auf die Gegenwart. Worin unterscheidet sich der Neoliberalismus vom klassischen Liberalismus? Sein besonderer Einsatz: Wie ist die globale Ausübung politischer Macht bezüglich der Prinzipien einer Marktwirtschaft zu regeln, und die Veränderungen, die sich daraus ergeben.

    Vorlesung 6

    Der deutsche Neoliberalismus (Fortsetzung). Der zweite Aspekt der „Gesellschaftspolitik“ nach den Ordoliberalen: das Problem des Rechts in einer Gesellschaft, die nach dem Modell der marktbezogenen Wettbewerbswirtschaft geregelt ist. Rückkehr zur Walter-Lippmann-Konferenz.

    Vorlesung 7

    Der deutsche Neoliberalismus (Fortsetzung). Der Anstieg der Rechtsnachfrage. Allgemeine Schlußfolgerung: Die Besonderheit der neoliberalen Regierungskunst in Deutschland. Der Ordoliberalismus gegenüber Schumpeters Pessimismus.

    Vorlesung 8

    Allgemeine Bemerkungen: (1) Die methodologische Reichweite der Analyse der Mikromächte. (2) Der Inflationismus der Staatsphobie. Seine Beziehungen zur ordoliberalen Kritik. Zwei Thesen über den totalitären Staat und die Abnahme der Gouvernementalität des Staats im 20. Jahrhundert.

    Vorlesung 9

    Der amerikanische Neoliberalismus. Sein Umfeld. Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Neoliberalismus. Aspekte dieses Neoliberalismus: (1) Die Theorie des Humankapitals. Die beiden Prozesse, die von ihr dargestellt werden: A) Vorstoß der ökonomischen Analyse ins Innere ihres eigenen Anwendungsfeldes: Kritik der klassischen Analyse der Arbeit in Begriffen des Faktors Zeit. B) Ausweitung der ökonomischen Analyse auf Gebiete, die bislang als nicht-ökonomisch galten.

    Vorlesung 10

    Der amerikanische Neoliberalismus (Fortsetzung). Die Anwendung des wirtschaftlichen Rasters auf gesellschaftliche Phänomene. Aspekte des amerikanischen Neoliberalismus: (2) die Delinquenz und die Strafpolitik. Historische Erinnerung: das Problem der Reform des Strafrechts am Ende des 18. Jahrhunderts.

    Vorlesung 11

    Das Modell des Homo oeconomicus. Seine Verallgemeinerung auf jegliche Verhaltensform im amerikanischen Neoliberalismus. Ökonomische Analyse und Verhaltenstechniken. Der Homo oeconomicus als Grundelement der neuen gouvernementalen Vernunft, die im 18. Jahrhundert in Erscheinung trat.

    Vorlesung 12

    Elemente für eine Geschichte des Begriffs des Homo oeconomicus (Fortsetzung). Rückkehr zum Problem der Begrenzung der souveränen Macht durch die Wirtschaftsaktivität. Analyse des Begriffs der „bürgerlichen Gesellschaft“: seine Entwicklung von Locke bis Ferguson. Fergusons Essay über die Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft (1787). Die vier wesentlichen Merkmale der bürgerlichen Gesellschaft nach Ferguson:"