• Produktbild: Mit den Augen eines Kindes sehen lernen - Band 1
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Band 1

Mit den Augen eines Kindes sehen lernen - Band 1 Zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern und den möglichen Folgen

5

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Rot

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8334-6086-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Rot

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8334-6086-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder normales Familienleben

    In dem ersten Band erklärt Frau Dr. Bonus alles, was man zur Grundlage braucht, um Pflege- und Adoptivkinder erfolgreich zu begleiten. Sie beschreibt, wie man aus ausweglosen Situationen als Adoptivfamilie wieder zu einem normalen Familienleben kommen kann. Für unsere Adoptivfamilie mit zwei betroffenen jugendlichen Adoptivkindern war es die Rettung - danke für dieses Buch!

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    15.11.2006

    Buch (Taschenbuch)

    DR. BETTINA BONUS: „Mit den Augen eines Kindes sehen lernen“. Band I: Zur Ent-stehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern und den möglichen Folgen. Norderstedt: Books on Demand GmbH, 2006.

    Bei der Lektüre dieses Buches sollte man mit den Fallbeispielen beginnen. Dort geht es hart zur Sache. Zwölf kurze Studien zu verschiedenen Pflege- und Adoptivkindern aus der Praxis der Autorin legen offen, welche Probleme solche Kinder oft mit sich herumschlep-pen und wie unerträglich die resultierenden Belastungen für Pflege- und Adoptiveltern werden können. Warum ist das so? Bettina Bonus führt die Störungen auf frühe Traumatisierung zurück. Zum Trauma kommt es, wenn man einer lebensbedrohlichen Situation aus eigener Kraft nicht entfliehen kann, so dass man hilflos und ohnmächtig ausgeliefert ist. Gefühle können so überwältigend sein, dass sie den Menschen töten. Also schließt der Traumatisierte das Erlebte hermetisch weg. Aber gerade deshalb rumort es in ihm weiter und lässt ihm keine Ruhe. Eine Frühtraumatisierung widerfährt dem Kind in frühem Alter. Jetzt kann alles in Mitlei-denschaft gezogen werden, was sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Am schlimmsten ist die Trennung des kleinen Kindes von seiner leiblichen Mutter. Während der Schwangerschaft erlebt das Kind die Mutter und sich selbst als untrennbare Einheit. Für das Kind gibt es nur die eigenen Gefühle, welche die der Mutter einschließen. Das Neugeborene empfindet sich selbst nur in der Nähe der leiblichen Mutter als vollständig. Fehlt sie plötzlich, so fehlt ein großer Teil des kleinen Kindes selbst. Mit der Trennung von der leiblichen Mutter ist zunächst die elementare Lebensgrundlage des Kindes zerstört. Durch die Trennung verliert das Kind alles, was es bisher am Leben erhielt. Darüber hinaus wird ihm die eigene, die mütterliche Gefühlswelt genommen. Die Gefühle, die durch diesen Schmerz entstehen, sind unerträglich. Das Kind erleidet eine Todesangst, die weit über das hinaus geht, was es verkraften kann. Hier liegt der Schlüssel für das spätere Verhalten des frühtraumatisierten Kindes. Das Kind entwickelt Überlebensstrategien zur Angstbewältigung. Eine Möglichkeit, die eigene Angst zu überspielen, liegt darin, selbst Angst zu machen, die Pflege- oder Adop-tiveltern zu bedrohen, ja sie anzugreifen oder die Wohnung zu verwüsten. Um dem Kind eine Heilung zu ermöglichen, müssen die Pflege- oder Adoptiveltern den Teufelskreis der Todesangst und des Überlebenskampfes beenden. Sie müssen lernen, provozierendes Ver-halten zu deuten: Werden sie gerade zum Opfer einer Strategie oder handelt es sich um einen „normalen“ Streit? Statt sich auf provokante Kraft- und Machtproben einzulassen, müssen sie mit den Augen des Kindes sehen lernen, das heißt, die Überlebensstrategie ih-res Kindes immer deutlicher erkennen und ihr angemessen und liebevoll begegnen. Ein kraftvolles und bestürzend schönes Buch. Die seelischen Nöte früh traumatisierter Kinder werden einfühlsam und praxisnah dargelegt. Viele praktische Tipps für den Um-gang mit hochproblematischen und deutlich verhaltensauffälligen Pflege- und Adoptivkin-dern werden dem Leser vermittelt. Beschönigt wird nichts. Das Buch soll warnen, zugleich aber auch dazu ermutigen, das Wagnis einer Adoption oder Pflege einzugehen.

  • Claudia Horneck

    5/5

    02.11.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Falsche Erziehung oder Trauma?

    Ein tolles und für mich sehr hilfreiches Buch. Als Freundin einer Pflegemutter von zwei recht schwierigen Pflegekindern, fragt man sich oft, ob die Kinder falsch erzogen werden. Hier in diesem Buch erfahre ich endlich, was in den Kindern vorgeht und warum sie so schwierig sind. Während der Lektüre dieses Buches war ich immer wieder erstaunt, dass die Autorin viele der Verhaltensweisen dieser Kinder so treffsicher beschreiben kann, ohne sie zu kennen. Es scheint sich wirklich um allgemein gültige Gesetze bei problematischen Pflegekindern zu handeln, die sie durch jahrelange Arbeit herausgefunden und beschrieben hat. „Mit den Augen eines Kindes sehen lernen“ ist ein Plädoyer für das in frühen Jahren traumatisierte Kind. Es beschreibt das Leben und Empfinden dieser Kinder aus ihrer Kindersicht und zeigt sehr deutlich, warum die Kinder diese oder jene Verhaltensweisen annehmen. Frau Dr. Bonus beschreibt im Detail die vier Stationen, in denen spätere Pflege- und Adoptivkinder in frühester Kindheit traumatisiert werden können: 1. während der Schwangerschaft 2. während des Aufenthaltes in der leiblichen Familie 3. durch die Trennung von der leiblichen Mutter 4. und schließlich während der vielen Zwischenstationen, die die Kinder oft durchlaufen bevor sie in die Pflege- oder Adoptivfamilie kommen. Und sie beschreibt die dramatischen Folgen dieser Traumatisierungen. Diese Kinder erleben so entsetzliche Todesangst und die damit verbundene Ohnmacht, dass sie eine Überlebensstrategie entwickeln, die entweder mit unserem bürgerlichen Leben vereinbar ist oder eben nicht. Diese Überlebensstrategien werden so schön plastisch und mit vielen Beispielen von Frau Dr. Bonus geschildert, dass der Leser ein großes Verständnis für die Probleme der Pflege- und Adoptivkinder bekommt. Daneben macht die Autorin den Eltern Mut, trotz eventueller Schwierigkeiten die Beziehung zum Kind aufrecht zu erhalten und sich beständig in die Sicht des Kindes zu begeben.

  • Pia

    4/5

    11.12.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Kinderblick

    Zum Einlesen in die Thematik ist dieses Buch wunderbar geeignet. Man sollte jedoch vertiefende Literatur zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Eltern oder den konkreten Folgen nicht außer Acht lassen. Frau Bonus schafft es auf jeden Fall den Leser zu motivieren "durch die Augen eines Kindes" auf das ganze Geschehen zu richten, was vieles schon erklärt.

  • Bewertung

    1/5

    03.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gefährlicher Psycho Hokuspokus

    Nachdem ich im engsten Umfeld erlebe wie die s.g Bonus Methode seit nunmehr drei Jahren an einem mitlerweile zehnjährigen Kind zu 100 Prozent angewandt wird, habe ich das erste Buch dieser "Expertin " gelesen. Es ist für jemand, der Hilfe oder Beratung sucht, erstmal nett geschrieben, hat aber mit fundierter Hilfe nichts zu tun. Nachdem die Eltern Frau Bonus kontaktiert haben, nur über Mail (telefonisch ist dieses Institut, welches sich in einem Reihenhaus befindet ,nicht erreichbar), ist Frau Bonus umgehend bei den Eltern erschienen und hat in einer Blitzdiagnose eine schwere Traumatisierung des Kindes diagnostiziert und es wurde sofort mit der s.g.Bonus Methode begonnen. Eine Methode, die in Fachkreisen als "Schwarze Pädagogik " bezeichnet wird. Die Eltern wurden von Frau Bonus durch Seminare, Bücher, Beratungen etc. in eine Abhängigkeit gebracht, die ähnlich einer bekannten Phychosekte ist. Die Bonus Methode ist ein Geschäftsmodel, mehr nicht.

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