Produktbild: Vom rechten Leben

Vom rechten Leben Buddhistische Lehren aus Indien und Tibet

1

38,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2007

Herausgeber

Michael Hahn

Verlag

Verlag der Weltreligionen

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,2/11,9/3,2 cm

Gewicht

398 g

Auflage

1

Übersetzt von

Michael Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-70003-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2007

Herausgeber

Michael Hahn

Verlag

Verlag der Weltreligionen

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,2/11,9/3,2 cm

Gewicht

398 g

Auflage

1

Übersetzt von

Michael Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-70003-6

Herstelleradresse

Verlag der Weltreligionen
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.verlagderweltreligionen.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Zitronenblau am 21.04.2021

Bewertungsnummer: 676598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die buddhistischen Lehren sind nicht angemessen zu bewerten, denn sie führen zur Erleuchtung. Das vorliegende Buch versammelt neben dem Udanavarga (Feierliche Aussprüche des Buddha) auch die Aphorismen des Philosophen Nagarjuna (u. a. Hundert Strophen von der Lebensklugheit), den Text des Raviguptas (Schatzkammer der Arya-Strophen) und die Strophensammlung des Sa-skya Pandita (Der Ozean treffender Aussprüche). All diese Texte sind ein Sammelsurium ewiger Weisheiten und moralischer Imperative. Sie durchziehen das Leben, den Tod, Glück, Tugendhaftigkeit und Mitgefühl, sie nennen das Böse und wie es zu vermeiden ist und leiten den Weg an, der zur Erleuchtung führt. Es dauert Jahre oder Dekaden, um den Pfad zu Ende zu gehen, doch wird auch an einer Stelle gewarnt (sinngemäß): Wer die Krone des Baumes erklettert ist, findet keinen Ast mehr über sich... Dem Laien zeigt sich auf den ersten Blick eine Klarheit, eine Einfachheit der Bedingungen des buddhistischen Pfades, obgleich im Buch kein System abgeleitet wird. An der einen oder anderen Stelle kommt es sogar zu evidenten Widersprüchen. Daher ist das intensive Studium erforderlich, um den wahren Schlüssel zur Erkenntnis zu finden, denn in all diesen Lehrsprüchen befindet sich eine tiefere, verborgenere Wahrheit, die nicht einfach so heraus zu lesen ist, die vielmehr gelebt, begangen werden muss, um sie zu verstehen. Teils direkt, teils indirekt apotheoesieren die Lehrgedichte die Einsamkeit, die Isolation, machen sie aber zu keiner notwendigen Bedingung. Dennoch ist das In-sich-Kehren, die Suche nach sich selbst, die innere Glückseligkeit Moment der Selbst- und Welterkenntnis. Die Spiritualität ist etwas Individuelles, Meditatives. Und da wird das hermeneutische Anwendungsproblem überhaupt erst beim Schopfe gepackt: die Lebenswelt ist ein Konglomerat von Systemen, Dispositiven, Machtinstitutionen - alles "Dinge" bzw. "Prozesse", die Einfluss nehmen auf den Einzelnen, ihn determinieren im Denken, in der Kommunikation, im Handeln. Der gelebte Buddhismus ist nur sinnvoll, wenn er als absolute "Religion" (der Begriff ist nicht exakt) den Fällen der Lebenswelt, den Situationen und Determinanten, entgegenkommt, sie ummantelt und sich nicht in reziproker Weise okkupieren bzw. präokkupieren lässt. Somit fragt sich, inwieweit der "Mönchsweg" in modernen, westlich-okzidentalen Weltstrukturen (angefangen bei den Denkgebäuden und -apparaten über die diversen Weltkonzepte etc.) überhaupt nicht zur abgestumpften, irrläufigen Privatsache verkümmert, somit nur noch zu einem fragmentalen Mitbestandteil pseudoreligiöser Riten und Traditionen reduziert wird, der dem "exekutiven" Subjekt zumindest das Gefühl von Wertigkeit vermittelt. Der Weg ist ein schwieriger, ein einsamer, aber ein wahrer, obschon - wie Hesse es in seinem "Siddhartha" so eindrucksvoll transportiert - dieser auch nicht DIE Wahrheit sein kann, sondern, um den Zirkel einzubringen, eben EINE hermeneutische. Dies Zeigt sich auch in der Wiederholung der Texte, es geht nicht um die Lehre, die Erleuchtung ist der Weg selbst, nicht dessen Mission.

Nicht bewertbar...

Zitronenblau am 21.04.2021
Bewertungsnummer: 676598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die buddhistischen Lehren sind nicht angemessen zu bewerten, denn sie führen zur Erleuchtung. Das vorliegende Buch versammelt neben dem Udanavarga (Feierliche Aussprüche des Buddha) auch die Aphorismen des Philosophen Nagarjuna (u. a. Hundert Strophen von der Lebensklugheit), den Text des Raviguptas (Schatzkammer der Arya-Strophen) und die Strophensammlung des Sa-skya Pandita (Der Ozean treffender Aussprüche). All diese Texte sind ein Sammelsurium ewiger Weisheiten und moralischer Imperative. Sie durchziehen das Leben, den Tod, Glück, Tugendhaftigkeit und Mitgefühl, sie nennen das Böse und wie es zu vermeiden ist und leiten den Weg an, der zur Erleuchtung führt. Es dauert Jahre oder Dekaden, um den Pfad zu Ende zu gehen, doch wird auch an einer Stelle gewarnt (sinngemäß): Wer die Krone des Baumes erklettert ist, findet keinen Ast mehr über sich... Dem Laien zeigt sich auf den ersten Blick eine Klarheit, eine Einfachheit der Bedingungen des buddhistischen Pfades, obgleich im Buch kein System abgeleitet wird. An der einen oder anderen Stelle kommt es sogar zu evidenten Widersprüchen. Daher ist das intensive Studium erforderlich, um den wahren Schlüssel zur Erkenntnis zu finden, denn in all diesen Lehrsprüchen befindet sich eine tiefere, verborgenere Wahrheit, die nicht einfach so heraus zu lesen ist, die vielmehr gelebt, begangen werden muss, um sie zu verstehen. Teils direkt, teils indirekt apotheoesieren die Lehrgedichte die Einsamkeit, die Isolation, machen sie aber zu keiner notwendigen Bedingung. Dennoch ist das In-sich-Kehren, die Suche nach sich selbst, die innere Glückseligkeit Moment der Selbst- und Welterkenntnis. Die Spiritualität ist etwas Individuelles, Meditatives. Und da wird das hermeneutische Anwendungsproblem überhaupt erst beim Schopfe gepackt: die Lebenswelt ist ein Konglomerat von Systemen, Dispositiven, Machtinstitutionen - alles "Dinge" bzw. "Prozesse", die Einfluss nehmen auf den Einzelnen, ihn determinieren im Denken, in der Kommunikation, im Handeln. Der gelebte Buddhismus ist nur sinnvoll, wenn er als absolute "Religion" (der Begriff ist nicht exakt) den Fällen der Lebenswelt, den Situationen und Determinanten, entgegenkommt, sie ummantelt und sich nicht in reziproker Weise okkupieren bzw. präokkupieren lässt. Somit fragt sich, inwieweit der "Mönchsweg" in modernen, westlich-okzidentalen Weltstrukturen (angefangen bei den Denkgebäuden und -apparaten über die diversen Weltkonzepte etc.) überhaupt nicht zur abgestumpften, irrläufigen Privatsache verkümmert, somit nur noch zu einem fragmentalen Mitbestandteil pseudoreligiöser Riten und Traditionen reduziert wird, der dem "exekutiven" Subjekt zumindest das Gefühl von Wertigkeit vermittelt. Der Weg ist ein schwieriger, ein einsamer, aber ein wahrer, obschon - wie Hesse es in seinem "Siddhartha" so eindrucksvoll transportiert - dieser auch nicht DIE Wahrheit sein kann, sondern, um den Zirkel einzubringen, eben EINE hermeneutische. Dies Zeigt sich auch in der Wiederholung der Texte, es geht nicht um die Lehre, die Erleuchtung ist der Weg selbst, nicht dessen Mission.

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  • Udānavarga – Feierliche Aussprüche des Buddha

    Nāgārjuna: Hundert Strophen von der Lebensklugheit, Der Stab der Weisheit, Prajñādanda, Prajñāśataka, Janaposan˙ ˙abindu [auch Jantuposanabindu]

    Ravigupta: Die Schatzkammer der Āryā-Strophen, Āryākosa

    Sa-skya Pandita: Der Ozean treffender Aussprüche