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Produktbild: Das No-Go-Phänomen

Das No-Go-Phänomen Wenn Führungskräften nicht mehr zu helfen ist

Aus der Reihe Business & Success
1

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2007

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Erich Schmidt Verlag

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

2/15,8/23,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-503-10637-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2007

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Erich Schmidt Verlag

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

2/15,8/23,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-503-10637-0

Herstelleradresse

Schmidt Berlin
Genthiner Straße 30 G
10785 Berlin
DE
Vertrieb@esvmedien.de

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  • Katja Kaygin

    aus Hamburg / Oberhausen

    5/5

    14.05.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Ich würde mir wünschen, dass viele Manager dieses Buch lesen

    Während andere Bücher immer wieder betonen, dass man alles erreichen kann, wenn man nur fest genug daran glaubt, hält einem dieses Buch gnadenlos den Spiegel vor und betont, dass eine Führungskraft nur dann Erfolg hat, wenn die Ziele zur jeweiligen Persönlichkeit und deren Talente bzw. Leidenschaften affin sind. Eine „NO-GO“ Situation für die Führungskraft ist demnach dann erreicht, wenn weder Schulungen und Coaching, noch ein härteres „an sich arbeiten“ (try harder) das gewünschte Ergebnis bringen und die Führungskräfte mit sich bzw. der Situation überfordert sind. Um eine solche Situation sichtbar zu machen, wurde von Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann ein sogenanntes „Cinderella-Modell“ entworfen. Zunächst wurde das Cinderella-Modell und ausgewählte Cinderella Zustände vorgestellt. Spannend hierbei fand ich das No-Go 7, wo es um Burnout bzw. den Verlauf des Erfolgssyndroms ging. Den 11 folgenden Fallbeispiele zur Darlegung von No-Go Phänomenen bei Führungskräften oder Firmen merkt man an, dass sie direkt aus der Praxis kommen, denn ich denke, jeder hat das ein oder andere Beispiel bereits am eigenen Leib erfahren. Die Fallbeispiele wurden somit messerscharf analysiert und sprachlich auf den Punkt gebracht. So viel Offenheit und Ehrlichkeit lobe ich mir in einem Buch, denn wie bereits eingangs erwähnt, zielen die meisten Bücher darauf ab, dass alles möglich ist, egal ob sich die Person für eine Aufgabe eignet oder nicht. Absolut spannend fand ich die Idee auf Seite 86, wo das Image eines Unternehmens bestimmt werden sollte, indem man sich das Unternehmen als Person vorstellt. Auf den letzten Seiten kommt dann Prof. Dr. Mag. (rer.soc.oec.) Anna Maria Pircher-Friedrich zu Wort, die darstellt, welche personenbezogene Ursachen hinter solchen NO-GO Situationen stecken. Im Grunde werden hier Werte aus dem Servant Leadership verwandt gestellt, die mit einer echten Entwicklung der Führungskraft (permanente Selbstreflexion, Selbstverantwortung, Selbstmotivation, Frustrationstoleranz etc.) einher gehen. Auch werden die 7 Tips der Sinnwidrigkeit erörtert. Besonders spannend fand ich in diesem Zusammenhang, dass aufgezeigt wurde, dass in Unternehmen immer noch kriegerische Metaphern am Werk sind, wie „der Markt als Schlachtfeld“, „das Unternehmen als Armee“ und „Mitarbeiter als Soldaten“, die somit auch ein entsprechendes Menschen- und Leaderbild im Unternehmen entstehen lassen. Die Fragen, die sich Leader stellen sollten, sind Dinge wie: Erlaubt mein Führungsverhalten Selbstreflexion und Wachstum bei anderen, wozu bin ich im Unternehmen gut bzw. was kann ich besser als andere, warum sollten meine Mitarbeiter mir vertrauen, lebe ich sinnorientierte Werte und Visionen vor und warum sollen die Kunden gerade zu uns kommen? Den Abschluß bildet eine Darstellung zur Implementierung eines solchen Cinderella-Tools in den Unternehmen. Den Autoren ist es gelungen, ein sehr spannendes und ehrliches Buch zu schreiben. Ich wünsche mir, dass viele Führungskräfte dieses Buch lesen und durch die kritische Auseinandersetzung mit dem Buch eine andere Führungskultur entstehen kann und immer weniger NO-GO Situationen entstehen.

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