Die Fallstudie als Methode der qualitativen Forschung
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.08.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-14316-0
Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Fallstudien zählen in der Erziehungswissenschaft zu den beliebtesten Methoden der qualitativen Forschung. Besonders ihr offener Zugang zur Alltagswelt bzw. die Möglichkeit zur unverfälschten Erfassung der sozialen Realität macht ihren besonderen Charakter aus. Dennoch ist die Fallstudie eine relativ ¿junge¿ Erhebungstechnik. Wie sie ihren Einzug in die Methodik der qualitativen Forschung fand wird zunächst in einem kurzen historischen Rückblick erläutert. Ferner wird erklärt, wie es überhaupt zur Hinwendung zu Fallstudien kam. ¿Fälle¿ im eigentlichen Sinne existieren ja schon seit geraumer Zeit. Es gab aber bestimmte Faktoren bzw. Kritikpunkte in der gängigen qualitativen Forschung, welche die Hinwendung und schließlich die Etablierung der Fallstudie in die Erziehungswissenschaft auslösten. Diese Punkte werden kurz beschrieben. Laut Siegfried Lamnek ist die Fallstudie keine isolierte Erhebungsmethode, sondern ein Forschungsansatz, ein ¿approach¿, der sich verschiedener Methoden der qualitativen Forschung bedient. Diese ¿Methoden¿ der Fallstudie werden anhand der ¿Marienthalstudie¿ erläutert. Diese bietet nämlich durch ihre breit gefächerte Methodenvielfalt einen guten Überblick über die Vielzahl der Möglichkeiten und vor allem einen detaillierten Einblick in deren Zusammenwirken. Im Hauptteil liegt das Augenmerk auf der genauen Vorgehensweise bei der Bearbeitung eines konkreten Falles. Dabei habe ich einen Fall aus dem sozialpädagogischen Bereich gewählt, der als Beispiel für die Ausführungen und zur näheren Erläuterung dienen soll. Dem Hauptteil liegt vor allem das Buch ¿Sozialpädagogisches Können¿ von Burkhard Müller zugrunde, der in seinem Werk ein Rahmenangebot für Fallbearbeitungen bietet. Zum Schluss habe ich einen Fall in Bezug auf die im Hauptteil beschriebenen Punkte bearbeitet. Dabei wird noch mal verdeutlicht, dass die Erläuterungen und angebotenen Vorgehensweisen bei der Analyse eines Falles nur als eine Art Hilfestellung aufzufassen sind. Die Vielseitigkeit von Fällen macht allgemeingültige Vorgehensvorschriften in Form eines Buches unmöglich. Demnach ist meine Bearbeitung des Falles ¿die Nikolaus- Geschenkaktion¿ nur angelehnt an die Ausführungen im Hauptteil. Im Schlusswort habe ich noch einige Kritikpunkte der Fallstudie aufgegriffen und erläutert.
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