Der Wandel der Tragödie Tragödienformen und ihre Interpretationsspielräume im Ödipus
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-19136-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2.0, Universität zu Köln (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften), Veranstaltung: Die Krise der Tragödie, Sprache: Deutsch, Abstract: Hat sich die Tragödie wirklich gewandelt über die Jahrhunderte? Anzunehmen ist es, aber dass die Tragödie tot ist, ist vielleicht zu viel gesagt. Im Folgenden soll anhand der sophokleischen Tragödie Ödipus gezeigt werden, worin die vielen tragischen Elemente des Stücks liegen und dass sich die Tragödie in ihrer Interpretation zwar gewandelt haben mag, tragödienartige Elemente aber je nach Sichtweise immer zu sehen sind. Sophokles, 496 v. Chr. in Colonus Hippius geboren, gestorben 406/405 v. Chr. in Athen, war ein klassischer griechischer Dichter und gilt neben Aischylos und Euripides als der größte der bekannten antiken, griechischen Tragödiendichter. Die Tragödie ¿König Ödipus¿ ist Sophokles' dramatische Bearbeitung (436¿433 v. Chr.) des Ödipus-Mythos und neben den weiteren Bearbeitungen durch Aischylos, Euripides, Xenokles, Meletos, Hölderlin, Gide u. a., die einzige aus der Antike in die Gegenwart überlieferte Fassung. Das Theaterstück ist in Sprache, Dramaturgie und Psychologie ein Meisterwerk der klassischen Weltliteratur aus der Blütezeit der altgriechischen Kultur. Ödipus, von seinen Eltern König Laios und Jokaste nach Bekanntwerden des Fluchs, dass er einmal seinen Vater erschlagen und seine Muter heiraten wird, ausgesetzt, wird vom korinthischen König Polybos aufgenommen. Nachdem er durch einen Orakelspruch erfährt, was er seinen Eltern antun wird, verlässt er seinen Ziehvater. Auf einer Wanderung erschlägt er in einem Streit einen Mann, nicht ahnend, dass es König Laios, sein Vater, ist. Somit ist der erste Teil der Prophezeiung erfüllt. Durch sein Wissen befreit er die Stadt Theben von der Sphinx und erhält als Belohnung Jokaste, Witwe des Laios und seine Mutter, zur Frau und wird König von Theben. Somit ist auch der zweite Teil der Prophezeiung erfüllt. Nun setzt der eigentliche Teil des Dramas ein.
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