Produktbild: Die Mittagsfrau

Die Mittagsfrau Roman

13

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23512

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/3,3 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17552-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23512

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/3,3 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-17552-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Jutta

    aus Stade

    5/5

    14.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz tolles Buch

    Anfangs hat mich die Beschreibung der Mutter etwas irritiert, aber nach und nach bin ich in die Geschichte reingekommen und es hat mich bis zum Ende gefangen genommen. Vor allem die eingeschränkten Rechte und Möglichkeiten der Frauen aus heutiger Sicht hat mich wieder wütend gemacht. Gott sei Dank hat sich doch schon vieles geändert.

  • Bewertung

    5/5

    21.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Plötzlich alleingelassen...

    sitzt der kleine Peter, gerade mal erst 7 Jahre alt, auf einer Bank in einem kleinen Bahnhof in Vorpommern. Er wartet auf seine Mutter, doch er wartet vergeblich. Was ist passiert? Helene, seine Mutter, Krankenschwester von Beruf, hat ihn über die schweren Kriegsjahre alleine unter vielen Entbehrungen aufgezogen. Doch warum tut sie ihrem Sohn das jetzt an, was bewog sie so zu handeln, ein Kind zurückzulassen das ist unfassbar grausam und traurig! Man könnte meinen das Wut, Unverständnis und tiefste Ablehnung die Mutter verurteilen. Doch genau das tut die Autorin nicht. Dieser zurückgelassene Junge ist ihr Vater und sie erzählt seine traumatische Geschichte indem sie sich intensiv mit der Geschichte und den Lebensumständen von 'Helen', ihrer Großmutter auseinandersetzt. Ohne diese schreckliche Geschichte klein zu reden, gelingt ihr doch auch so etwas wie "Verständnis" wenn dieses Wort dafür überhaupt richtig ist. Ihr gelingt es, nicht zu verurteilen, sondern sich die unterschiedlichen Perspektiven und Gründe vor Augen zu führen, die verzweifelte Handlung letztendlich einer Mutter, die ihrerseits keinen anderen Ausweg sah. Nicht um ihren kleinen Jungen zu schädigen, sondern um ihm eine andere Chance zu eröffnen. So schwer das auch alles zu verstehen ist! Zu Recht hat Julia Franck dafür den Deutschen Buchpreis erhalten! Eine außerordentliche Geschichte, in ruhige leise Sprache gegossen. Absolut Lesenswert!

  • ChrisYo

    aus Lutherstadt Wittenberg

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Mega

    Zum Inhalt: 1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder. Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos. Helene und ihre Schwester leben ein gutes Leben. Zwar ist die Mutter psychisch instabil, aber auf den Vater können sie sich verlassen. Als dieser jedoch für den Dienst im ersten Weltkrieg eingezogen wird, ändert sich das Leben der Schwestern schlagartig. Während die Große sich als Krankenschwester ausbilden lässt, ist die Kleine noch mitten in ihrer jugendlichen Entwicklung. Sie ist fasziniert von der guten Freundin der Großen und wünscht sich auch ein bisschen so zu sein wie sie. Als der Vater wieder aus dem Krieg zurück kommt ist er verwundet. Die Große übernimmt seine Pflege, versucht ihn mit Morphium über die Schmerzen zu helfen. Doch bald muss die erkennen, dass die Große das Morphium für sich selbst nimmt und es kommt wie es kommen muss, der Vater stirbt. Fortan beginnt für die Schwestern eine turbulente Reise. Die Große nimmt die Kleine mit zu der reichen Tante in die Stadt, wo sie das Leben in vollen Zügen genießen. Es scheint keine Grenzen mehr zu geben und die Kleine - Helene - verliebt sich und verlobt sich schließlich. Doch es sind die Wirren des zweiten Weltkrieges die immer mehr um sich greifen. Ihre Mutter kommt in ein Zuchthaus und ihr Verlobter wird auf offener Straße von einem Auto angefahren. Helene ist hoffnungslos. Doch da taucht ein neuer Mann in ihrem Leben auf. Eine Chance für ein gesichertes Leben? Und was wird aus der großen Schwester, wenn sie weg zieht? Kann sie sie mit ihrer Lebensgefährtin allein lassen? Das Schicksal um Helene meint es wirklich nicht gut mit ihr und so muss sie sich schließlich entscheiden, was wirklich wichtig ist. Die Mittagsfrau hatte ich zufällig im Regal entdeckt und mir das Buch eher auf Verdacht gekauft. Ich bin nicht enttäuscht worden. Die Geschichte ist ergreifend, fesselnd, schockierend. Sie ist emotional und man muss sich oft die Frage stellen, wie man sich selbst wohl in dieser Situation verhalten hätte. Helene ist wirklich ein armes Kind. Die Mutter hat psychische Störungen und so können die Kinder sie nur an den guten Tagen sehen. Mit der Verletzung des Vaters verschwindet er quasi ganz aus der Bildfläche. Er ist zwar da, aber immer wenn Helene ihn sieht scheint es ihm schlechter zu gehen, bis er schließlich dahin siecht. Die Schwester hingegen, die man erst bewundert hat, verurteilt man dann als Leser, wenn man begreift, dass diese die Schmerzmittel selbst als Drogen für sich genommen hat. Mit dem Umzug in die Stadt geht das Leben für Helene bergauf. Eine Ausbildung als Krankenschwester, bei der sie aber unter anderem bald miterleben muss, wie man behinderte Frauen zwangssterilisiert, da diese nicht mit in das System passen. Wer die Geschichte aufmerksam liest, der erkennt auch bald, dass die Mutter schlicht und einfach verloren ist, nachdem man sie in eine Anstalt einweist und man kann sich wohl auch zusammen reimen, was wirklich mit ihr passiert. Genauso verhält es sich mit Helenes Verlobten der auf offener Straße einem "Verkehrsunfall" zum Opfer fällt. Zufall? In meinen Augen keinesfalls. Auch muss Helene nun auch auf sich selbst achten und auch die große Schwester, wohnen sie bei ihrer Tante die Jüdin ist und stinkreich - somit rutschen sie selbst auch in den Fokus. Helene muss sich etwas einfallen lassen und endlich, als man denkt, dass sie einen sicheren Hafen gefunden hat, da passiert das nächste Unglück. Empfehlen möchte ich das Buch allen, die einen Schicksalsroman suchen. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. Die Story ist leicht geschrieben und beginnt mit dem Ende, bevor Helenes Geschichte wirklich aufgerollt wird. Das Buch spricht alle Tabuthemen der damaligen Zeit an, ohne sich nur an einem Thema festzubeißen. Es geht um Sex vor der Ehe, lesbische Beziehungen, Drogenmissbrauch, Abtreibung, die Wirren des ersten und des zweiten Weltkriegs und die Folgen. Es ist wirklich interessant die Geschichte aus solch einem Blickwinkel präsentiert zu bekommen. Dabei schreibt die Autorin detailliert, was ich persönlich richtig gut finde. Dieses Buch ist nicht nur einfach zum lesen, sondern es regt auch zum nachdenken an. Gut gemacht. Idee: 5/5 Spannung: 5/5 Emotionen: 5/5 Details: 5/5 Gesamt: 5/5

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    16.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schwermütiges Buch,…

    Ein schwermütiges Buch, traurig und voller Zweifel. Im Prolog wird der Leser schonungslos mit dem inneren Zerwürfnis der Protagonistin Helene konfrontiert. Nach ein paar fassungslosen Schicksalsschlägen lässt sie ihren fünfjährigen Sohn Peter alleine auf einer Bank in einem fremden Bahnhof zurück und verschwindet zunächst aus seinem Leben. Die Autorin erzählt fortan die Geschichte Helenes in der Rückschau. Frau Franck hat mit diesem Buch ein kleines Meisterwerk erschaffen, mit einer beeindruckend starken Sprache offenbart sie das Unaussprechliche, ohne zu entschuldigen oder anzuklagen. Ein Schicksal das nicht leicht zu verdauen ist, das dem Leser Geduld und Kraft abverlangt, für mich jedoch absolut lesenswert.

  • Bewertung

    aus Senftenberg

    5/5

    10.03.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Eines meiner Lieblingsbücher…

    Eines meiner Lieblingsbücher - in geniales Buch absolut toll und fesselnd erzählt. In diesem Buch wird die Geschichte von Helene, die vor den ersten Weltkrieg zurück reicht, vom Ende her entrollt. Mit ihrem Sohn Peter geht Helene 1945 wie fast jeden Tag zu einem Bahnhof in Vorpommern, um vor den Russen Richtung Berlin zu fliehen. Am Bahnhof lässt sie Peter einfach auf einer Bank zurück. Eine traurige Konsequenz, weil Helene's unbeschwerte Kindheit in der Lausitz 1918 ebenso abrupt endete. Sie hatte selbst kaum Liebe erfahren hat und deshalb wird ihr auch die kindliche Liebe unerträglich. Von den Männern enttäuscht und von der Familie verlassen, fasste Helene diesen Entschluss, der so grausam ist wie die Schicksalsschläge, die sie selbst erlitten hat. Völlig zu recht hat Julia Franck dafür den Deutschen Buchpreis 2007 erhalten. Ein wundervolles Buch über Frauen, von Tabus der Zeit vom 1. und 2. Weltkrieg und über Bildungschancen. Die Erzählsprache von Julia Franck ist total fesselnd, zärtlich und voller Virtuosität!

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat micht begeistert,...

    Dieses Buch hat micht begeistert, seine spröde Sprache mitgerissen, seine Figuren zu Tränen gerührt. Danke
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsche Geschichte

    Wie kann eine Mutter ihr Kind absichtlich allein zurücklassen in einem Bahnhof voller Kriegsflüchtlinge? Fassungslos habe ich das Buch begonnen und konnte nicht anders als diese Frau direkt zu verurteilen. Doch Julia Franck gelingt etwas Beeindruckendes. Nach und nach breitet sie die fesselnde Geschichte einer lebenshungrigen und leidenschaftlichen jungen Frau im 20. Jahrhundert vor meinen Augen aus, die durch Zeit und Umstände letztendlich zu dieser erschreckenden Tat getrieben wird. Ein großartiger Roman, der mich sehr bewegt hat.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Biografie bleibt in Erinnerung!...

    Die Biografie bleibt in Erinnerung! Diese eindrucksvolle Beschreibung eines Frauenschicksals in in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen den beiden Weltkriegen erklärt vieles. Auch, warum eine Mutter ihr Kind verlassen kann. Bemerkenswert.

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Bewertungen (3)

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