Produktbild: Exit Ghost

Exit Ghost

6

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,1 cm

Gewicht

249 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24895-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,1 cm

Gewicht

249 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24895-5

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Besser als Roth geht fast nicht!...

    Besser als Roth geht fast nicht! Nathan Zuckermann ist zurück in New York und mit ihm die Liebe, der Verlust und die Hoffnung. Ein außergewöhnliches Werk, das lange nachwirkt.

  • Lisega

    5/5

    18.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Inkontinenz, Impotenz,…

    Inkontinenz, Impotenz, beginnende Demenz – Philip Roth lässt sein Alter ego Nathan Zuckerman in "Exit Ghost“ die Tücken des Alters mit voller Wucht spüren. Als Zuckerman zum ersten Mal seit Jahren wieder aus der Einsamkeit der Berkshires nach New York kommt, konfrontieren ihn neben seinen körperlichen Gebrechen auch die Begegnungen mit dem jungen Schriftstellerpaar Jamie und Billy und einer todkranken Bekannten aus früheren Tagen mit seiner allzu nahenden Vergänglichkeit. Außerdem nervt ihn Richard Kliman, der unbedingt eine Biografie über den von Zuckerman verehrten, aber vergessenen Autor E.I. Lonoff schreiben will. Die Zusammenstöße mit dem aufdringlichen Jungautor machen Zuckerman klar, wie wenig man das Bild, das die Nachwelt von einem serviert bekommt, selbst gestalten kann. "Exit Ghost“ ist aber nicht nur eine schonungslose Reflexion über das Alter und das Sterben, sondern gewährt in den fiktiven Gesprächen, die Zuckerman mit der schönen Jamie führt (in Wirklichkeit ist er weit davon entfernt, mit einer jungen Frau nochmals so vertraut zu werden), Einblicke in das intellektuelle Klima in New York nach den Anschlägen des 11. September und der Wiederwahl George W. Bushs. Ein starker letzter Auftritt für Nathan Zuckerman.

  • Désirée Hasler

    aus Schönbühl

    5/5

    27.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Meisterwerk von Philip Roth

    Phlip Roth, der amerikanische Erfolgsautor lässt hier seinen Protagoisten und vermutlich Alter Ego zum wahrscheinlich letzten Mal in der Literatur in Erscheinung treten. Philip Roth`Schreibstil gefällt mir immer wunderbar. Er schreibt poetisch und melancholisch und regt immer wieder zum Denken an... "Das Ende ist so unermesslich, es hat seine eigene Poesie. Es erfordert praktisch keine Rhetorik. Man muss es einfach nur benennen"...

  • Christian Hennig

    aus Hermsdorf

    5/5

    12.09.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Das letzte Aufbegehren

    Auf einen alten bekannten dürfen sich die Leser des großen jüdisch-amerikanischen Autors Philip Roth in dessen Roman „Exit Ghost“ freuen. Vielleicht zum letzten Mal lässt Roth seinen langjährigen Protagonisten und vermutlich sein Alter Ego, Nathan Zuckeman, auf das literarische Spielfeld treten. Nach langer Abwesenheit kehrt Zuckeman im Jahr 2000 nach New York zurück. Impotent und als „alternder Mann der seine Schlachten hinter sich hat“, hofft er mittels eines Urologen auf Linderung seiner Inkontinenz. Doch über den eigentlichen Zweck seiner Reise hinaus erzeugen die Begegnungen in der Stadt einen Aufruhr in seinem Leben, der ihn völlig unvorbereitet trifft. Zunächst ändert der Kontakt mit dem jungen Paar Jamie Logan und Billy Davidoff Zuckermans alters- und krankheitsbedingte Routine schlagartig. Denn Jamie entflammt in ihm eine Leidenschaft, die er längst erloschen glaubte. Des Weiteren sorgt Richard Kliman, der in einer Biografie das Geheimnis des fast vergessenen Schriftstellers E.I. Lonoff enthüllen will, für den für Zuckerman so typischen Zorn. „Exit Ghost“ besticht durch Roths literarische und intellektuelle Brillanz, die von seinen Kritikern fast immer mit Arroganz und Zynismus verwechselt wird. In Wahrheit beweist der Pulitzerpreisträger jedoch erneut, das er einer der größten amerikanischen Gegenwartsautoren ist. Seit Jahren gilt er als Anwärter auf den längst überfälligen Literaturnobelpreis. Bleibt zu hoffen dass das schwedische Nobelpreiskomitee nach John Updike nicht auch noch Philip Roth ohne diesen gehen lässt.

  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethe hat es beschrieben,…

    Goethe hat es beschrieben, Martin Walser und viele andere auch. Aber keiner so schonungslos wie Philip Roth. Die Liebe eines über 70-Jährigen zu einer wesentlich jüngeren Frau. Ob Inkontinenz oder Impotenz, Roth schreckt vor keinem Tabu zurück, um zu verdeutlichen, dass der Liebestrieb wohl nie versiegt. Aber das Buch ist mehr. Es ist ein radikales Plädoyer für das Primat der Literatur vor dem Zugriff sensationslüsterner Biographen.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christian Schmitt

    Christian Schmitt

    Thalia Limburg

    Buchhändler*in

    4/5

    05.01.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Exit Zuckerman & Exit Literatur

    Der den Lesern von Roths Werk bekannte Nathan Zuckerman, hält hier seinen Abschied. Der Titel Exit Ghost, ist als Shakespeare-Zitat deutbar, aus Hamlet. Dieser Exit oder Abschied ist nicht nur der von Nathan Zuckerman, der sich im Post-9/11-New-York für gänzlich fehlplaziert hält, sondern auch ein Abschied auf die „ernsthafte Beschäftigung“ mit Literatur. Zuckerman ist, sowie seine ebenfalls vom Krebs gezeichnete Bekannte von einst, Amy Belette, ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Gemeinsam wollen sie eine Skandalbiografie, über den einst von ihm verehrten, wohl nur wenigen bekannten Schriftsteller E.I. Lonoff verhindern. Selbst gezeichnet durch eine Prostata-Operation und deren schwerwiegende Folgen, namentlich Inkontinenz und Impotenz, steigt er noch einmal in den Ring des Daseins. Das Leben holt ihn ein, das Begehren nach einer viel jüngeren Frau, ein Begehren das keine Erhörung finden darf. So hat seine letzte Liebe nichts Körperliches mehr, sie ist den harten Gesetzen der Zeit und des Versagens seines Körpers ausgeliefert. Die endgültige Erkenntnis, das Leben führe ins Nichts, Tod und Vergessen, wird facettenreich und manchmal „nicht unkomisch“ von Roth dargestellt. Etwa wenn Zuckerman vom Tod eines Jugendfreundes hört. Dieser war so vital, lebenslustig und gewieft, dass Zuckerman dachte, er würde, wenn überhaupt sterben, dann doch nur vorübergehend, um in der „Sports Illustrated“ einen Bericht darüber zu schreiben. Eine lohnenswerte Lektüre, trotz der düsteren Themen. Aber wer kann sich diesen Themen schon entziehen, oder wie lange?

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