Produktbild: Exit Ghost
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Exit Ghost Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,1 cm

Gewicht

249 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

2710001774852

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2009

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,1 cm

Gewicht

249 g

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

2710001774852

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethe hat es beschrieben,…

    Goethe hat es beschrieben, Martin Walser und viele andere auch. Aber keiner so schonungslos wie Philip Roth. Die Liebe eines über 70-Jährigen zu einer wesentlich jüngeren Frau. Ob Inkontinenz oder Impotenz, Roth schreckt vor keinem Tabu zurück, um zu verdeutlichen, dass der Liebestrieb wohl nie versiegt. Aber das Buch ist mehr. Es ist ein radikales Plädoyer für das Primat der Literatur vor dem Zugriff sensationslüsterner Biographen.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB)

    Nach 11 Jahren in der Abgeschiedenheit der Berkshires, kehrt der Schriftsteller Nathan Zuckermann in sein New York zurück. Infolge einer Krebserkrankung ist er nicht nur impotent, sondern auch inkontinent und hofft auf medizinische Hilfe, um wenigstens letzteres beheben zu lassen. Per Zufall fällt ihm eine Anzeige in die Hände, in der ein junges Ehepaar für ein Jahr ihre Wohnung gegen ein Haus auf dem Land tauschen will. Entgegen all seiner Gewohnheit entschließt Nathan sich spontan, das Paar aufzusuchen. Als er die dreißigjährige Jamie trifft, gerät seine Welt aus den Fugen. Er erliegt ihrer starken erotischen Ausstrahlung und hat nun mit schon lange vergessen geglaubten Gefühlen zu kämpfen. Über Jamie lernt er einen Biographen kennen, der das Geheimnis des von Zuckermann verehrten Schriftstellers Lonhoff enthüllen will. Nathan hält wenig von diesem aggressiv-aktiven Mann, den er als Konkurrenten sieht und versucht sein Bestes, damit Lonloffs Name nicht in den Schmutz gezogen wird... nExit Ghost ist wieder ein großartiges Werk von Philip Roth. Inoffiziell gilt Nathan Zuckermann als sein Alter Ego. Roth beschreibt Begehren, Versuchungen und Qualen im Leben eines alternden Mannes. Der Schreibstil ist wie immer intelligent und sprachlich unangefochten. Ein unterhaltsames, politisches und zugleich wunderbar zynisches Buch.

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Besser als Roth geht fast nicht!...

    Besser als Roth geht fast nicht! Nathan Zuckermann ist zurück in New York und mit ihm die Liebe, der Verlust und die Hoffnung. Ein außergewöhnliches Werk, das lange nachwirkt.

  • Lisega

    5/5

    18.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Inkontinenz, Impotenz,…

    Inkontinenz, Impotenz, beginnende Demenz – Philip Roth lässt sein Alter ego Nathan Zuckerman in "Exit Ghost“ die Tücken des Alters mit voller Wucht spüren. Als Zuckerman zum ersten Mal seit Jahren wieder aus der Einsamkeit der Berkshires nach New York kommt, konfrontieren ihn neben seinen körperlichen Gebrechen auch die Begegnungen mit dem jungen Schriftstellerpaar Jamie und Billy und einer todkranken Bekannten aus früheren Tagen mit seiner allzu nahenden Vergänglichkeit. Außerdem nervt ihn Richard Kliman, der unbedingt eine Biografie über den von Zuckerman verehrten, aber vergessenen Autor E.I. Lonoff schreiben will. Die Zusammenstöße mit dem aufdringlichen Jungautor machen Zuckerman klar, wie wenig man das Bild, das die Nachwelt von einem serviert bekommt, selbst gestalten kann. "Exit Ghost“ ist aber nicht nur eine schonungslose Reflexion über das Alter und das Sterben, sondern gewährt in den fiktiven Gesprächen, die Zuckerman mit der schönen Jamie führt (in Wirklichkeit ist er weit davon entfernt, mit einer jungen Frau nochmals so vertraut zu werden), Einblicke in das intellektuelle Klima in New York nach den Anschlägen des 11. September und der Wiederwahl George W. Bushs. Ein starker letzter Auftritt für Nathan Zuckerman.

  • Désirée Hasler

    aus Schönbühl

    5/5

    27.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Meisterwerk von Philip Roth

    Phlip Roth, der amerikanische Erfolgsautor lässt hier seinen Protagoisten und vermutlich Alter Ego zum wahrscheinlich letzten Mal in der Literatur in Erscheinung treten. Philip Roth`Schreibstil gefällt mir immer wunderbar. Er schreibt poetisch und melancholisch und regt immer wieder zum Denken an... "Das Ende ist so unermesslich, es hat seine eigene Poesie. Es erfordert praktisch keine Rhetorik. Man muss es einfach nur benennen"...

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christian Schmitt

    Christian Schmitt

    Thalia Limburg

    Buchhändler*in

    4/5

    05.01.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Exit Zuckerman & Exit Literatur

    Der den Lesern von Roths Werk bekannte Nathan Zuckerman, hält hier seinen Abschied. Der Titel Exit Ghost, ist als Shakespeare-Zitat deutbar, aus Hamlet. Dieser Exit oder Abschied ist nicht nur der von Nathan Zuckerman, der sich im Post-9/11-New-York für gänzlich fehlplaziert hält, sondern auch ein Abschied auf die „ernsthafte Beschäftigung“ mit Literatur. Zuckerman ist, sowie seine ebenfalls vom Krebs gezeichnete Bekannte von einst, Amy Belette, ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Gemeinsam wollen sie eine Skandalbiografie, über den einst von ihm verehrten, wohl nur wenigen bekannten Schriftsteller E.I. Lonoff verhindern. Selbst gezeichnet durch eine Prostata-Operation und deren schwerwiegende Folgen, namentlich Inkontinenz und Impotenz, steigt er noch einmal in den Ring des Daseins. Das Leben holt ihn ein, das Begehren nach einer viel jüngeren Frau, ein Begehren das keine Erhörung finden darf. So hat seine letzte Liebe nichts Körperliches mehr, sie ist den harten Gesetzen der Zeit und des Versagens seines Körpers ausgeliefert. Die endgültige Erkenntnis, das Leben führe ins Nichts, Tod und Vergessen, wird facettenreich und manchmal „nicht unkomisch“ von Roth dargestellt. Etwa wenn Zuckerman vom Tod eines Jugendfreundes hört. Dieser war so vital, lebenslustig und gewieft, dass Zuckerman dachte, er würde, wenn überhaupt sterben, dann doch nur vorübergehend, um in der „Sports Illustrated“ einen Bericht darüber zu schreiben. Eine lohnenswerte Lektüre, trotz der düsteren Themen. Aber wer kann sich diesen Themen schon entziehen, oder wie lange?

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