Produktbild: Pedro Páramo

Pedro Páramo Roman

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32627

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

170

Maße (L/B/H)

17,9/11,1/1,3 cm

Gewicht

110 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46150-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32627

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

170

Maße (L/B/H)

17,9/11,1/1,3 cm

Gewicht

110 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46150-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    2/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leider nicht mein Buch, aber wunderschön geschrieben.

    Ein kompliziertes Buch. Ich habe oft nicht mitgeschnitten, wer sich gerade mit wem unterhält. Es passiert in diesem Buch ständig, dass die Handlungsebene und die Gespräche wechseln. Menschen kommen dazu und verschwinden im nächsten Satz wieder. Es gibt so viele Namen, die auf der ersten Seite des Buches aufgelistet sind. Ich musste immer wieder zurückblättern, um mir einen Überblick zu verschaffen, wer gerade mit wem spricht. Trotzdem war mir bis zum Ende nie zu 100 % klar, wer eigentlich wer ist. Die Geschichte ist ein Spiel zwischen Leben und Sterben – über den Weg vom Leben zum Tod und darüber, was auf diesem Weg dazwischen passiert. Manchmal ist nicht ganz schlüssig, ob sich Menschen miteinander unterhalten oder ob die Geister miteinander sprechen. Das wird nie zu 100 % erklärt, und vieles bleibt offen. Ich habe oft den Durchblick verloren. Meine klare Empfehlung ist daher, sich die Namen von der ersten Seite abzuschreiben oder die Übersicht griffbereit neben sich zu legen. Immer wenn ein Name fällt, kann man einen Blick darauf werfen, um sich wieder klarzumachen, wer gerade mit wem spricht. Ehrlich gesagt habe ich etwas mehr erwartet, da ich nur gute Bewertungen zu diesem Buch gelesen habe. Es ist zwar nicht lang, hat aber Phasen, die sich sehr, sehr lang anfühlen. Trotzdem ist es einfach wunderschön geschrieben. Auch die Gespräche und der Austausch zwischen den einzelnen Charakteren haben mich sehr berührt. Ich habe mir einige Stellen markiert, die ich bestimmt hin und wieder noch einmal nachlesen werde – einfach, weil sie so schön geschrieben sind. Manche Abschnitte habe ich sogar zweimal gelesen, weil sie sprachlich so besonders waren. Das Buch liest sich stellenweise wie Butter. Einige Begriffe musste ich allerdings nachschlagen. Sie waren mir nicht ganz geläufig, haben den Lesefluss aber nicht gestört. Ich würde nicht sagen, dass ich von dem Buch enttäuscht bin, aber ich habe mehr erwartet. Deshalb vergebe ich 2,5 von 5 Sternen. Würde ich das Buch empfehlen? Eher nein – vielleicht, wenn man sich auf diese besondere Erzählweise einlassen möchte. Würde ich das Buch noch einmal lesen? Wahrscheinlich nicht

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meilenstein der lateinamerikanischen Literatur

    Auf der Suche nach seinem Vater, dem berüchtigten Großgrundbesitzer Pedro Páramo, reist Juan Preciado nach Comala. Durch die Ruinen dieses mexikanischen Dorfes ziehen die Seelen der ehemaligen Bewohner:innen, die einst Wegbegleiter Páramos gewesen waren und seinem Sohn nun ihre Schicksale offenbaren. Ihre anekdotischen Schilderungen vom harten Leben im ländlichen Mexiko sind nur lose miteinander verknüpft und gekennzeichnet von zahlreichen Zeit- und Perspektivsprüngen. Ein roter Faden oder gemeinsamer Nenner offenbart sich erst spät in der Erzählung, wenn die Summe der Einzelschicksale wie ein erhobener Zeigefinger in die Richtung des Mannes zeigt, der für den Aufstieg und Niedergang Comalas verantwortlich war. Atmosphärisch hat mich dieses Mosaik aus kurzen Kapiteln sehr beeindruckt. Juan Rulfos Sprache lässt die trockene Trostlosigkeit der Welt, durch die sich seine Charaktere schlagen müssen, auf jeder Seite spürbar werden. Dennoch sind seine Beschreibungen oftmals filigran, fast zärtlich und die Emotionen der Lebenden und Toten stets greifbar. Manche Sätze wehen wie ein kühler Windstoß durch die ausgetrockneten Straßen des Dorfs und erfrischen uns beim Lesen, ehe die unbarmherzige Sonne uns wieder in den Schatten treibt, der so wie alles in Comala Eigentum von Pedro Páramo zu sein scheint. Inhaltlich darf man jedoch keine große Geschichte erwarten, geschweige denn einen Spannungsbogen. Das Buch ist kein Pageturner, sondern eine Herausforderung, die fernab moderner Lesegewohnheiten ein einzigartiges Erlebnis bietet. Pedro Páramo ist als Buch ebenso anstrengend und eigensinnig wie sein titelgebender Charakter. Trotzdem lohnt es sich seine Bekanntschaft zu machen, insbesondere wenn man Fan von Gabriel Garcia Marquez ist und zu den literarischen Wurzeln des magischen Realismus vordringen möchte.

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