Möglichkeiten der Internalisierung negativer externer Effekte privatwirtschaftlicher Tätigkeit am Beispiel von Emissionen
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-55654-0
Negative externe Effekte der Produktion sind immer dann geben, wenn die Produktion eines Gutes x durch ein bestimmtes Unternehmen Einfluss auf eine andere Wirtschaftseinheit hat. Es kann z.B. sein, dass die Produktionskosten eines Gutes z bei einem anderen Unternehmen beeinflusst werden und sich dieser Einfluss nicht über den Markt vollzieht und damit bei der Entscheidung über die Produktion des Gutes x unberücksichtigt bleibt. Des Weiteren kann die Produktion des Gutes x für die Allgemeinheit ein Nutzeneinbußen dadurch erzeugen, dass bei der Produktion z.B. die Luft durch Emissionen verunreinigt wird und damit die Umwelt negativ beeinflusst wird. Die Produktion des Gutes x erzeugt also nicht nur die ihm direkt zugeordneten internen Kosten (private Kosten), sondern auch externe Kosten, so genannte soziale Kosten, die nicht in die Kostenkalkulation einfließen. Diese sozialen Kosten sind oft Kosten infolge von Umweltverschmutzung, da das Gut Umwelt, welches alle Charakteristika eines öffentlichen Guts aufweist, den Unternehmen unentgeltlich zur Verfügung steht.
Es kommt folglich aufgrund der externen Effekte zu einem Auseinanderfallen von privaten und insgesamt entstehender Kosten, da sich die gesamten Kosten aus der Summe der privaten (internen) und sozialen (externen) Kosten ergeben. Daher wird durch die Internalisierung versucht, die externen Kosten zu internen zu transformieren, so dass alle Kosten vom Unternehmen in die Kostenkalkulation miteinbezogen werden.
Der Preis- und Marktmechanismus, der nur die privaten, nicht aber die sozialen Kosten erfasst, führt daher zur Fehlallokation von Ressourcen. Werden die externen Kosten nicht internalisiert, werden die Preise für die produzierten Güter, gemessen an den tatsächlich entstandenen Kosten, zu gering kalkuliert. Diese Preisverzerrung hat zur Folge, dass die produzierten Güter in zu großen Mengen produziert werden. Somit ist das ökonomische Prinzip und damit die Allokation, d.h. die Bereitstellung von Gütern in einer Volkswirtschaft nicht optimal.
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