Möglichkeiten der Internalisierung negativer externer Effekte privatwirtschaftlicher Tätigkeit am Beispiel von Emissionen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
396 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640556151
Negative externe Effekte der Produktion sind immer dann geben, wenn die Produktion eines Gutes x durch ein bestimmtes Unternehmen Einfluss auf eine andere Wirtschaftseinheit hat. Es kann z.B. sein, dass die Produktionskosten eines Gutes z bei einem anderen Unternehmen beeinflusst werden und sich dieser Einfluss nicht über den Markt vollzieht und damit bei der Entscheidung über die Produktion des Gutes x unberücksichtigt bleibt. Des Weiteren kann die Produktion des Gutes x für die Allgemeinheit ein Nutzeneinbußen dadurch erzeugen, dass bei der Produktion z.B. die Luft durch Emissionen verunreinigt wird und damit die Umwelt negativ beeinflusst wird. Die Produktion des Gutes x erzeugt also nicht nur die ihm direkt zugeordneten internen Kosten (private Kosten), sondern auch externe Kosten, so genannte soziale Kosten, die nicht in die Kostenkalkulation einfließen. Diese sozialen Kosten sind oft Kosten infolge von Umweltverschmutzung, da das Gut Umwelt, welches alle Charakteristika eines öffentlichen Guts aufweist, den Unternehmen unentgeltlich zur Verfügung steht.
Es kommt folglich aufgrund der externen Effekte zu einem Auseinanderfallen von privaten und insgesamt entstehender Kosten, da sich die gesamten Kosten aus der Summe der privaten (internen) und sozialen (externen) Kosten ergeben. Daher wird durch die Internalisierung versucht, die externen Kosten zu internen zu transformieren, so dass alle Kosten vom Unternehmen in die Kostenkalkulation miteinbezogen werden.
Der Preis- und Marktmechanismus, der nur die privaten, nicht aber die sozialen Kosten erfasst, führt daher zur Fehlallokation von Ressourcen. Werden die externen Kosten nicht internalisiert, werden die Preise für die produzierten Güter, gemessen an den tatsächlich entstandenen Kosten, zu gering kalkuliert. Diese Preisverzerrung hat zur Folge, dass die produzierten Güter in zu großen Mengen produziert werden. Somit ist das ökonomische Prinzip und damit die Allokation, d.h. die Bereitstellung von Gütern in einer Volkswirtschaft nicht optimal.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice