Sulfatid in Neuronen Untersuchung zur Speicherung und Funktion von Sulfatid in Neuronen anhand von transgenen Mäusen
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79,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.02.2010
Verlag
Südwestdeutscher Verlag für HochschulschriftenSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
22/15/1,3 cm
Gewicht
304 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8381-1481-1
3-O-Sulfogalactosylceramid (Sulfatid) gehört zu den häufigsten Sphingolipiden in Myelin-produzierenden Glia-Zellen, konnte jedoch auch in Neuronen nachgewiesen werden. Der Fokus dieser Arbeit lag auf der Sulfatid-Akkumulation in den Neuronen von transgenen Mäusen. Es zeigte sich,dass die Anreicherung von Sulfatid entweder von einem Transporterweg abhängt, oder die Akkumulation in den Neuronen durch endogen synthetisiertes Sulfatid entsteht.Transgene Thy-1-CGT-Mäuse überexprimieren die Ceramid-Galaktosyltransferase und synthetisieren in den Neuronen C18:0 GalCer und Sulfatid in verschiedenen Bereichen des Gehirns.Diese transgenen CGT-Mäuse weisen letale audiogene Anfälle auf, das verursacht wird durch den erhöhten Sulfatid-Gehalt in den Neuronen. Eine therapeutische Option für die lysosomale Speicherkrankheit ist die Substrat-Reduktions-Therapie, wobei die Synthese des Sulfatids durch spezifische Inhibitoren verhindert werden soll. Der letzte Schritt der Sulfatid-Synthese, katalysiert von der CST ist der Transfer einer Sulfatgruppe auf Galaktosylcerebrosid. Allerdings wird die Expression des CST-Proteins durch dessen ineffizienten Export aus dem Endoplasmatischen Retikulum erschwert.
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