Grenzgang

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

19,4/12/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Thome schafft wie lange niemand die Verklärung [des] Gewöhnlichen: Er macht durch seine Schilderungen, seine Dialoge und, am meisten, durch seine inneren Monologe das Alltägliche auf eine unaussprechbare, aber sehr fühlbare Lebenswahrheit hin durchsichtig.« ("NZZ am Sonntag")
»Stephan Thome legt eine so unverbrauchte Frische an den Tag, als hätte er das Genre gerade selbst erfunden... Wenn diesem Roman ein unsterbliches Verdienst zukommt, dann ist es der, die Gefühlsbetäubung bundesdeutscher Wohlstandsprofiteure am Beispiel zweier besonders durchschnittlicher und besonders liebenswerter Exemplare dieser Spiezies ohne jede Überheblichkeit anschaulich zu machen.« ("DIE ZEIT")
»Wie es dem 1972 geborenen Stephan Thome gelingt, die Innenwelt einer Frau auszuleuchten, ist atemberaubend und selten in der Literatur. Ein Glücksfall ... Möge also die Internet-, Kultur- und Club-Bohème der Großstädte vorerste weiter im eigenen Saft schmoren. In der Provinz spielt jetzt die Literatur.« ("DIE WELT")
»In keinem Roman wohnt man so gern wie in diesem. Keiner hat mehr Charme.« ("DIE WELT")

»Stephan Thome erweist sich als Meister der Dialogkunst. Er spürt den inneren Widersprüchen und ambivalenten Haltungen seiner Figuren nach, zeigt, wie Menschen die eigenen Grenzen und die der anderen ausloten. Und das Erstaunlichste: Der Autor ist ein Debütant,
Grenzgang
sein erster Roman. ... Lange hat es in der deutschen Literatur kein derart reifes Debüt gegeben.«
("DER SPIEGEL")
»Die sieben Jahre sind der Takt, in dem erzählt wird, die Grenzgangfeste geben dem Roman seine Form. Dabei geht Stephan Thome nicht chronologisch vor, sondern springt raffiniert zwischen den Zeiten hin und her, so dass die Komplexität seiner Figuren schichtweise freigelegt wird ...« ("Der Tagesspiegel")
»Thome hat ein untrügliches Gespür für die biografischen Reflexe seiner Figuren. Er erfindet Protagonisten, wie sie in Romanen inzwischen sehr selten sind ... Wie aus feinsinniger Beobachtung ohne belletristische Publikationserfahrung stilistisches Können wird, dafür hat Thome eine außergewöhnlich sichere Formel gefunden.« ("Berliner Zeitung")
»Stephan Thome schreibt gute und wortkarge Dialoge – hinter den einsilbigen Wortwechseln seiner Romangestalten tun sich riesige Hallräume des Ungesagten auf. Die Roman-Struktur, diese Puzzle- und Stichproben-Technik in Zeitsprüngen, bleibt reizvoll bis zum Schluss, weil sie den Leser mal dümmer, mal klüger sein lässt als die Romanhelden ... Spannend zu lesen ist es immer.« ("rbb")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

19,4/12/3 cm

Gewicht

422 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46193-8

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außergewöhnlich!

S. Sauter aus Bonn am 21.01.2013

Bewertungsnummer: 800049

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für diesen Roman erhielt Thome im Jahr 2009 den Aspekte Literaturpreis. Er erzählt darin von zwei Menschen in einer hessischen Kleinstadt, die im Alter von Mitte Vierzig an einer Wegscheide des Lebens stehen, beruflich und in der Partnerschaft. Kerstin Werner wird von ihrem Mann verlassen und Thomas Weidmann scheitert in seiner Karriere an der Universität. Die Geschicke der beiden werden im Fokus des alle sieben Jahre stattfindenden Volksfests Grenzgang erzählt. Thome schreibt äußerst präzise und detailliert, mit Humor und einer Schärfe, was las Lesen des Romans zu einem großen Genuss werden lässt.
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außergewöhnlich!

S. Sauter aus Bonn am 21.01.2013
Bewertungsnummer: 800049
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für diesen Roman erhielt Thome im Jahr 2009 den Aspekte Literaturpreis. Er erzählt darin von zwei Menschen in einer hessischen Kleinstadt, die im Alter von Mitte Vierzig an einer Wegscheide des Lebens stehen, beruflich und in der Partnerschaft. Kerstin Werner wird von ihrem Mann verlassen und Thomas Weidmann scheitert in seiner Karriere an der Universität. Die Geschicke der beiden werden im Fokus des alle sieben Jahre stattfindenden Volksfests Grenzgang erzählt. Thome schreibt äußerst präzise und detailliert, mit Humor und einer Schärfe, was las Lesen des Romans zu einem großen Genuss werden lässt.

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Gibt es ein Leben nach dem vierzigsten Geburtstag?

Bewertung am 21.10.2010

Bewertungsnummer: 402634

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stephan Thome hat einen Roman über zwei Menschen, die beide in ihren Vierzigern sind, geschrieben. Ort des Geschehens ist Bergstadt, ein Ort in der hessischen Provinz, wo alle sieben Jahre für drei Tage das Volksfest Grenzgang stattfindet. Bei diesem Fest gerät das normale Leben schon mal in den Hintergrund. Seine beiden Hauptpersonen sind Kerstin Werner, geschiedene Bamberger, Hausfrau, Mutter eines 16 jährigen Sohnes, die ihre an Demenz erkrankte Mutter pflegt und Thomas Weidmann, der nach gescheiterter Habilitation in Berlin jetzt als Lehrer am Gymnasium in Bergstadt arbeitet. Beide betrachten ihr bisheriges Leben und fragen sich, ob das etwa schon alles gewesen sein soll. Sehr geschickt wechselt der Autor ständig seine Erzählperspektive. Mal beschreibt er ihre Gedanken, mal seine. Mal sind wir im Jahre 1992, dann 1999 und 2006 – alles Grenzgangjahre. Beide Hauptpersonen sind auf der Suche nach etwas Neuem und wirken in der Gegenwart deprimiert: Es scheint, als ob ihr Leben stagniert. Trotz dieser sehr beobachtenden Perspektive passiert etwas mit den Hauptpersonen. Sie entwickeln sich weiter und lassen neue Ideen zu. Mich hat dieser Roman sehr fasziniert, auch wenn ich ihn als typisch deutsch empfunden habe. Muss in Deutschland immer so viel hinterfragt und reflektiert werden? Können wir nicht einfach mal das Leben leben und genießen? Wenn Ihnen der Roman „Kürzere Tage“ von Anna Katharina Hahn gefallen hat, dann ist „Grenzgang“ genau das Richtige für Sie! Stephan Thome war übrigens mit seinem Erstling 2009 bereits gleich für den Deutschen Buchpreis nominiert und hat es sogar unter die Top-Fünf geschafft.
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Gibt es ein Leben nach dem vierzigsten Geburtstag?

Bewertung am 21.10.2010
Bewertungsnummer: 402634
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Stephan Thome hat einen Roman über zwei Menschen, die beide in ihren Vierzigern sind, geschrieben. Ort des Geschehens ist Bergstadt, ein Ort in der hessischen Provinz, wo alle sieben Jahre für drei Tage das Volksfest Grenzgang stattfindet. Bei diesem Fest gerät das normale Leben schon mal in den Hintergrund. Seine beiden Hauptpersonen sind Kerstin Werner, geschiedene Bamberger, Hausfrau, Mutter eines 16 jährigen Sohnes, die ihre an Demenz erkrankte Mutter pflegt und Thomas Weidmann, der nach gescheiterter Habilitation in Berlin jetzt als Lehrer am Gymnasium in Bergstadt arbeitet. Beide betrachten ihr bisheriges Leben und fragen sich, ob das etwa schon alles gewesen sein soll. Sehr geschickt wechselt der Autor ständig seine Erzählperspektive. Mal beschreibt er ihre Gedanken, mal seine. Mal sind wir im Jahre 1992, dann 1999 und 2006 – alles Grenzgangjahre. Beide Hauptpersonen sind auf der Suche nach etwas Neuem und wirken in der Gegenwart deprimiert: Es scheint, als ob ihr Leben stagniert. Trotz dieser sehr beobachtenden Perspektive passiert etwas mit den Hauptpersonen. Sie entwickeln sich weiter und lassen neue Ideen zu. Mich hat dieser Roman sehr fasziniert, auch wenn ich ihn als typisch deutsch empfunden habe. Muss in Deutschland immer so viel hinterfragt und reflektiert werden? Können wir nicht einfach mal das Leben leben und genießen? Wenn Ihnen der Roman „Kürzere Tage“ von Anna Katharina Hahn gefallen hat, dann ist „Grenzgang“ genau das Richtige für Sie! Stephan Thome war übrigens mit seinem Erstling 2009 bereits gleich für den Deutschen Buchpreis nominiert und hat es sogar unter die Top-Fünf geschafft.

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Tanja Kuhner

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesen Roman muß ich endlich loben, weil ich gerade Thomes neuestes Buch zu Ende gelesen habe. "Grenzgang" gehört für mich zu den besten deutschen Romanen der letzten Jahre. Eine Frau und ein Mann in mittlerem Alter, beide stecken fest, privat bzw. beruflich, sehr langsam bewegen sich beide aufeinander zu. Ungemein klug und intensiv entwickelt.
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Diesen Roman muß ich endlich loben, weil ich gerade Thomes neuestes Buch zu Ende gelesen habe. "Grenzgang" gehört für mich zu den besten deutschen Romanen der letzten Jahre. Eine Frau und ein Mann in mittlerem Alter, beide stecken fest, privat bzw. beruflich, sehr langsam bewegen sich beide aufeinander zu. Ungemein klug und intensiv entwickelt.

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