Produktbild: Biophilosophien
Band 43

Biophilosophien Wissenschaft, Technologie und Geschlecht im philosophischen Diskurs der Gegenwart

34,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2011

Verlag

Campus

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

2,1/14,1/21,3 cm

Gewicht

418 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39295-0

Beschreibung

Rezension

Geschlechterverhältnisse in Biophilosophien
"Lettow macht das Ineinanderwirken von Praktiken der Wissensproduktion, der Konstituierung von Wissensansprüchen und Geschlechterverhältnissen
eindrucksvoll greifbar." (WeiberDiwan, 01.12.2011)

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2011

Verlag

Campus

Seitenzahl

326

Maße (L/B/H)

2,1/14,1/21,3 cm

Gewicht

418 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39295-0

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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    Dank 9



    Einleitung 11



    1. Bioethik als symbolische Transformation von Fortpflanzungsverhältnissen 29

    1.1 Die bioethische Artikulation von Wissenschaft, Technologie und Ethik 37

    Der "blinde Fleck" der Bioethik: Wissenschafts- und Technikdeterminismus 38

    Ethik als angewandte Ethik 41

    Ein Beispiel: Der Embryo als ethisches Objekt 45

    1.2 Nutzen, Wert und Würde - Symbolische Inwertsetzung und juridische Regulation 50

    Kosten und Nutzen. Ökonomie als Moral 54

    Eigentum an sich selbst 58

    Wert haben 62

    "Menschenwürde" und Juridifizierung 67

    1.3 Mensch, Person und Autonomie - Strategien der Subjektivierung 71

    Die Differenz Mensch/Person 72

    Die "Person" bei Locke und Kant 76

    Embryonen-Personen und Körperverhältnisse 80

    Autonomie und Handlungsfähigkeit 83

    1.4 Ethik, Politik und die Transformation der Bioethik 86

    Feministische Bioethik - Positionen und Strategien 89

    Transformation der Bioethik 96



    2. Technoaffinitäten: Sexualität, Geschlecht und Wissenschaftsmetaphern im Poststrukturalismus 101

    2.1 Schrift und Programm - Metaphysikkritik, Kybernetik und Genetik bei Jacques Derrida 108

    Kybernetik, Genetik und das philosophische Projekt der ›Grammatologie‹ 109

    Wege der Kybernetik: Heidegger und Jakobson 113

    Kritik der Präsenz, der Natur, der Weiblichkeit 116

    Derrida, die Molekularbiologie und die skriptuale Metaphorik 121

    2.2 Molekularbiologie als Poststrukturalismus - Die Interventionen von Gilles Deleuze und Félix Guattari 124

    Differenz, Selektion - Fortpflanzung, Wiederholung 125

    Genetik statt Kybernetik. Die Lacan-Kritik im ›Anti-Ödipus‹ 131

    Viren, Mutationen und genetische Decodierung - Die Strukturalismuskritik in ›Tausend Plateaus‹ 135

    Dualismenumwertung: Materie und Maskulinität 140

    Feministischer Vitalismus 145

    2.3 Informationelle Individuen - Lyotard und die "Hegemonie der Informatik" 148

    Die Hegemonie der Informatik 149

    Materialität, Körperlichkeit und Geschlecht - Technikkritische Perspektiven 155

    Philosophie als Anti-Technologie 159

    2.4 Ausblick 163



    3. Neurosubjekte: Die Artikulation von Neurowissenschaften in der Philosophie des Geistes 171

    3.1 Naturalismus als Naturalisierung von Geschlecht 176

    Epistemologie des Naturalismus 178

    Naturalismus als Biologismus 184

    3.2 Kontrolle und Flexibilität - Informationelle Metaphorik als Symptom von Subjektivierungsweisen 195

    Computermetaphorik und das Top-down-Modell des Funktionalismus 198

    Plastizität, Flexibilität und Effizienz - Die Metapher der Parallelverarbeitung 205

    3.3 Handlungsfähigkeit und Normalisierung in der Debatte um Freiheit und Determinismus 216

    Willensfreiheit, Vernunft und Anomalie 219

    Gehirn, Körper, Handlungsfähigkeit 226



    4. Mensch, Natur, Geschlecht: Philosophische Anthropologie in Interventionen zur Biotechnologie 233

    4.1 Gattungsethik und Naturalisierung - Habermas' Kritik der Gentechnologie 240

    Autonomie vs. programmierte Person 243

    Unverfügte Natur - verfügtes Geschlecht 247

    4.2 "Natur als Norm" - Anthropologie, Ethik und Normalisierung bei Ludwig Siep 251

    Anthropologie, Primatologie und Geschlecht 252

    Natur als Ordnungsmacht 255

    Biotechnologiekritik 258

    4.3 Anthropotechnik, Züchtung, Maskulinität - Peter Sloterdijks Onto-Anthropologie 261

    Der Mensch als Werfer und Schläger. Sloterdijks anthropologische Erzählung 264

    Anthropotechnik, Züchtung, Herrschaft 266

    Eine neue maskuline Elite aus dem Geist der Technik 269

    4.4 Subjektivität, Leib und Geschlecht - Elisabeth Lists "Verteidigung des Lebendigen" 270

    Der Status biologischen Wissens 273

    Subjektivität, Leib, Geschlecht 277

    4.5 Ausblick 280



    5. Schluss 285



    Literatur 295



    Personenregister 321