DER ZAUBER VON 1001 NACHT! Dank der Kräfte des finsteren Djinn wurde Aladin endlich zum Kalifen gekrönt. Doch eine Weissagung eröffnet ihm, dass er durch die Hand seines eigenen Sohnes sterben wird! Und Söhne hat er Dank seines riesigen Harems einige Dutzend. Was bleibt ihm anderes übrig? Er muss sie allesamt töten! – Aber einer der Söhne entkommt dem Blutbad und wird von seiner Mutter gerettet. Jahre später verlässt der junge SinBad – längst ein Abenteurer der Meere und Händler magischer Gegenstände – seinen Adoptivvater und macht sich auf die Suche nach seinem wahren Ursprung. Eine Suche, die ihn mit gefährlichen Zauberinnen, seltsamen Kreaturen und einem düsteren Geist konfrontiert. Die neue Fantasy-Serie von Star-Autor Arleston (Die Schiff brüchigen von Ythaq, Lanfeust von Troy) und Alary (Belladonna).
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Star-Autor Arleston (Die Schiff brüchigen von Ythaq, Lanfeust von Troy) und Alary (Belladonna) haben mit Sinbad eine schöne, neue Interpretation der Geschichte um Sinbad geschaffen. Alle drei Bände sind nun komplett und ziehen einen in den Bann. Besonders die Zeichnungen von Alary, mit seinem Disney-artigen Figuren, die er elegant und gekonnt in Szene setzt. Manche Bilder sind so schön gezeichnet, dass man vergisst, weiterzulesen. Wie in Belladonna sind natürlich die Schurken auf den ersten Blick zu erkennen und die Frauen sind einfach göttlich gemalt. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Werke von Alary.
Ansonsten hat der Comic alles aus 1001 Nacht: Djinn, Raubtiere, Prinzessinnen, Zauberei, Magie, Räuber und eine geheimnisvolle Vergangenheit des Protagonisten (SinBad).
Kompliment wieder an den Splitter-Verlag - die Bände sehen sehr gut aus. Am besten direkt alle drei Bände bestellen.
Peter Sowade
aus Berlin, Badstraße
5/5
14.02.2011
Buch (Gebundene Ausgabe)
...ach, schön!
Auch im dritten und letzten Band der 1001nächtigen Comic-Komödie bleiben spannende Verwicklungen, Intrigen und Abenteuer rund um SinBad und Panther-Dame Azna an der Tagesordnung.
Eine Familienzusammenführung, ein wildgewordener Harem, ein Friseur von eher fragwürdigem Können, ein einziges Wort zuviel
und die Erfüllung mancher Wünsche sind reichlich Leser verwöhnende Action zwischen zwei Buchdeckeln, garniert mit so manchem Brüller und Arlestonschen Schenkelklopfer.
Wenn dann noch alle, wirklich alle ihr ganz persönliches, sehr individuell-kreatives Schicksal erfahren, bleibt der geneigte Comic-Fan zufrieden und zugleich auch ein wenig traurig Abschied nehmend zurück.
Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, SinBad?!
Peter Sowade
aus Berlin, Badstraße
5/5
01.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mehr als 1001 Überraschungen
Immer noch ist SinBad, unser Held aus tausendundeiner Nacht und ebenso vielen Tagen, unterwegs in Sachen Vergangenheit.
Immer noch sucht er nach seinen wahren Eltern, die ihn Leser des ersten Bandes kennen die wahren Gründe als Baby im Korb auf einem Fluss ausgesetzt haben.
Immer noch wird er von der bösen Zauberin Turabah gejagt.
Und immer noch lässt er weder Abenteuer noch Fettnäpfe aus, die sich ihm in den Weg stellen.
So sammelt er Erfahrungen als Galeerensträfling, bekommt es mit der magischen Pest zu tun, besucht Ali-Baba in seiner Goldhöhle und plant, am festlichen Messerwurfwettbewerb des Kalifen Aladin teilzunehmen.
Ebenso erhofft wie fast schon erwartet wird er bei all dem von Azna, der weißen Pantherin und Gestaltwandlerin, nicht nur begleitet, sondern mehr noch gerettet, umsorgt und angehimmelt.
Dass zwischendurch und vor allem am Ende alles immer wieder ganz anders kommt, als erhofft und erwartet, ist erneut Star-Texter Arleston zu verdanken. Unterstützt wird er dabei von Co-Autorin Alwett und Farb- und Formgeber Alary. Eine Allianz, die gern länger wären sollte als 1001 Nacht.
Peter Sowade
aus Berlin, Badstraße
5/5
03.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Öllampe her!
Es ist diesmal nicht das biblische Mose-Baby, das der Säuberungsaktion eines kleinkindfürchtenden Alleinherrschers in einem flussschippernden Weidenkörbchen entkommt, sondern der 1001nächtige SinBad.
Dieser aber verlässt viele Jahre später dann Adoptivvater Merkes, um seine ihm unbekannten Eltern zu finden. Ausgerüstet mit einigen magischen Gegenständen macht er sich auf die Suche nach einem Kelch namens Krater von Alexandria, der mit dem richtigen Wein gefüllt Geheimnisse aus der Vergangenheit lüftet.
Blöd nur, dass SinBad sich dafür auf die Insel und damit in die Hand von Zauberin Turabah begeben muss. Denn diese ist ebenso machtvoll wie intrigant...
Lebensgefährliche Situationen, magische Gadgets und zwei, drei Prisen Erotik - SinBad ist als orientalischer James Bond unterwegs in eigener Mission. Und dass diesem der Buchstaben d fehlt, ist pure Absicht von Startexter Arleston. In seinen 1001 Nächten wirkt alles seltsam vertraut und doch irgendwie ganz, ganz anders parallel-orientalisch sozusagen.
Das alles ist durchdrungen von der Arleston-typischen Mischung aus Humor und Spannung, kongenial zu Blatte gebracht von Pierre Alary.
So reibt man nach dem Lesen verstohlen-verträumt an der nächsten Öllampe und wünscht sich vom guten Splitter-Geist schnell die nächsten Bände.
Marc Schmitz
aus Köln
5/5
03.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bon Appetit!
Aladin, dem dank der legendären Wunderlampe ein finsterer Djinn nahezu jeden Wunsch erfüllt, ist mittlerweile zum viel geliebten Kalifen von Bagdad geworden. Als der magische Diener ihm eines Tages eröffnet, dass er von der Hand seines Sohnes getötet werden wird, lässt er anordnen, all seine männlichen Nachkommen hinzurichten. Dies wiederum hört Aladins Haremsdame Daïna mit an, wodurch es ihr gelingt, ihr Kind vor dem blutigen Gemetzel zu retten, das der Djinn und die Wachen des Kalifen kurz darauf im Harem entfesseln.
Der überlebende Sprössling ist natürlich Sinbad, der schließlich vom gutmütigen Händler Merkes gefunden und aufgezogen wird. Sinbad wächst zu einem abenteuerlustigen, trickreichen und unerschrockenen jungen Mann heran und doch plagt ihn die Ungewissheit seiner Herkunft. So beschließt er eine Tages kurzerhand, sich auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern zu machen. Damit ihm dies gelingt, benötigt er ein machtvolles, magisches Artefakt, den Krater von Alexandria. Dabei handelt es sich um einen Kelch, der es vermag, mit einem seltenen Wein befüllt, Geheimnisse aus der Vergangenheit zu offenbaren.
Nach einigen Eskapaden gelangt Sinbad schließlich auf die Insel der Zauberin Turabah, die den Krater besitzt. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass die unheimliche Magierin durchaus um die Kräfte des Kelches weiß. Und so bleibt unserem Helden natürlich keine andere Möglichkeit, als das Artefakt zu stehlen und sich aus dem Staub zu machen. Dies ist zunächst jedoch einfacher gesagt als getan, denn Turabahs Insel beheimatet viele teuflische Gefahren und es warten noch einige Überraschungen auf den findigen Abenteurer.
Die Bilder
In Sinbad erwachen die Märchen aus tausendundeiner Nacht zum Leben. Pierre Alary, dessen unfassbar schnellen, eleganten und dynamischen Strich man bei Splitter auch in der Reihe Belladonna und der Graphic Novel-Adaption des Herman Melville-Klassikers Moby Dick bewundern kann, lässt die Welt aus tausendundeine Nacht -Seite für Seite- neu entstehen. Dabei ist auch das kleinste Panel noch randvoll mit interessanten kleinen Details, jedes Bild ein Blick in eine exotische Welt der Fantasie und jeder Figur und jedes Wesen mit so viel Liebe und mit so viel Charme gestaltet, dass man nicht anders kann, als bei ihren Abenteuern mitzufiebern.
Die Story
Neben Alary sorgt aber auch die bunte Story des Star-Autoren Christophe Arleston für ein gerüttelt Maß an Spannung. Arleston, der für die ebenfalls bei Splitter erschienenen Reihen um Ythaq und Troy, sowie für die Ekhö-Serie als Szenarist fungiert, mixt ein wenig altes Altes Testament (die Tötung der Erstgeborenen und das Überleben Mose) ein paar Tropfen griechischer Mythen und eine Priese Fantasy unter die allseits beliebten Märchen aus dem Morgenland. Das fertige Produkt ist eine wahre Gaumenfreude für jeden Comic-Fan, der zwar sättigt, von dem man aber durchaus noch viel mehr vertragen könnte.
Fazit
Insgesamt bietet Sindbads erster Streich -Der Krater von Alexandria- eine kurzweilige Neuinterpretation mit einer fesselnden, dichten und durch und durch spannenden Story. Aber, wie heißt es doch so schön, das Auge isst mit. Und so bieten auch die Bilder in diesem märchenhaften Band, den reinsten Augenschmaus.
Wo Wort und Bild so harmonisch Hand in Hand gehen, da kann man getrost die Empfehlung aussprechen: Zuschnappen und bon Appetit!
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