Produktbild: Karte und Gebiet

Karte und Gebiet Auch hierzulande als Sensation gefeiert: der große neue Houellebecq — Roman

20

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Khaki / Kaffee

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9639-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/3,7 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Khaki / Kaffee

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9639-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    5/5

    30.05.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecq, Nebendarsteller

    "Karte und Gebiet" ist ein literarischer Genuss! Auf den Seiten dieses Romans wird das Leben des Künsterls Jed Martin beobachtet und geschildert, nähergebracht und beleuchtet! Sein Werdegang, und auch ein Teil seiner familiären Situation werden zu Tage getragen. Aber neben dem küstlerischen Dasein und Wirken Martins gibt es noch eine kleine, unscheinbare persönliche Note...die durch Houellebecq, den Schriftsteller, der sich hier selbst äußerst gekonnt in Szene setzt, ans Tageslicht tritt. Ein starker Roman, ohne sich hervorzuheben, ohne groß aufzufallen...eine Geschichte, leicht erzählt, durch die perfekte Wortwahl und den fulminanten Sprachgebrauch zu einem gelungenen Kunstwerk gemacht! Wie es Houellebeq allerdings geschafft hat auch noch einen gelungenen Krimi in diese Geschichte zu packen fasziniert besonders! Angenehm, anspruchsvoll und unvorhersehbar...eines seiner besten Werke!!!

  • Bewertung

    5/5

    28.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecqs wahrscheinlich bestes Werk

    Die Rahmenhandlung bildet das Dasein des Malers Jed Martin. Es wird ein Künstlerleben beschrieben, welches in seiner Dekadenz kaum zu überbieten ist und deshalb nicht ohne jede Komik auskommt. Die Handlung spielt teilweise in der Zukunft. Der Autor des Buches höchstselbst, ein "Leidensverwandter" des Protagonisten, kommt auch darin vor, er wird bestialisch ermordet. Die große Stärke des Textes liegt in der zum Inhalt passenden Sprache. Die Sinnlosigkeit des Künstlerlebens in einer scheinbar hoffnungslos verrückten Welt wird sprachlich überzeugend veranschaulicht. Die Übersetzung des Originals ist hier sehr gut gelungen. Wer Michel Houellebecq kennt und liebt wird zustimmen, dass dies sein bisher bestes Werk ist.

  • Jens Paller

    aus Neuss

    5/5

    19.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein 5-Sterne Gericht

    Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichtnete Roman "Karte und Gebiet" verbindet vieles, was ein gutes Buch ausmacht und vieles, was das Buch wohl in der Literaturgeschichte manifestieren wird. Schöne Sprache, spannend für den Leser von der ersten bis zur letzten Seite, ein Abbild der aktuellen französischen Kulturszene und nicht zueletzt der Autor selbst, der sich im Buch wiederfindet, dem eigentlichen Protagonisten und Künstler Jed Martin ein Vorwort schreibt. In beiden Personen lassen sich Züge des bekanntesten und gefürchteten Schriftstellers erkennen, der in "Karte und Gebiet" sogar so weit geht, sich selbst äusserst brutal ermorden zu lassen.

  • Thomas Fritzenwallner

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    12.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecq mordet Houellebecq

    Die Karriere des Jed Martin – ein lethargischer junger Mann mit feinen Gesichtszügen – beginnt mit Fotografien der französischen Provinz: von Michelinkarten, die er so in Szene setzt, als zeige er tatsächlich Wiesen, Hügel, Küsten. Und siehe: „Zum ersten Mal seit Jean-Jacques Rousseau wurde in Frankreich alles Regionale wieder trendy.“ Es zeichnet die Laufbahn Martins aus, dass er nach einem Erfolg die erfolgreiche Arbeit einstellt. Sein nächster Schaffenszyklus entspringt Jahren der Isolation: Die Gemälde der „Serie einfacher Berufe“ tragen Namen wie „Bill Gates und Steve Jobs unterhalten sich über die Zukunft der Informatik“, sie porträtieren „den produktiven Sektor der Gesellschaft“. Für einen Ausstellungskatalog bittet Martin Michel Houellebecq um ein Vorwort. Jed Martin verfertigt zum Dank für das Vorwort ein Porträt „Michel Houellebecq, Schriftsteller“. Der Autor hängt es in seinem Landhaus auf. Kurz darauf wird er ermordet, und hier erlaubt sich Houellebecq, der Echte, eine wahre Splatter-Sauerei: Der Mörder zerlegte den Körper offenbar mit einem Laserschneider, der Raum voller Fleischbröckchen lässt Polizisten die Haltung verlieren und Jed Martin an einen schlecht nachgeahmten Jackson Pollock denken. Houellebecqs Kopf (und der seines Hundes) sitzen auf dem Sofa. Später stellt sich heraus, dass der Mord einen Kunstraub vertuschen sollte. Ein echter Jed Martin ist längst mehrere Millionen Euro wert.

  • Bettina Strutz

    aus Klagenfurt

    5/5

    16.03.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zukunftsvisionen eines genialen Zynikers

    "Karte und Gebiet" ist ein sehr vielschichtiger Roman, dessen Handlung am Ende auch etwas von einem Krimi hat. Michel Houllebecq erzählt von einer Welt, die von Konsum und Markenartikeln beherrscht wird, dem Milieu der Kunst, der Fernseh- und Showstars, von einer Gesellschaft, in der der Individualismus und das große Geld regieren. Er erzählt in einem zynisch-nihilistischen Grundton, voller Pessimismus und Melancholie und doch nicht ohne Humor. Der Autor hat sich damit wieder einmal selbst übertroffen. Beweis hierfür ist der Prix Goncourt, den er für diesen Roman erhalten hat.

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    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

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    5/5

    06.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Houellebecq wie man Ihn liebt

    In dem neuesten Werk von Houellebecq geht es um den Künstler Jed Martin und sein gesamtes Leben. Angenehm überrascht hat es mich, dass auch der Autor selbst eine Rolle in dem Roman spielt. Wie weit dieser geschilderte "Houellebecq" dem Original entspricht, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Sehr viel schildert Houellebecq hier Kunst, Architektur, Malerei und die Schriftstellerei aus einer technischen Betrachtungsweise und sein gewohntes doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel fehlt auch in diesem Roman nicht. Er seziert ein Land und dessen Bewohner und das Leben, die Kunst und der Tod werden kartografisch unglaublich gut geschildert. Jeder Houellebecq Fan dürfte an diesem Meisterwerk seine Freude haben.

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