Produktbild: Karte und Gebiet

Karte und Gebiet Auch hierzulande als Sensation gefeiert: der große neue Houellebecq — Roman

20

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32263

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,5 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6186-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32263

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.02.2012

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,5 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

La carte et le territoire

Übersetzt von

Uli Wittmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6186-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    05.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein reifes Werk eines…

    Ein reifes Werk eines erfahrenen Schriftstellers „Karte und Gebiet“ ist nicht nur ein lehrreicher Unterhaltungsroman über das Leben des Künstlers Jed Martin, sondern gleichermaßen eine Parodie auf den Kunstbetrieb und den Schriftsteller Michel Houellebecq selbst, der eine wesentliche Rolle in diesem Werk spielt. Seine Provokation besteht diesmal u.a. darin, sich selbst zu inszenieren und zu persiflieren. Das ist ihm auf unnachahmliche Art und Weise auch gelungen. Die Themen und Gespräche schwanken zwischen banal und geistreich. So nehmen nicht nur die Probleme mit einem defekten Heizkessel unverhältnismäßig viel Raum ein, sondern auch intensive Gespräche über französische Literatur und Kunst. Zwischendurch erweist sich Protagonist Jed Martin immer wieder als aufmerksamer Beobachter und Kritiker etablierter wirtschaftlicher Abläufe, wobei die Frage berechtigt ist, ob hier die ureigene Meinung des Autors durchschimmert. „Karte und Gebiet“ wirkt weniger provozierend als frühere Werke des Autors. Es handelt sich nicht um eine rein chronologische Erzählung, sondern die zeitliche Perspektive wechselt mehrmals. Während in den beiden ersten Teilen des Buches Jed Martin und der Kunstbetrieb im Fokus stehen, ändert der Autor im dritten Teil das Genre. Ein Mordfall führt dazu, dass aus einem sozialkritischen Unterhaltungsroman ein Krimi wird. Wenn schon bei Houellebecq ein Mord vorkommt, dann kein ganz gewöhnlicher. Der Roman enthält mit Liebe, Trennung und Tod, Kritik an Wirtschaft, Gesellschaft und Medien sowie anspruchsvoller Aufklärung über Malerei, Photographie und Literatur, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Ironie, alle Zutaten für große Literatur. Soweit negative Vorstellungen über Houellebecq im Raum stehen, werden sie durch diesen Roman relativiert. Das Buch liest sich leicht, der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und man legt es nur ungern zur Seite.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    26.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    unbedingt lesen

    Jed Martin fotografiert Straßenkarten, Satellitenbilder - Landschaftsausschnitte und hat damit ganz passablen Erfolg. Er ist Künstler. Aus einer gutbürgerlichen Familie stammend - lebt er dennoch in einem heruntergekommenen Atelier. Einige Wochen ist er glücklich mit Olga liiert. Als sie ein Jobangebot erhält, das sie nicht ausschlagen kann - ersucht sie Jed mitzukommen. Unentschlossen läßt er sie alleine gehen, bleibt unglücklich in Paris zurück und zerstört in der Folge seine Fotoarbeiten. Er schlägt ein neues Kapitel auf und wendet sich der Malerei zu. Porträts genauer gesagt und damit gelingt ihm der Durchbruch. Eine Ausstellung seiner nun berühmten und beinahe unbezahlbar teuren Werke ist in Planung. Für ein Vorwort im Ausstellungskatalog versucht er Michel Houellebecq zu gewinnen, der sich überraschenderweise dazu bereit erklärt........ Unbedingte Leseempfehlung

  • Bewertung

    3/5

    22.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Leicht enttäuschend

    Das Buch ist nicht annährend so packend und interessant wie des Autors bisherige Werke. Eher enttäuschend, aber immer noch ein Houellebecq!

  • Norbert Schelper

    aus Hamburg

    1/5

    15.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Peinlich und befremdlich

    Die hier geschriebenen Rezensionen befremden mich ("der beste H." ?!!). Ich habe mich durch dieses eher peinliche Buch gequält. Wenn wenigstens der Schreibstil für den obskuren Inhalt (und das Ende) entschädigen würde... Aber in diesem minimalistischen Stil könnte das Buch eher von einem Schüler geschrieben sein; andererseits nerven seitenlange Ausführungen über fiktive Künstler und Kunststile u.a. (eklige) Absonderlichkeiten, die immer wieder von der "Handlung" ablenken. Kein empfehlenswertes Buch - weder für Freunde guter Literatur und/oder Kunst noch für Frankreichfans. Das restliche "literarische Werk" des Herrn H. möchte ich lieber erst gar nicht kennenlernen. Kleiner Trost & Lesetipp: J. Eugenides: "Die Liebeshandlung".

  • Mirjam Berle

    aus Hagen

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Der schwermütige Franzose beeindruckt einmal mehr

    Das Werk Michel Houellebecqs wie auch die Person polarisieren. Mit seinem neuen Roman scheint er jedoch beinah altersmilde geworden zu sein. Es ist ein tiefgründiger Künstler- und Kriminalroman. Ein Roman über den Künstler, der nicht nur sein Werk, sondern auch sich selbst erschafft. Ein Buch über das Original und sein Abbild, wie der Titel „Karte und Gebiet“ schon verrät. Die Kunst des von Houellebecq geschaffenen Protagonisten Jed Martin besteht aus Abbildern von Landschaften, Gegenständen und Personen. Das Original künstlerisch wertvoll und möglichst ansprechend darzustellen, ist sein Ziel. Und wenn er genug von einer Art der Abbildung hat, wendet er sich ab und widmet sich der Betrachtung und Darstellung einer neuen. Aber nicht nur Jed Martin schafft Doppelgänger, auch der Autor selbst tut dies und zwar von keinem geringeren als sich selbst. Taucht doch ein gewisser Michel Houellebecq im Roman auf. Inwieweit es sich um Abbild oder Gegenentwurf seiner selbst handelt, weiß nur er allein. Am Ende löscht er sich, bzw. sein Abbild aus – sehr brutal, soviel sei verraten. Dies ist ein Roman, den man wieder und wieder aus unterschiedlichen Perspektiven lesen kann und der so immer wieder neue Eindrücke liefert – wie ein gelungenes Bild eben ;-). Großartig!!

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    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

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    5/5

    06.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Houellebecq wie man Ihn liebt

    In dem neuesten Werk von Houellebecq geht es um den Künstler Jed Martin und sein gesamtes Leben. Angenehm überrascht hat es mich, dass auch der Autor selbst eine Rolle in dem Roman spielt. Wie weit dieser geschilderte "Houellebecq" dem Original entspricht, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Sehr viel schildert Houellebecq hier Kunst, Architektur, Malerei und die Schriftstellerei aus einer technischen Betrachtungsweise und sein gewohntes doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel fehlt auch in diesem Roman nicht. Er seziert ein Land und dessen Bewohner und das Leben, die Kunst und der Tod werden kartografisch unglaublich gut geschildert. Jeder Houellebecq Fan dürfte an diesem Meisterwerk seine Freude haben.

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