Produktbild: Identität und Rolle

Identität und Rolle Kontext, Konzept und Wirkungsgeschichte der Genieästhetik bei Novalis

59,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1991

Abbildungen

mit 3 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,5 cm

Gewicht

376 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12222-9

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1991

Abbildungen

mit 3 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,5 cm

Gewicht

376 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12222-9

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • I Ästhetische Synthesen. Die Parallelität denkfiguraler Transformationen in der Theoriebildung der 1790er Jahre.- 1. Die Aufwertung der Ästhetik zum Erkenntnis- und Reflexionsmedium im ausgehenden 18. Jahrhundert.- 2. Kants transzendentaler Ansatz eines „sensus communis Aestheticus“ und die empirische Heterogenität der zeitgenössischen Geschmacksbildung.- 3. Die ‘spieltheoretische’ Hypostasierung der Ästhetik und die innere Zerrissenheit von Subjekt und Gesellschaft bei Friedrich Schiller.- 4. Friedrich Hölderlins Ansätze zu einer ästhetischen Aufhebung der „Trennungen, in denen wir denken und existieren“.- 5. Das „älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus“ und die Ästhetik als letztmöglicher Ort einer „gleiche[n] Ausbildung aller Kräfte“.- II „Genie ist vielleicht nichts als Resultat eines [...] innern Plurals“. Die genieästhetische Konzeption bei Novalis und ihr transformationsgeschichtlicher Stellenwert.- 1. Der Versuch, „besser [zu] Fichtisiren [...] als Fichte“. Der Ausgangspunkt der frühromantischen Geniekonzeption.- 2. „Ich bin Du“. Die interpersonelle Perspektivierung des empirischen Ich.- 3. „Pluralism ist unser innerstes Wesen“. Die Adäquation von „innerer“ und „äußerer“ Welt.- 4. „Kann man Genie seyn und werden wollen?“ Die Wechselnegation der Bestimmungen von Aufklärung und ‘Sturm und Drang’.- 5. Das Genie als „Person, die aus Personen besteht“. Die quasi-figurale Fassung des genialischen „innern Plurals“.- 6. „Ausgeartetes Ich — ausgeartete Welt. Wiederherstellung“. Der geschichtsphilosophische Bezugsrahmen des Geniekonzeptes.- 7. „Das Genie überhaupt ist poetisch“. Die Zeitidiosynkrasie des dichterischen Intelligenztypus.- 8. „Jeder Mensch ist eine kleine Gesellschaft“. Die esoterische Kreisbildung der Frühromantiker und die exoterische Salonöffentlichkeit.- 9. Exkurs: Friedrich Daniel Schleiermachers „Versuch einer Theorie des geselligen Betragens“.- III „Genie ist d[as] synthesirende Princip“. Enzyklopädieprojekt und poetische Praxis bei Novalis.- 1. „Auch ein heterogenes Geschäft schadet nicht“. Die Berufsausbildung Hardenbergs als wissenssoziologische Grundlage seiner enzyklopädischen Entwürfe.- 2. „In Wissenschaften und Künsten wird man eine gewaltige Gährung gewahr“. Die Enzyklopädistik und die wissenschaftsgeschichtlichen Dynamisierungsansätze der Moderne.- 3. „Das System hebt alle fremde Verbindung möglichst auf und bewirkt neue, eigne Verbindungen“. Das ‘systemlose System’ und die Heterogenität der Gegenwart.- 4. „Systematik. Encyclopaedik. Profetik“. Die geschichtsphilosophische Dialektik der enzyklopädischen Zeitausrichtung.- 5. „Individuen vereinigen das Heterogène“. Das rollenplurale Geniekonzept als Hintergrundfolie des Enzyklopädieprojektes.- 6. „...so lößt der Dichter alle Bande auf“. Die poetische Transformation der Enzyklopädistik.- 7. Die „unendlichen [...] gleichzeitigen Empfindungen eines zusammenstimmenden Pluralis“. Die kompositorische Grundanlage der „Lehrlinge zu Sais“.- IV ‘Plurale Identität’. Historische Voraussetzungen, unterschwellige Wirkungsgeschichte und aktuelle Bedeutung einer frühromantischen Denkfigur.- 1. Das ausgehende 18. Jahrhundert als Schlüsselphase der Moderne. Gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungsansätze.- 2. „Im Pluralis wird das Meiste erst real“. Die postmoderne Aktualisierung der Frühromantik.- 3. Frühromantische Ästhetik und moderne Rollensoziologie. Stationen einer verschütteten Wirkungsgeschichte.- Zusammenfassung.- Abkürzungsverzeichnis.