Daenerys Targaryen, die Letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, bereitet jenseits des Meeres ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor. An der Spitze einer riesigen Streitmacht und unterstützt von drei Drachen will sie die Krone zurückfordern.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Brienne ist auf der Suche nach Sansa Stark, die Eisenmänner nach einem neuen König und Cersei trauert um ihren Vater, hasst Tyrion noch mehr als vorher und hat damit zu tun, Tommen, den neuen König, zu schützen und ihre Regierungsgewalt zu etablieren.
Auch dieser Band (Band 7 bzw. 1. Teil des 4. Originalbandes) wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, neben Arya, Brienne, Cersei, Jamie, Samwell und Sansa werden in der Kapitelüberschrift zum Teil keine Namen genannt, sondern Beschreibungen, wie „Die Tochter des Kraken“ für Asha Graufreud. Die einzelnen Charaktere befinden sich an verschiedenen Orten und decken einen Teil der verschiedenen Protagonisten der Reihe ab.
Ich mag diese Erzählweise sehr gerne, wie überhaupt die ganze Art, wie der Autor erzählt, sehr ausführlich, aber immer nah an den Charakteren. In diesem Band fehlen zwar einige interessante Protagonisten, wie Danerys oder Tyrion, über letzteren wird wenigstens, wenn auch nichts Gutes, gesprochen, aber das wird sich bestimmt auch wieder ändern. Da viele Handlungsstränge zudem hier noch offen bleiben, kann man gespannt sein, wie es weitergeht (auch wenn man vielleicht die Serie bereits kennt, wie ich, muss man immer damit rechnen, dass die Reihe manches anders erzählt).
Dass dieser Band weniger spannend ist als manch Vorgänger, stört mich persönlich nicht, ich begleite die Charaktere einfach gerne, mag es auch zu erfahren, was zwischendurch passiert und wie sich manches entwickelt.
Im ausführlichen Anhang gibt es ein Personenverzeichnis, mit einigen Hintergrundinformationen über die einzelnen Häuser.
Auch dieser Band hat mir gut gefallen, ich bin durch die Seiten geflogen und hatte interessante Lesestunden – man sollte aber unbedingt die Vorgänger gelesen haben.
Bewertung
5/5
24.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Nachdem in "Die Königin der Drachen"...
Nachdem in "Die Königin der Drachen" eine Vielzahl liebgewonnener und weniger sympathischer Charaktere "die Bühne verlassen" hat, bildet der siebte Band der Reihe, eine Art "Übergang". Es wird neu sortiert und ausgerichtet. Aber Martin hält die Spannung oben. Großartig!
Buechergeplauder
5/5
23.07.2015
Buch (Taschenbuch)
George R. R. Martin ein…
George R. R. Martin ein großer Autor, der mit seinem Schreibstil seine Leser fesselt. In seinem siebten Buch, zu Das Lied von Eis und Feuer, „ Zeit der Krähen“ beginnt eine kleine Spaltung der Charaktere. In diesem Buch liegt die Aufmerksamkeit in Westeros, wo sich die Geschichte um Cersei, Jamie, Brienne von Tarth, und Sansa dreht. Sasnsa ist in die Hände von Kleinfinger, der die Ehemalige Hand der Münze in Königsmund war, geraten und soll dort mit ihrer Tante auf Hohenehr Leben. Jedoch soll sie nicht mehr Sansa sein, um sie zu schützen soll sie nun Arianne heißen, eine Bastards Tochter von Kleinfinger, was ihr garnicht so gefällt. Immer wieder fühlt sie sich nun wie Jon Schnee, der von ihrer Mutter abgestoßen wurde Cersei leidet unter Verfolungswahn, durch Tyrions Flucht und Tod ihres Vaters. Sie will nur noch eins, dass ihr jüngster Sohn Tommen König in Königsmund wird und er dort sicher Regieren kann, doch bis dahin will sie die Herrschaft und Tyrions Tod. Brienne will ihren Eid erfüllen und versucht Sansa Stark zu finden, sie soll sie in Sicherheit bringen, jedoch merkt sie schnell, dass dies nicht so einfach ist, wie sie gedacht hat. Jamie verschwört sich Regelrecht gegen seine Schwester und hintergeht sie, was Cersei garnicht gefällt Auch Arya sollten wir nicht vergessen, weit über den Meeren in Braavos ist sie mittlerweile zu hause und versucht dort ein „niemand“ zu werden. Die Aufteilung von George R. R. Martin mit den Charakteren, die er ausführlicher erklärt und vorstellt, gefällt mir sehr gut. Dadurch ist das Buch nicht zu voll gepackt und man kann sich einfacher in die Geschichte hinein versetzen. Für mich waren leider die Kapitel über Asha, die Schwester von Theon Graufreud, sehr langatmig zu lesen dort hat leider für mich die Spannung gefehlt, jedoch zu meinem Glück, gab es für sie nur kurze Auftritte. Im Großen und Ganzen bleibe ich dabei "Das Lied von Eis und Feuer" ist bisher die beste Reihe die ich gelesen habe und jede Seite ist es Wert gelesen zu werden.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
04.03.2014
Buch (Taschenbuch)
ungebeugt, ungezähmt, ungebrochen
Königin Cersei kämpft verbittert um den Thron für ihren Sohn Tommen und scheut sich nicht, dafür über Leichen zu gehen. Ihr Kampf schlägt auch auf ihr Gemüt und sie sieht Feinde, wo gar keine sind. Währenddessen muss Sam mit einer neuen Aufgabe zurechtkommen und Jaime gibt sich Mühe, nicht in Selbstmitleid zu zerfließen. Briennes Suche nach Sansa Stark führt sie an Orte, die besser im Dunkeln bleiben sollten.
Der siebte Teil der Reihe hat mich sehr überrascht. Denn diesmal kommen Charaktere zum Zug, die eigentlich vorher nicht so sehr ins Rampenlicht gerückt sind. Die Kapitel werden diesmal aus Sicht von Cersei, Jaime, Brienne und Sam erzählt und so wird die eigentliche Geschichte aus den vorherigen sechs Bänden erstmals nicht weiterverfolgt. Nur zwei Kapitel (am Anfang und am Ende) sind Arya gewidmet und auch hier wird man am Ende doch etwas ratlos zurückgelassen.
Die in Band 6 aufgebauten Cliffhanger werden einfach links liegen gelassen und man muss sich laut Nachwort des Autors bis zum nächsten Band gedulden.
Somit muss ich leider sagen, dass Band 7 der bisher schwächste Teil der Reihe ist. Doch nicht minder uninteressant. Nur die Herangehensweise war sehr ungewöhnlich.
Die Faszination, die man für die Reihe empfindet, wird hier zwar deutlich gebremst, jedoch ging es mir nach Beendigung des Buches und nach nochmaliger Revue der Geschichte doch auf, warum der Autor dieses Stopp eingebaut hat.
Denn gerade bei mir wurde so eine große Neugier aufgebaut und so greife ich garantiert in nächster Zeit zum 8. Band und freue mich auf ein Wiederlesen mit den mir lieb gewonnenen und auch verhassten Figuren aus einer Welt, die unserer so ähnlich ist, aber doch wieder meilenweit entfernt.
In diesem Band hat mir Cersei am Besten gefallen. Ihre Verbitterung war greifbar, ihr Hass gegenüber allen anderen und ihr Hunger nach Macht zehren sie auf und sie macht sich mehr Feinde, als sie eigentlich weiß. Ihr Verhalten gerade gegenüber ihrem Bruder Jaime, der wahrscheinlich einer der Letzten ist, der noch einigermaßen zu ihr hält, macht die Sache natürlich nicht besser.
Jaime dagegen macht für mich eine Wandlung durch. Wohin diese führt, ist noch schwer zu sagen. Doch hoffe ich insgeheim, dass sie am Ende in Richtung Gut geht.
Fazit:
Der bislang schwächste Band der Reihe.
horrorbiene
5/5
18.06.2013
Buch (Taschenbuch)
Irgendwie anders, aber dennoch gut!
(Achtung Spoiler zum Vorgänger!)
Ich schreibe jetzt nichts dazu, wie mir der Rest der Reihe gefallen hat, oder was so besonders ist am Schreibstil von Martin, denn das habe ich in den vorigen Rezensionen bereits geschrieben und kann dort nachgelesen werden Links befinden sich unten.
Dieses Buch ist irgendwie anders als die anderen und doch absolut bekannt. Anders ist das Buch insofern, als dass im Gegensatz zu den anderen Büchern die Geschehnisse aus der Perspektive von Charakteren geschildert werden. Waren es im Vorgänger noch die Starks Arya, Sansa, Catelyn, Jon und Bran, die Lannisters Jaime und Tyrion, sowie Davos, Daenarys und Samwell, die uns die Geschichte erzählten, so sind von diesen lediglich Jaime, Samwell, Sansa und Arya geblieben wobei dazu gesagt werden muss, dass in diesem halben Buch die drei nicht wirklich oft an die Reihe kommen. Ansonsten erzählen auch Der Prophet, Der Hauptmann der Wache, Cersei, Brienne, Die Tochter des Kraken, Der befleckte Ritter, Der Eiserne Kapitän, Der Ertrunkene und Die Königinmacherin. Man sieht der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf den Nebencharakteren und so erlebt der Leser die Entwicklungen um den Erbfolgestreit auf den Eisernen Inseln und die Reaktionen auf den Tod des Prinzen von Dorne. Auch die Entwicklungen nach den Toden Jeoffreys und Tywins in Königsmund werden beleuchtet es geht also sehr wohl weiter, dennoch fühlt sich das Buch ohne die wichtigen Hauptcharaktere irgendwie nicht ganz vollständig an. Doch auch so lies es sich wunderbar lesen. Es ist einfach ein Teil vom Lied von Eis und Feuer, das seinen ganz eigenen Charme und Sogwirkung verströmt. Daher kann ich nicht einmal sagen, dass das Buch mir schlechter gefallen hätte als die anderen, es ist einfach nur etwas anders. Aber einer fehlt hier gewaltig: Tyrion. Es wird zwar einiges ÜBER ihn gesagt, aber was er nun macht das wird nicht erwähnt, da seine Perspektive fehlt und dies finde ich etwas schade.
Die Handlung und Feinheiten aus dem Buch mag ich gar nicht in meine Rezension hineinbeziehen, ist dieses doch eigentlich nur ein halbes! Was mir jedoch auch noch aufgefallen ist, ist dass hier mehrmals von vielen, vielen anderen Menschen gesprochen wird, die einmal gelebt haben oder anderweitig unwichtig sind. Diese Passagen waren nicht wirklich spannend und erinnerten eher an die Passagen der Bibel in der es hieß: Soundso zeugte soundso in urlatem Alter. Zum Glück ist nicht das ganze Buch so!
Fazit: Zeit der Krähen reiht sich zwar nahtlos an seine Vorgänger an, was Geschichte, Qualität und Lesefreude angeht, doch ist es anders als die anderen, da liebgewonnene Hauptcharaktere nicht oder nur kaum zum Zuge kommen. Stattdessen wird der Fokus mehr auf die Nebencharaktere gelegt und sogar neue Charaktere betrachtet. Dennoch liest es sich genauso gut wie die anderen Bücher es ist schließlich ja auch ein Buch vom Lied von Eis und Feuer!
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5/5
04.05.2012
eBook (ePUB)
Einfach unglaublich!
Es ist einfach unglaublich, wie dem Autor George R. R. Martin selbst nach sieben Bänden immer wieder neue Ideen einfallen, um seine Geschichte rund um Westeros spannend und gut voran zutreiben. Es tauchen alte Bekannte auf und auch jede Menge neue Gesichter, welche der Handlung eine überraschende Wendung geben. Jeder Fantasyfan sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen.
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