Produktbild: Das Buch der Illusionen

Das Buch der Illusionen Roman

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,7 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Book of Illusions

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25789-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,7 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

The Book of Illusions

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25789-6

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte in der Geschichte...

    Eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte. Wunderbar poetisch spannt der Roman den Bogen über 80 Jahre.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    11.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch der Slapsticks In…

    Das Buch der Slapsticks In seiner Heimat USA ist der Schriftsteller Paul Auster erstaunlicher Weise weniger erfolgreich, werden weniger seiner Bücher verkauft als in Deutschland und Frankreich, wo er eine große Fangemeinde hat. Das mag an seiner sehr speziellen Erzählweise liegen, für die der Roman «Das Buch der Illusionen» ein typisches Beispiel ist. Auch hier finden sich wieder Männer als kauzige Außenseiter in der Gesellschaft nicht zurecht, suchen nach Identität, auch hier schreibt der Protagonist wie ein Alter Ego des Autors Bücher, gibt es reichlich Intertextualität, bestimmt der pure Zufall das Geschehen in einem komplizierten Plot. Bei einem Flugzeugabsturz verliert der Literaturprofessor David Zimmer seine Frau und beide Söhne, er versinkt in Depressionen, verfällt dem Alkohol. Zufällig sieht er im Fernsehen einen Stummfilm von Hector Mann, der ihn zum Lachen bringt, zum ersten Mal nach langer Zeit. Er beginnt mit Nachforschungen zu dem 1927/28 sehr erfolgreichen Stummfilmstar, der dann auf mysteriöse Weise plötzlich spurlos für immer verschwand, und schreibt schließlich sogar ein Buch über ihn, das 1987 herauskommt. Anschließend zieht er sich wieder in die Einsamkeit seines Hauses in Vermont zurück. Ein früherer Kommilitone bietet ihm einen Auftrag für die Übersetzung von François-René de Chateaubriands « Mémoires d'outre-tombe» an, der an seiner Autobiografie 35 Jahre gearbeitet und verfügt hatte, sie erst 50 Jahre nach seinem Tode zu veröffentlichen, er wolle aus dem Grabe sprechen. Zimmer macht sich an die Arbeit, kurz darauf erhält er einen Brief aus New Mexiko, Hector Mann lebe noch, habe sein Buch über ihn gelesen und würde ihn gerne sehen. Er zögert, glaubt an einen Schabernack, bis Wochen später plötzlich Alma, eine junge Frau mit einem entstellenden Muttermal im Gesicht, vor seiner Tür steht und den Zögernden auffordert, mitzukommen zu Hector Mann, der im Sterben läge. Sie zieht sogar eine Pistole, um ihn notfalls zu zwingen, die beiden landen aber schließlich noch in der gleichen Nacht zusammen im Bett. Er kann den Stummfilmstar dann tatsächlich noch für wenige Minuten in seinem Krankenzimmer sprechen, am anderen Morgen aber ist Hector tot, und seine Frau macht sich unbeirrbar daran, seine sämtlichen Filme zu verbrennen, wie er es verfügt hat. Bei einem Streit mit Alma, die zu David ziehen will, stürzt die Witwe unglücklich und stirbt, Alma nimmt sich daraufhin das Leben. Der hier nur knapp umrissene Plot ist prall gefüllt mit Geschichten, Rückblenden zumeist, geschickt aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei mich insbesondere die Passagen über Filme angesprochen haben. Auster, der reichlich Filmerfahrung mitbringt, versteht es, einen Film derart plastisch zu schildern, sämtliche Einstellungen und Kameraschwenks so detailliert zu beschreiben, dass man ihn im Kopfkino wahrhaftig sieht, - und sich dabei natürlich auch sofort an den brillanten Spielfilm «The Artist» erinnert. Raffiniert verschachtelt der Autor seine zwei Erzählebenen, die turbulente, mitreißende Geschichte von Hector nach dessen spurlosem Verschwinden beispielsweise lässt er Alma während des Fluges nach New Mexiko erzählen. Sind wir Menschen dem Zufall ausgeliefert, ist unsere Selbstbestimmtheit nur Illusion, wie der programmatische Titel suggeriert, in einem ziellosen Chaos? Ist immer Transzendenz im Spiel oder hilft womöglich das Schreiben, Ordnung ins unstrukturiert Immanente hinein zu bringen? Paul Auster variiert auch in diesem Roman wieder seine Themen: Männer in der Krise, Zufall, Schicksalsschläge, Einsamkeit, Schuld, Identität, kurz gesagt die Existenz des uns Verborgenen, und er stellt das alles vor einen dramatischen Hintergrund, die Unbedingtheit des Todes. Mit seiner überbordenden Themenfülle erscheint der gekonnt erzählte Roman ziemlich überfrachtet, der Plot wirkt geradezu slapstickartig mit seinen vielen Wendungen bis hin zum kitschigen Ende des Buches im Buch. Gut unterhalten aber wird man allemal!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise in die Welt des...

    Eine Zeitreise in die Welt des Stummfilms! Und darüberhinaus eine unglaubliche, fast märchenhafte Lebensgeschichte eines Stummfilmstars, den es zwar nie gab. Dessen Filme Auster aber so perfekt erfunden hat, dass ich mir nun einbilde, diese tatsächlich allesamt gesehen zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Martin Russer

    Martin Russer

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ich möchte Ihnen gerne meinen...

    Ich möchte Ihnen gerne meinen Lieblingsroman von Paul Auster ans Herz legen. Die Protagonisten David Zimmer, bekannt aus "Mond über Manhattan", und Hector Mann erfahren in diesem Meisterwerk Verlust, Hoffnung, Einsamkeit und Schuld.
  • Zum Bewerterprofil von Christian Hennig

    Christian Hennig

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    22.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der besten Bücher des amerikanischen...

    Eines der besten Bücher des amerikanischen Schriftstellers Paul Auster die ich gelesen habe. Kann ich wirklich nur empfehlen.

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