Produktbild: Das Haus in der Löwengasse

Das Haus in der Löwengasse Roman. Originalausgabe

16

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,5 cm

Gewicht

349 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25901-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,5 cm

Gewicht

349 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25901-2

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    19.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schönes und berührendes Buch...

    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt. Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern. Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss. Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist. Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen. Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!

  • Icedragon

    aus Kleinkmehlen

    5/5

    14.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    ein Buch, das ich so ungern…

    ein Buch, das ich so ungern aus der Hand gelegt habe. Ich lese ja häufig auf dem Weg zur Arbeit, wenn ich mit Straßenbahn fahre. Bei diesem Roman ist es mir wirklich passiert, dass ich mich bei dem Gedanken ertappt habe, einfach sitzen zu bleiben und weiter zu fahren, obwohl ich gleich auf Arbeit war. Es ist mir wirklich schwer gefallen mich von der Handlung zu lösen und das schafft kaum ein historischer Roman (das letzte Buch war da glaube ich das letzte Buch von Stephen Kind, das ja auf seine Art auch ein historischer Roman war). Für mich ist der Roman auch mal etwas anderes. Petra Schier beleuchtet hier nicht nur das Leben der angesehenen Bevölkerung und der Reichen, sondern besonders das der Angestellten, die in anderen Romanen eher zu kurz kommen. Ein Grund ist da bestimmt, dass über die Mägde, Knechte, Gouvernanten und Köche nicht so viel überliefert ist, als über ihre Herrschaften, aber genau aus diesem Grund ist der Roman auch etwas besonderes. Er bringt dem Leser das Leben der Bediensteten etwas näher. Gerade als Waise und als Frau hatte Pauline es wirklich nicht leicht, denn bei sexuellen Übergriffen der Herrschaft, gab man doch grundsätzlich den Angestellten die Schuld. Pauline hatte also riesiges Glück fast sofort in Köln eine Anstellung als Magd zu finden (auch wenn der Zufall hier eine große Rolle gespielt hat, aber warum denn nicht?). Mit den heutigen Mitteln mag man sich auch gar nicht mehr vorstellen, wie schwer die Arbeit einer Magd früher gewesen sein mag, aber auch das wird in dem Roman doch realistisch dargestellt. Es ist Paulines Glück, dass sie relativ schnell wieder als Gouvernante angestellt wird. Das Schicksal spielt in diesem Buch eine große Rolle. Es ist wirklich klasse beschrieben, wie Pauline in ihrem Leben eine Berg- und Talfahrt erlebt, so wie das richtige Leben eben spielt. Auf Regen kommt Sonnenschein und auch gegen die nettesten Leute werden Intrigen gesponnen. Es ist wunderbar zu lesen, man fiebert als Leser mit und hofft, dass Pauline den Mann den sie liebt bekommt (und andersherum), aber es gibt immer wieder unvorhergesehene Stellen, die einen daran zweifeln lassen - und das bis zum Schluss. Ob es das Happy End gibt? Nein, ich verrate es hier nicht ^^ Auf jeden Fall kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der Historische Romane liebt und auch ein bisschen Romantik nicht vermissen möchte. Und keine Angst, selbst die Stellen, die im Kölner Dialekt geschrieben sind, versteht man auch als Nichtkölner ^^

  • Bewertung

    aus gelsenkirchen

    5/5

    16.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe im 19 Jahrhundert

    Die Autorin Petra Schier hat eine sehr einfühlsame, mit viel Herz geschriebene Liebesgeschichte von Julius und Pauline aufs Papier gebracht. Wie immer schaft sie es mit ihren historischen Erzählungen die Leser in Zeit und Raum zu verzaubern. Man erlebt mit und lernt beim lesen wie es Früher war als Frau zu leben. Pauline wächst gut behütet bei ihrem Onkel in Bonn auf, er ermöglicht ihr eine sehr gute Bildung in Erziehung, Schule und Musik. Als ihr Onkel stirbt nimmt sie eine Stelle als Gouvernante an. Der Hausherr vergreift sich an Pauline, die Hausherrin erwischt die Beiden, sie weiß das es nicht Paulines Schuld ist, gibt ihr noch ihren Lohn und Pauline ist auf der Straße. Sie nimmt mit ihren bischen Hab und Gut eine Kutsche nach Köln. Dort angekommen, bekommt sie durch einen Zufall eine Stelle als Magd bei der Familie Stein die eine Apotheke besitzt und ackert von morgens bis abends, kaum Freizeit aber sie ist sich dafür nicht zu schade. Für wenig Lohn wurden Früher die Bediensteten ausgenutzt. Julius sieht Pauline das erstemal in der Apotheke und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Er ist Witwer mit 2 Kindern und besitzt eine Textilfabrik die den Bankrot nahe ist. Er stellt Pauline als Gouvernante ein um ihr näher zu sein. Sie versteht sich nach Anfangsschwierigkeiten mit den beiden Kindern gut und verliebt sich auch in Julius, zeigt es aber nicht. Julius braucht eine finanzkräftige Frau und die Fabrik zu retten aber er liebt Pauline.Pauline rät Julius eine reicht Frau, ihre beste Freundin zu heiraten um die Fabrik zu retten.......... Mehr wird nicht veraten. Herzschmerz ist angesagt Das Buch ist flüssig geschrieben, von Anfang an kann man in die Geschichte eintauchen, hatte wieder Kopfkino. Ich bin von Petra Schier und ihren Bücher faziniert. Wieder ein sehr schönes, gut geschriebenes Buch!! Herzlichen Glückwünsch Sehr zu empfehlen, ich freue mich auf das nächste Buch von Dir !!!

  • Katzenpersonal Kleeblatt

    aus Berlin

    5/5

    05.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe im 19. Jahrhundert

    Petra Schier entführt den Leser mit diesem Roman ins deutsche 19. Jahrhundert. Es ist eine Zeit, in der Frauen als Ware betrachtet werden. Sind sie von niederem Stand, werden sie ausgenutzt und unterbezahlt, müssen ihren Herrschaften zu Diensten sein, was immer diese mögen. Weigern sie sich, sind sie selbst schuld, wenn sie mit Schimpf und Schande davon gejagt werden. Begüterte Frauen werden von ihren Väter nutzbringend und reich verheiratet, denn schließlich wäscht ja eine Hand die andere. Keine angenehme Zeit für Frauen und schon gar keine, wenn sie allein und ohne Beistand sind, so wie Pauline. Pauline ist eine sympathische junge Frau, die Dank ihres Onkels eine sehr gute Bildung erreichen konnte. Nach seinem Tod ist sie gezwungen, eine Stellung als Gouvernante anzunehmen. Als sie diese Stellung aufgeben muss, ist sie sich nicht zu fein und nimmt eine Stellung an, die fast niedriger nicht geht - als Magd. Petra Schier ist es gelungen, den Leser mit in diese Zeit hineinzunehmen. Durch Pauline erfahren wir viel von den Lebensumständen, in der die Bediensteten lebten. Von früh bis spät werden ihnen Aufgaben aufgetragen, ohne groß die Möglichkeit zu haben, zwischendurch zu verschnaufen. Kein angenehmes Leben und schon gar keins, das gut bezahlt wird. Als Pauline die Möglichkeit erhält, wieder als Gouvernante zu arbeiten, ergreift sie sofort die Gelegenheit. Nun lernen wir eine Pauline kennen, die nicht mehr unterwürfig vor ihren Herrschaften kratzbuckelt, sondern die sich selbstbewusst behauptet. Sie hat es auch dort nicht leicht, hat sie doch anfänglich die beiden Kinder Ricarda und Peter gegen sich, die versuchen, ihr das Leben schwer zu machen. Jedoch mit fester Hand gelingt es ihr, nicht nur die Kinder für sich einzunehmen, dank ihrer Tatkraft wird auch die Ordnung im Haus spürbar verbessert. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin auch die Liebesgeschichte von Julius und Pauline. Beide haben mit alten Dämonen zu kämpfen und beide machen es sich nicht leicht. Im 19. Jahrhundert ist es auch nicht gerade üblich, aus Liebe zu heiraten. Da Julius' Firma gerade den Bach runtergeht, sieht er sich gezwungen, eine Heirat aus finanziellen Gründen in Betracht zu ziehen. Pauline rät ihm ebenfalls dazu. Als Leser fühlt man mit den beiden mit. Das Für und Wider einer Vernunftehe wird genauso glaubhaft und nachvollziehbar dargelegt, wie ihre Liebe und ihre Gewissensbisse. Sie wissen nicht aus noch ein, bis Pauline eine Entscheidung fällt. Von der ersten Seite an taucht der Leser in die Geschichte hinein und nimmt Anteil am Leben von Pauline. Man fühlt sich ihr nah und leidet mit ihr mit. Als Leser begleitet man sie durch alle Widrigkeiten, zum Teil auch durch Rückblicke. Hat man diese Geschichte begonnen, gibt es kein Halten mehr, man wird förmlich in sie hineingezogen, sie lässt einen nicht mehr los. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zumindest ging es mir so. Ich wurde regelrecht getrieben, wollte wissen, wie es weiter geht. Ein Buch, das für sich selbst spricht, ohne Wenn und Aber.

  • Kleeblatt

    aus Berlin

    5/5

    05.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Petra Schier entführt den…

    Petra Schier entführt den Leser mit diesem Roman ins deutsche 19. Jahrhundert. Es ist eine Zeit, in der Frauen als Ware betrachtet werden. Sind sie von niederem Stand, werden sie ausgenutzt und unterbezahlt, müssen ihren Herrschaften zu Diensten sein, was immer diese mögen. Weigern sie sich, sind sie selbst schuld, wenn sie mit Schimpf und Schande davon gejagt werden. Begüterte Frauen werden von ihren Väter nutzbringend und reich verheiratet, denn schließlich wäscht ja eine Hand die andere. Keine angenehme Zeit für Frauen und schon gar keine, wenn sie allein und ohne Beistand sind, so wie Pauline. Pauline ist eine sympathische junge Frau, die Dank ihres Onkels eine sehr gute Bildung erreichen konnte. Nach seinem Tod ist sie gezwungen, eine Stellung als Gouvernante anzunehmen. Als sie diese Stellung aufgeben muss, ist sie sich nicht zu fein und nimmt eine Stellung an, die fast niedriger nicht geht - als Magd. Petra Schier ist es gelungen, den Leser mit in diese Zeit hineinzunehmen. Durch Pauline erfahren wir viel von den Lebensumständen, in der die Bediensteten lebten. Von früh bis spät werden ihnen Aufgaben aufgetragen, ohne groß die Möglichkeit zu haben, zwischendurch zu verschnaufen. Kein angenehmes Leben und schon gar keins, das gut bezahlt wird. Als Pauline die Möglichkeit erhält, wieder als Gouvernante zu arbeiten, ergreift sie sofort die Gelegenheit. Nun lernen wir eine Pauline kennen, die nicht mehr unterwürfig vor ihren Herrschaften kratzbuckelt, sondern die sich selbstbewusst behauptet. Sie hat es auch dort nicht leicht, hat sie doch anfänglich die beiden Kinder Ricarda und Peter gegen sich, die versuchen, ihr das Leben schwer zu machen. Jedoch mit fester Hand gelingt es ihr, nicht nur die Kinder für sich einzunehmen, dank ihrer Tatkraft wird auch die Ordnung im Haus spürbar verbessert. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin auch die Liebesgeschichte von Julius und Pauline. Beide haben mit alten Dämonen zu kämpfen und beide machen es sich nicht leicht. Im 19. Jahrhundert ist es auch nicht gerade üblich, aus Liebe zu heiraten. Da Julius' Firma gerade den Bach runtergeht, sieht er sich gezwungen, eine Heirat aus finanziellen Gründen in Betracht zu ziehen. Pauline rät ihm ebenfalls dazu. Als Leser fühlt man mit den beiden mit. Das Für und Wider einer Vernunftehe wird genauso glaubhaft und nachvollziehbar dargelegt, wie ihre Liebe und ihre Gewissensbisse. Sie wissen nicht aus noch ein, bis Pauline eine Entscheidung fällt. Von der ersten Seite an taucht der Leser in die Geschichte hinein und nimmt Anteil am Leben von Pauline. Man fühlt sich ihr nah und leidet mit ihr mit. Als Leser begleitet man sie durch alle Widrigkeiten, zum Teil auch durch Rückblicke. Hat man diese Geschichte begonnen, gibt es kein Halten mehr, man wird förmlich in sie hineingezogen, sie lässt einen nicht mehr los. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zumindest ging es mir so. Ich wurde regelrecht getrieben, wollte wissen, wie es weiter geht. Der Erzählstil von Petra Schier ist wie gehabt leicht und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Wer die Bücher von der Autorin kennt, dem brauche ich dieses Buch eigentlich nicht zu empfehlen, der sieht das eh als Pflichtlektüre an. Wer sie nicht kennt, für den ist es ein tolles Buch, um sie kennenzulernen. Ich weiß nun, Petra Schier kann nicht nur historische Bücher und Krimis schreiben, sie kann auch Liebesgeschichten. Ein Buch, das für sich selbst spricht, ohne Wenn und Aber.

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    Maja Günther

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    4/5

    16.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Gewohnt emotional packend erzählt...

    Gewohnt emotional packend erzählt ist dieser historische Roman von Petra Schier, der die Rolle der Frau und ihrer Möglichkeiten im 19.Jhd. in den Mittelpunkt stellt. Kein Krimi, keine Familien-Trilogie - ein stimmiger "stand alone Titel", wunderbar gelesen von Sabine Swoboda!

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