• Produktbild: Der Sommer ohne Männer
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Band 8

Der Sommer ohne Männer Roman

Aus der Reihe rororo Bibliothek
29

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6630

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,2 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

13. Auflage

Originaltitel

The Summer Without Men

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25586-1

Beschreibung

Rezension

Siri Hustvedt erzählt so sensibel, selbstironisch und schonungslos offen, als habe sie es selbst erlebt. ("Freundin")
Ein verblüffender Roman, klug, witzig und sehr entspannt. ("Der Tagesspiegel")
Kein Roman nur für Frauen! ("Frankfurter Rundschau")
Gefühlvoll und klug. ("Gala")
Erneut verwebt Hustvedt kunstvoll ihre Lieblingsthemen: Paarbeziehungen, Psychoanalyse und Poesie. ("Emotion")
Die intellektuelle Demut und die Wissbegier sind Siri Hustvedts Schwestern. ("Die Zeit")

Produktdetails

Verkaufsrang

6630

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,2 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

13. Auflage

Originaltitel

The Summer Without Men

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25586-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    23.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    komfortable Lösung, auch auf Reisen

    .....ich konnte meine Buchbestellung abschicken, und als ich mein Reiseziel erreichte, erwartete mich dort meine Lektüre. So wünscht man es sich!!

  • Lesebegeisterte

    5/5

    16.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein neuer Anfang!

    Nach 30 Jahren Ehe braucht Mias Ehemann Boris eine Pause. Hinter dieser Pause steckt eine 20 Jahre jüngere Frau. Mia ist am Boden zerstört. Sie verbringt den Sommer bei ihrer Mutter und erlebt dort so einiges. Lesenswert !!!!!

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    30.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Für Alle,die gerne analytisch denken.

    Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychiatrie. Aus der Klinik entlassen, verbringt sie den folgenden "Sommer ohne Männer" in Minnesota auf dem Land, in der Nähe des Altersheims, in dem ihre 90jährige Mutter lebt. Mia unterrichtet in einem Lyrikkurs pubertierende Mädchen und reflektiert ansonsten (mit dem typischen rasiermesserscharfen Hustvedt-Intellekt) ihre Situation, ihre psychische Krise. Verblüffend fand ich, wie es die Autorin bei der Schwere des Themas schafft, das Ganze leicht und beinahe beschwingt zu erzählen. Und zu welchem Ende sie die Geschichte bringt! Für Frauen (und Männer) ,die gerne analytisch denken.

  • Birgit Gantze

    aus Linz

    3/5

    29.08.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Gut, aber oft verwirrend

    Dieses buch hat mich aufgrund seines titels sehr gereizt. zugegeben, ich hatte vorher noch kein buch dieser Autorin gelesen. Leider musste ich mittendrin mal aufhören, es zu lesen, da es mir wirklich zu anstrengend wurde. Den ständigen Ausflüchten in ihre eigene Gedankenwelt konnte ich nicht mehr folgen. Es war mir zu viel Abstand zwischen der Handlung und den Gedanken, wobei sie sich darin sogar wörtlich an die/den Leser/in wandte. Trotz allem bereue ich es nicht, dieses Buch dann doch noch fertig gelesen zu haben. Schon allein wegen der wunderbaren literarischen Sprache, die die Autorin verwendet.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    21.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mit intellektuellem Anspruch…

    Mit intellektuellem Anspruch Als Komödie hat Siri Hustvedt ihren Roman «Der Sommer ohne Männer» bezeichnet, er markiert zugleich einen Perspektivwechsel der amerikanischen Autorin, zu dem sie erklärt hat: «Ich habe zehn Jahre lang als Mann geschrieben, ich dachte, es sei jetzt Zeit, wieder als Frau zu schreiben». Zudem scheint der Stoff ja auch geradezu klischeehaft vorgeprägt zu sein, «Mann verlässt Frau», das wird in der Literatur regelmäßig aus weiblicher Sicht erzählt, meistens von Autorinnen. Gibt es denn da noch etwas Neues zu erzählen, ist denn diese archetypische, geradezu banale Konstellation in Frauenromanen nicht schon bis zum Überdruss thematisiert worden? Boris, hoch angesehener Neurowissenschaftler in New York, hat seiner Frau Mia, einer erfolgreichen Dichterin, mit der er seit dreißig Jahre verheiratet ist, in ihrer kriselnden Ehe eine Pause vorgeschlagen. Die «Pause» stellt sich als seine vollbusige, zwanzig Jahre jüngere, französische Laborassistentin heraus. Mia dreht völlig durch und landet für anderthalb Wochen in der Psychiatrie, ehe sie anschließend, - als Reha quasi -, für einen Sommer in ein Provinznest nach Minnesota geht, wo ihre neunzigjährige, noch ziemlich aktive Mutter in einem Heim wohnt. Außerdem ist sie auch engagiert worden, im Kulturzentrum des Ortes einen Poesiekurs für Jugendliche zu veranstalten. Innerhalb dieses Handlungsgerüsts berichtet die Ich-Erzählerin Mia über ihre Verzweiflung, verarbeitet ihre Kränkung, versucht zu begreifen, warum es gekommen ist, wie es kam, rekapituliert ihr Leben bis zurück in die Kindheit. Hustvedt installiert in ihrem männerlosen Roman zwei Frauengruppen, die beide künstlerisch geprägt sind und Mia in ihrem mentalen Chaos Halt geben. Da sind zunächst die von ihr nur als die «Fünf Schwäne» bezeichneten, hoch betagten Freundinnen der Mutter im Altersheim, aber auch die Jugend ist vertreten durch die sieben Mädchen ihrer Poesiegruppe. Und die Nachbarfamilie mit zwei kleinen Kindern sorgt ebenfalls für Trubel, der Mia ablenkt von ihren sinnlosen Grübeleien. Sie schreibt Gedichte, notiert außerdem mancherlei in einem erotischen Tagebuch und führt, zunächst unfreiwillig, eine Email-Korrespondenz mit einem hartnäckigen Stalker, die sich mit der Zeit zu einem geistreichen Gedankenaustausch entwickelt. Der vordergründig banale Plot erhält durch die ausschließlich auf Frauen fokussierte Thematik eine über den Frauenroman hinausreichende Bedeutung, stimmig werden hier die Beziehungen des weiblichen Geschlechts untereinander dargestellt, jung und alt, Mutter und Tochter, Geliebte und Ehefrau, Freundin und Rivalin, - ein Macho würde von latentem Zickenkrieg sprechen. Mit bewundernswertem Scharfsinn zeigt die Autorin geradezu analytisch das komplizierte psychologische Geflecht innerhalb der beiden Gruppen auf, demaskiert kritisch Falschheit, Mobbing, Eifersucht in den femininen Grabenkämpfen, die den Terminus «schwaches Geschlecht» ad absurdum führen. Dieser Roman beinhaltet eine ernstzunehmende Recherche über die Möglichkeit lebenslanger Paarbeziehungen, - und über die Chancen einer Restitution. Mit ihrer Klassifizierung als Komödie hat Siri Hustvedt ihre Absicht verdeutlicht, zur Entkrampfung einer soziologischen Problematik beizutragen, die gleichermaßen brisant und omnipräsent ist. Weniger überzeugend als diese thematische Komponente ihres Romans ist die stilistische Umsetzung des Stoffs. Da wäre die besonders in der ersten Hälfte nervige Zergliederung der Geschichte in Erzählschnipsel zu nennen, die Langatmigkeit des Erzählens auch, wobei die Erzählerin, die sich öfter mal neckisch direkt an den Leser wendet, hier um Geduld bittet. Prosaleser wie mich nerven auch die eingestreuten lyrischen Ergüsse, lächerliche Wortakrobatik in meinen Augen, und mit den Strichzeichnungen konnte ich ebenfalls nichts anfangen. Gleichwohl, dieser Roman ist eine Rarität, ein Frauenroman nämlich mit intellektuellem Anspruch, nicht mehr und nicht weniger.

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2012

    eBook (ePUB)

    Großartig und tiefgehend!

    Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben! Der ideale Download!
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Philosophisches und selbstreflektierendes Buch

    Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt. Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Natürlich wieder literarisch bravourös....

    Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher...
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Köppel-Farber

    Kerstin Köppel-Farber

    Thalia Eiche – Kaufpark Eiche

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.08.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer ganz ohne Mann

    Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau. Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs, freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an, beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben? Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Heß

    S. Heß

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.01.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommerpause!

    Was tut man, wenn einem der Ehemann nach Jahren eröffnet, dass er eine Pause braucht und diese Pause nebenbei bemerkt eine andere Frau ist? Man wird verrückt, begibt sich in Behandlung und verlässt anschließend sein gewohntes Umfeld, um sich bei seiner Mutter und ihren alten Freundinnen gesund zu pflegen. Langsam erwacht man dann wieder, begibt sich auf eine Reise zu sich selbst und lernt eine Menge über sich. Es ist eine Geschichte, die sich viel im Inneren der Frau abspielt. Eine Geschichte der Abgründe und Reflexion. Kann ich nur empfehlen.

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