Oberst Chabert

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Beschreibung

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.

Honoré de Balzac (1799-1850): Der französische Schriftsteller gilt als Begründer des soziologischen Realismus. Mit seinem Hauptwerk, dem unvollendeten Zyklus 'La Comédie Humaine' versucht er in über 80 Bänden, die Gesellschaft seiner Zeit darzustellen. Balzac, am 20. Mai 1799 in Tours als Sohn eines Rechtsanwalts geboren, wandte sich allerdings erst nach dem Abbruch seines Jura-Studiums an der Pariser Sorbonne der Literatur zu. Zunächst verfasste er jedoch wenig erfolgreich unter verschiedenen Pseudonymen Romane. Ebenso scheiterte er als Verleger, mit seiner Druckerei ging er Bankrott. Erst sein historischer Roman 'La dernier Chouan' bringt 1829 den Durchbruch. Fünf Monate vor seinem Tod am 18. August 1850 heiratet Balzac Eveline Hanska, mit der er bereits viele Jahre Briefkontakt pflegte.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

84

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2012

Verlag

Tredition

Seitenzahl

84

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/1,1 cm

Gewicht

211 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8472-4336-6

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Eine alte Geschichte, die mit Themen wie Machtspielen, Korruption und Geld immer noch scharfe Kritik an die heutige Zeit ausübt

blerta am 05.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Oberst Chabert, der nach der Schlacht in Eylau als tot gilt, taucht eines Tages plötzlich in einem Anwaltsbüro auf. Mit dem Wunsch, sein Eigentum zurückzuerlangen, das nach seinem vermeintlichen Tod in die Hände seiner Frau gefallen ist. Es ist eine kurze Geschichte, aber trotzdem unglaublich detailliert geschildert. Damit meine ich nicht, dass ich elendig lange Beschreibungen lesen musste, sondern gezielt gepickte Ausführungen, die dazu beitrugen, eine Atmosphäre im Buch zu schaffen. Ich fühlte mich so, als wäre ich dort – in Frankreich, im 19. Jahrhundert. Spannend dabei ist, dass man als Leser:in Chabert vor allem aus anderen Augen sieht. Beispielsweise kommen wir als erstes in Kontakt mit ihm, als er spontan im Anwaltsbüro auftaucht. Jedoch lernt man ihn immer besser kennen und erblickt auch die Komplexität, die hinter dem Charakter steckt. Auch kommt während des Lesens ordentlich Spannung auf. Vor allem gegen Schluss, wo man unbedingt wissen will, ob Chabert gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse ankämpfen kann oder dagegen verliert. Obwohl das Buch fast 200 Jahre alt ist, spürt man das fast nicht während des Lesens. Ich kam gut durch die Seiten, alles war verständlich und flüssig geschrieben. Balzac kritisiert in diesem Buch die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs zu dieser Zeit. Man erlangte lediglich sozialen Status, wenn man Geld besass und rücksichtslos war. Ein Mann wie Chabert, dem das Wohl seiner Mitmenschen nicht egal war, hatte zu kämpfen – und er wurde schamlos ausgenutzt. Diese Auffassung lässt einen auch an die heutigen Tage denken, wo man immer wieder von Korruption und Machtspielen hört. Balzacs Kritik an die Gesellschaft ist auch im 21. Jahrhundert noch aktuell. Fazit Eine Kritik an die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs im 19. Jahrhundert, wo der soziale Status nur von Geld und Macht abhing. Auch wenn das Buch 200 Jahre alt ist, liest es sich sehr flüssig und weist eine gute Atmosphäre und Spannung auf. Die Geschichte mag alt sein, aber die Kritik ist noch hochaktuell.

Eine alte Geschichte, die mit Themen wie Machtspielen, Korruption und Geld immer noch scharfe Kritik an die heutige Zeit ausübt

blerta am 05.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Oberst Chabert, der nach der Schlacht in Eylau als tot gilt, taucht eines Tages plötzlich in einem Anwaltsbüro auf. Mit dem Wunsch, sein Eigentum zurückzuerlangen, das nach seinem vermeintlichen Tod in die Hände seiner Frau gefallen ist. Es ist eine kurze Geschichte, aber trotzdem unglaublich detailliert geschildert. Damit meine ich nicht, dass ich elendig lange Beschreibungen lesen musste, sondern gezielt gepickte Ausführungen, die dazu beitrugen, eine Atmosphäre im Buch zu schaffen. Ich fühlte mich so, als wäre ich dort – in Frankreich, im 19. Jahrhundert. Spannend dabei ist, dass man als Leser:in Chabert vor allem aus anderen Augen sieht. Beispielsweise kommen wir als erstes in Kontakt mit ihm, als er spontan im Anwaltsbüro auftaucht. Jedoch lernt man ihn immer besser kennen und erblickt auch die Komplexität, die hinter dem Charakter steckt. Auch kommt während des Lesens ordentlich Spannung auf. Vor allem gegen Schluss, wo man unbedingt wissen will, ob Chabert gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse ankämpfen kann oder dagegen verliert. Obwohl das Buch fast 200 Jahre alt ist, spürt man das fast nicht während des Lesens. Ich kam gut durch die Seiten, alles war verständlich und flüssig geschrieben. Balzac kritisiert in diesem Buch die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs zu dieser Zeit. Man erlangte lediglich sozialen Status, wenn man Geld besass und rücksichtslos war. Ein Mann wie Chabert, dem das Wohl seiner Mitmenschen nicht egal war, hatte zu kämpfen – und er wurde schamlos ausgenutzt. Diese Auffassung lässt einen auch an die heutigen Tage denken, wo man immer wieder von Korruption und Machtspielen hört. Balzacs Kritik an die Gesellschaft ist auch im 21. Jahrhundert noch aktuell. Fazit Eine Kritik an die gesellschaftlichen Verhältnisse Frankreichs im 19. Jahrhundert, wo der soziale Status nur von Geld und Macht abhing. Auch wenn das Buch 200 Jahre alt ist, liest es sich sehr flüssig und weist eine gute Atmosphäre und Spannung auf. Die Geschichte mag alt sein, aber die Kritik ist noch hochaktuell.

Von Ehefrauen und Gerichten

Polar aus Aachen am 11.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Kriegsheld, verarmt, von der Justiz verspottet, wendet sich an einen Anwalt, der Mitleid mit ihm hat, sich überzeugen läßt, dass er wirklich jener berühmte Oberst Chabert ist, der unter Napoleon gedient hat und angeblich gefallen ist. Seine Ehefrau hat längst wieder geheiratet. Darauf bedacht, dass einmal Gewonnene nicht wieder zu verlieren, hat sie den Oberst um sein ganzes Vermögen gebracht, während er sich in der eigenen Scham windet, so tief gesunken zu sein, und auf Rehabilitierung hofft. Balzac entwirft in ihm nicht nur das faszinierende Bild eines alten Militärs, er zeigt auch die Mühlen damaliger Justiz, in die man einmal geraten, seinen Namen zermahlen sieht. Dass der Anwalt sich seiner annimmt, eine List ersinnt, mit der er der infamen Ehefrau beizukommen trachtet, ist Glück und Unglück zugleich. Glück, weil sich endlich ein Ende der Leidenzeit abzuzeichnen beginnt, und Unglück, weil es zu einer Widerbegegnung mit seiner Ehefrau führt, bei der der Oberst ein weiteres Mal einer List unterliegt. Nun ist auch der Anwalt um sein Honorar betrogen. Doch Balzac spinnt seine menschliche Komödie soweit, dass am Ende der Zufall zumindest die beiden aussöhnt, und der Oberst unter Beweis stellen darf, dass er sein Wort stets gehalten hat, auch wenn er seinen Namen nicht mehr führt. Eine höchst amüsante, unterhaltsame Geschichte, die ihren bitteren Beigeschmack nicht herunterschluckt und Balzacs Kunst, Masken so grell zu schminken, dass sie als solche kenntlich werden, einmal mehr unter Beweis stellt.

Von Ehefrauen und Gerichten

Polar aus Aachen am 11.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Kriegsheld, verarmt, von der Justiz verspottet, wendet sich an einen Anwalt, der Mitleid mit ihm hat, sich überzeugen läßt, dass er wirklich jener berühmte Oberst Chabert ist, der unter Napoleon gedient hat und angeblich gefallen ist. Seine Ehefrau hat längst wieder geheiratet. Darauf bedacht, dass einmal Gewonnene nicht wieder zu verlieren, hat sie den Oberst um sein ganzes Vermögen gebracht, während er sich in der eigenen Scham windet, so tief gesunken zu sein, und auf Rehabilitierung hofft. Balzac entwirft in ihm nicht nur das faszinierende Bild eines alten Militärs, er zeigt auch die Mühlen damaliger Justiz, in die man einmal geraten, seinen Namen zermahlen sieht. Dass der Anwalt sich seiner annimmt, eine List ersinnt, mit der er der infamen Ehefrau beizukommen trachtet, ist Glück und Unglück zugleich. Glück, weil sich endlich ein Ende der Leidenzeit abzuzeichnen beginnt, und Unglück, weil es zu einer Widerbegegnung mit seiner Ehefrau führt, bei der der Oberst ein weiteres Mal einer List unterliegt. Nun ist auch der Anwalt um sein Honorar betrogen. Doch Balzac spinnt seine menschliche Komödie soweit, dass am Ende der Zufall zumindest die beiden aussöhnt, und der Oberst unter Beweis stellen darf, dass er sein Wort stets gehalten hat, auch wenn er seinen Namen nicht mehr führt. Eine höchst amüsante, unterhaltsame Geschichte, die ihren bitteren Beigeschmack nicht herunterschluckt und Balzacs Kunst, Masken so grell zu schminken, dass sie als solche kenntlich werden, einmal mehr unter Beweis stellt.

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