Wissende des Unbewussten Romantische Anthropologie und Ästhetik im Werk Richard Wagners
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.01.2013
Abbildungen
25 ill.
Verlag
De GruyterSeitenzahl
431
Maße (L/B/H)
23,6/16/3 cm
Gewicht
768 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-029276-3
Richard Wagners Reform des Musiktheaters beruht auf der neuen Auffassung von menschlicher Subjektivität, die in der Anthropologie, Philosophie und Literatur der deutschen Romantik entwickelt wird – so die These dieser interdisziplinär angelegten Studie, die nicht nur die Libretti Wagners in den Blick nimmt, sondern auch seine ästhetischen Schriften und Partituren. Sie zeigt, wie Wagner die in der Romantik entwickelte Dichotomie von Unbewusstem und Bewusstsein verarbeitete und zu einem neuen Musiktheater gelangte, das auf folgende Generationen großen Einfluss ausübte.
Der Studie lässt Wagners Mythos-Begriff ebenso in einem neuen Licht erscheinen wie das intermediale Wechselspiel von Blick und Erzählung in den Musikdramen. Erstmals wird Wagners Konzeption zentraler anthropologischer Begriffe wie Identität, Erinnerung und Gedächtnis eingehend analysiert. Da die Untersuchung die romantischen Quellen auf breiter Basis einbezieht, kann sie bisher unbekannte Verbindungen zwischen der romantischen Literatur (Hoffmann, Kleist), Philosophie (Schelling) und Anthropologie (Schubert) und dem Werk Richard Wagners sichtbar machen.
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