Erlebnis Salzburger Land Band 5: Tennengau
Erlebnis Salzburger Land Band 5

Erlebnis Salzburger Land Band 5: Tennengau

Buch (Taschenbuch)

21,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Im Außergebirg unterwegs

Klein vom Format her, aber groß im Inhalt – das trifft auf den Tennengau zu, den kleinsten unter den fünf Salzburger Bezirken. Er speist seine Faszination aus dem Zusammentreffen zweier Naturgewalten, denn er breitet sich dort aus, wo die unvergleichlich heiter stimmende Landschaft des südlichen Salzburger Beckens auf die herbe Steinwelt der Nördlichen Kalkalpen stößt: unten die brodelnden Salzachöfen, oben der Pass Lueg, Schicksalsgrenze der Salzburger im Kampf um ihre Freiheit. Mit Hallein hat der an Jahren junge Bezirk die zweitgrößte Stadt des Landes als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, mit dem Dürrnberg zählt einer der weltweit ältesten „Industriestandorte“ zu den Highlights der Region. Siegfried Hetz hat 45 Ausflüge beidseits der Salzach und im idyllischen Lammertal, das einst zum Pongau zählte, sowie in der Bergwelt der Osterhorngruppe ausgewählt. Ergänzt werden sie durch Kulturspaziergänge in und um Golling, Kuchl und Hallein, das durch das Salz einst zur „Cashcow“ der Fürsterzbischöfe avancierte. „Erlebnis Salzburger Land: Tennengau“ ist der fünfte Teil, der die Reihe komplettiert, die ausgewählte Touren und Ausflugsziele im Salzburger Land und darüber hinaus beschreibt.

. je 45–55 ausgesuchte Wanderungen
. Spezialtipps für jede Region
. Nachmittagsausflüge
. Radwanderungen
. Ein- und Zweitagestouren

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2013

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

176

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2013

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,2/11,6/1,7 cm

Gewicht

270 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0686-5

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Trotz manch gutem Wandervorschlag sehr fehlerhaft

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 27.08.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im letzten der fünf von Autor Hetz geschriebenen Wandervorschlagsbüchern gibt es einige weniger bekannte Ausflugstipps wie die Wanderung durch die Kertererschlucht bei Kuchl, die Wanderung über den Ameisensee zur Edtalm oder zum Vorderschlummsee im Bluntautal. Hetz informiert die Leser auch wieder über viel Geschichtliches wie über die Entstehung von Salz oder über die Franzosenkriege. Aber da fangen leider auch schon wieder die geschichtlichen Irrtümer und Fehler an. Nun möchte ich schon einmal auch sagen, dass ich verstehe, dass Fehler passieren und menschlich sein können. Aber zum einen verlangt der Autor ja Geld für seine Bücher und zum anderen hätte sich die Mehrzahl der zumindest mir aufgefallenen Fehler durch einen Blick ins Internet oder Salzburgs Geschichtsbücher vermeiden lassen. Den Namen hat der Bezirk Tennengau nicht, wie Hetz meint, vom Tennengebirge, sondern vom Salzburger Bürgermeister Albert Schumacher, der 1908 in den Ritterstand erhoben wurde und sich selbst das Prädikat "von Tännengau" aussuchte. Seither bürgerte sich der Name „Tennengau“ für diese Region ein. Eberhard II. von Regensberg, der als „Vater des Landes Salzburg“ bezeichnet wird, war noch kein Fürsterzbischof, wie Hetz schreibt, sondern noch Erzbischof. Nicht korrekt die Aussagen, die Fürsterzbischöfe hätten seinerzeit zur Stärkung ihrer Macht im Salzachtal die Burg Gutrat errichtet und die Herren von Gutrat wären in Ungnade gefallen, woraufhin die Burg dem Verfall preisgegeben wurde. Richtig wäre, dass Kuno III. Guetrater von Erzbischof (nicht Fürsterzbischof) Adalbert III. die Erlaubnis hielt, eine Burg dort zu errichten. Mit Heinrich von Gutrat starb das Geschlecht der Guetrater aus, der seinem Tod Burg Guetrat Erzbischof Konrad IV. von Fohnsdorf übergab. Auf Seite 39 schreibt Hetz, dass das Denkmal für Joseph Struber am Pass Lueg 1908 enthüllt wurde, auf Seite 44 steht aber, dass das Denkmal 1898 eingeweiht wurde. Richtig ist 1898. Seine bei allen Ausflugstipps verwendeten, einleitenden Kurzcharakteristiken sind auch im letzten Band manchmal merkwürdig: „Hinauf zum Purtschellerhaus“ – Besonderheit: großzügiger Panoramablick: ich meine, ein Panoramablick ist ja schon ein rundherum-Blick, was ist dann also ein „großzügiger“ Panoramablick? Bei „Über den Kleinen Göll zum Bärenstuhl“ unter „Besonderheit“: Zwei Gipfel zum Preis von einem … Kostet das Besteigen etwas? Der Stadtspaziergang durch Hallein mit seiner Besonderheit „historische Altstadt mit Ecken und Winkeln“ bietet nicht viel mehr als einen Standardspaziergang, den man so auch machen würde. Die echten „Ecken und Winkel“ scheinen Hetz auch nicht bekannt zu sein, sonst hätte er beispielsweise die Augustinergasse mit der ehemalige Mühle des Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg und der ältesten noch existierenden Wehranlage am Mühlbach. Auch die wahrscheinlich älteste Kirche, die Peterskapelle, erwähnt er nicht. Wohl aber meint er, das Gruber-Grab vor dem Franz-Xaver-Gruber-Museum sei eines der letzten Gräber des aufgelassenen Friedhofs. Auch darin irrt Hetz – es wurde extra dort hin „versetzt“, weil daneben der Eingang ins Museum ist (zugegeben, das wissen nun wirklich sehr wenige Leute). Da ich nicht alle 45 beschriebenen Wanderungen persönlich kenne, ist nicht auszuschließen, dass sich auch in anderen Beiträgen Ungereimtheiten eingeschlichen haben.. Ich meine, wer aus seiner eigenen Heimat berichtet, hätte viele dieser Fehler wohl leicht durch einfaches Recherchieren vermeiden können.

Trotz manch gutem Wandervorschlag sehr fehlerhaft

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 27.08.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im letzten der fünf von Autor Hetz geschriebenen Wandervorschlagsbüchern gibt es einige weniger bekannte Ausflugstipps wie die Wanderung durch die Kertererschlucht bei Kuchl, die Wanderung über den Ameisensee zur Edtalm oder zum Vorderschlummsee im Bluntautal. Hetz informiert die Leser auch wieder über viel Geschichtliches wie über die Entstehung von Salz oder über die Franzosenkriege. Aber da fangen leider auch schon wieder die geschichtlichen Irrtümer und Fehler an. Nun möchte ich schon einmal auch sagen, dass ich verstehe, dass Fehler passieren und menschlich sein können. Aber zum einen verlangt der Autor ja Geld für seine Bücher und zum anderen hätte sich die Mehrzahl der zumindest mir aufgefallenen Fehler durch einen Blick ins Internet oder Salzburgs Geschichtsbücher vermeiden lassen. Den Namen hat der Bezirk Tennengau nicht, wie Hetz meint, vom Tennengebirge, sondern vom Salzburger Bürgermeister Albert Schumacher, der 1908 in den Ritterstand erhoben wurde und sich selbst das Prädikat "von Tännengau" aussuchte. Seither bürgerte sich der Name „Tennengau“ für diese Region ein. Eberhard II. von Regensberg, der als „Vater des Landes Salzburg“ bezeichnet wird, war noch kein Fürsterzbischof, wie Hetz schreibt, sondern noch Erzbischof. Nicht korrekt die Aussagen, die Fürsterzbischöfe hätten seinerzeit zur Stärkung ihrer Macht im Salzachtal die Burg Gutrat errichtet und die Herren von Gutrat wären in Ungnade gefallen, woraufhin die Burg dem Verfall preisgegeben wurde. Richtig wäre, dass Kuno III. Guetrater von Erzbischof (nicht Fürsterzbischof) Adalbert III. die Erlaubnis hielt, eine Burg dort zu errichten. Mit Heinrich von Gutrat starb das Geschlecht der Guetrater aus, der seinem Tod Burg Guetrat Erzbischof Konrad IV. von Fohnsdorf übergab. Auf Seite 39 schreibt Hetz, dass das Denkmal für Joseph Struber am Pass Lueg 1908 enthüllt wurde, auf Seite 44 steht aber, dass das Denkmal 1898 eingeweiht wurde. Richtig ist 1898. Seine bei allen Ausflugstipps verwendeten, einleitenden Kurzcharakteristiken sind auch im letzten Band manchmal merkwürdig: „Hinauf zum Purtschellerhaus“ – Besonderheit: großzügiger Panoramablick: ich meine, ein Panoramablick ist ja schon ein rundherum-Blick, was ist dann also ein „großzügiger“ Panoramablick? Bei „Über den Kleinen Göll zum Bärenstuhl“ unter „Besonderheit“: Zwei Gipfel zum Preis von einem … Kostet das Besteigen etwas? Der Stadtspaziergang durch Hallein mit seiner Besonderheit „historische Altstadt mit Ecken und Winkeln“ bietet nicht viel mehr als einen Standardspaziergang, den man so auch machen würde. Die echten „Ecken und Winkel“ scheinen Hetz auch nicht bekannt zu sein, sonst hätte er beispielsweise die Augustinergasse mit der ehemalige Mühle des Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg und der ältesten noch existierenden Wehranlage am Mühlbach. Auch die wahrscheinlich älteste Kirche, die Peterskapelle, erwähnt er nicht. Wohl aber meint er, das Gruber-Grab vor dem Franz-Xaver-Gruber-Museum sei eines der letzten Gräber des aufgelassenen Friedhofs. Auch darin irrt Hetz – es wurde extra dort hin „versetzt“, weil daneben der Eingang ins Museum ist (zugegeben, das wissen nun wirklich sehr wenige Leute). Da ich nicht alle 45 beschriebenen Wanderungen persönlich kenne, ist nicht auszuschließen, dass sich auch in anderen Beiträgen Ungereimtheiten eingeschlichen haben.. Ich meine, wer aus seiner eigenen Heimat berichtet, hätte viele dieser Fehler wohl leicht durch einfaches Recherchieren vermeiden können.

Erlebnis Salzburger Land: Tennengau – Geschichtsstunde, Naturinfos und fabelhafte Touren

Bewertung aus salzburg am 22.02.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und noch einmal, ein letztes Mal, heißt uns Siegfried Hetz zum „Erlebnis Salzburger Land“ willkommen. Der abschließende Band in der Reihe über die Salzburger Gaue stellt mit dem Tennengau den kleinsten Bezirk in den Mittelpunkt. Auch bei diesem Ausflug in die prächtige Landschaft des Salzburger Landes beweist der Autor wieder seine Liebe zu den kleinen, vielleicht unscheinbar anmutenden Dingen, die aber oft den ganz besonderen Reiz ausmachen. Mit profundem Sachverstand werden hier bekannte Highlights und weniger bekannte, ab und an versteckte Natur- und Kulturjuwelen beschrieben und mit einem verschmitzten Augenzwinkern dem geneigten Leser ans Wanderherz gelegt. Bevor die 45 ausgewählten Touren beschrieben werden, gibt es eine kurze „Geschichtsstunde“ zum jeweiligen Wanderziel, sodass man sich bestens informiert auf den Weg machen kann. Denn wer weiß schon, dass es zum Beispiel rund um die berühmte Bischofsmütze Korallenriffe gibt, wo die älteste Salzburger Brücke steht oder was sich genau beim Befreiungskampf gegen die napoleonischen Truppen am Pass Lueg zutrug. Nach der Lektüre des Tennengau-Buches ist man da schon ein ganzes Stück schlauer. Selbstverständlich stehen aber die Wandertouren und die einzigartige Natur im Mittelpunkt des Bandes aus dem Verlag Anton Pustet. In gewohnt sachkundiger Manier beschreibt Siegfried Hetz punktgenau die einzelnen Ausflüge, sodass es für jeden Wanderer ein Kinderspiel sein wird, sich zwischen Pass Gschütt und Hohem Göll sowie im Hagen- und Tennengebirge zurechtzufinden. Dabei ist es einerlei, ob man sich für einen gemütlichen Spaziergang entscheidet oder die mehrtägige Tennengebirgsüberquerung wagt. Da sich jeder, der in den Berge unterwegs ist, eine gute Mahlzeit verdient hat, finden sich am Ende vieler Tourenbeschreibungen tolle Einkehrtipps, die – wie zu vermuten ist – vom Autor selbst auf ihre kulinarischen Qualitäten und Besonderheiten getestet wurden. Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die schönen Landschafts- und Gebäudeaufnahmen, die vom Erlebnis Tennengau einen lebhaften Eindruck vermitteln. Dieses Buch wird nicht nur Menschen gefallen, die wenig über den kleinsten Bezirk in Salzburg wissen, sondern birgt auch für Tennengau-Kenner sicherlich die eine oder andere Überraschung, die es auf alle Fälle zu erkunden gilt. Abschließend bleibt zu sagen: Schade, dass Salzburg nur fünf Gaue hat und somit der Tennengau-Band der letzte aus der Reihe „Erlebnis Salzburger Land“ ist.

Erlebnis Salzburger Land: Tennengau – Geschichtsstunde, Naturinfos und fabelhafte Touren

Bewertung aus salzburg am 22.02.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und noch einmal, ein letztes Mal, heißt uns Siegfried Hetz zum „Erlebnis Salzburger Land“ willkommen. Der abschließende Band in der Reihe über die Salzburger Gaue stellt mit dem Tennengau den kleinsten Bezirk in den Mittelpunkt. Auch bei diesem Ausflug in die prächtige Landschaft des Salzburger Landes beweist der Autor wieder seine Liebe zu den kleinen, vielleicht unscheinbar anmutenden Dingen, die aber oft den ganz besonderen Reiz ausmachen. Mit profundem Sachverstand werden hier bekannte Highlights und weniger bekannte, ab und an versteckte Natur- und Kulturjuwelen beschrieben und mit einem verschmitzten Augenzwinkern dem geneigten Leser ans Wanderherz gelegt. Bevor die 45 ausgewählten Touren beschrieben werden, gibt es eine kurze „Geschichtsstunde“ zum jeweiligen Wanderziel, sodass man sich bestens informiert auf den Weg machen kann. Denn wer weiß schon, dass es zum Beispiel rund um die berühmte Bischofsmütze Korallenriffe gibt, wo die älteste Salzburger Brücke steht oder was sich genau beim Befreiungskampf gegen die napoleonischen Truppen am Pass Lueg zutrug. Nach der Lektüre des Tennengau-Buches ist man da schon ein ganzes Stück schlauer. Selbstverständlich stehen aber die Wandertouren und die einzigartige Natur im Mittelpunkt des Bandes aus dem Verlag Anton Pustet. In gewohnt sachkundiger Manier beschreibt Siegfried Hetz punktgenau die einzelnen Ausflüge, sodass es für jeden Wanderer ein Kinderspiel sein wird, sich zwischen Pass Gschütt und Hohem Göll sowie im Hagen- und Tennengebirge zurechtzufinden. Dabei ist es einerlei, ob man sich für einen gemütlichen Spaziergang entscheidet oder die mehrtägige Tennengebirgsüberquerung wagt. Da sich jeder, der in den Berge unterwegs ist, eine gute Mahlzeit verdient hat, finden sich am Ende vieler Tourenbeschreibungen tolle Einkehrtipps, die – wie zu vermuten ist – vom Autor selbst auf ihre kulinarischen Qualitäten und Besonderheiten getestet wurden. Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die schönen Landschafts- und Gebäudeaufnahmen, die vom Erlebnis Tennengau einen lebhaften Eindruck vermitteln. Dieses Buch wird nicht nur Menschen gefallen, die wenig über den kleinsten Bezirk in Salzburg wissen, sondern birgt auch für Tennengau-Kenner sicherlich die eine oder andere Überraschung, die es auf alle Fälle zu erkunden gilt. Abschließend bleibt zu sagen: Schade, dass Salzburg nur fünf Gaue hat und somit der Tennengau-Band der letzte aus der Reihe „Erlebnis Salzburger Land“ ist.

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Erlebnis Salzburger Land Band 5: Tennengau

von Siegfried Hetz

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