Klemperer in Concert
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Sprache:Deutsch, Latein
17,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Spieldauer
4 Stunden und 45 Minuten
Erscheinungsdatum
25.05.2012
Medium
CD
Anzahl
4
Verlag
Membran Media GmbHSprache
Deutsch, Latein
EAN
0885150317303
Aus der Reihe der großen Dirigentenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts ragt er nicht nur
seiner eindrucksvollen Körpergröße wegen weit heraus, Otto Klemperer, der seinen Beinamen
Kl'Empereur mit keinem Geringeren teilt als mit Napoleon Bonaparte. Und damit ist schon
viel gesagt über seine Haltung zur Musik, die er wiederum mit einer Berühmtheit teilte:
Gustav Mahler, der keine Routine und keine Nachlässigkeit in der Kunst duldete und sich von
einem umgänglichen Menschen in einen Tyrannen verwandelte, wenn er einen Taktstock
in die Hand nahm. Seine Haltung gegenüber Musik ist von strikter Unerbittlichkeit, in der
Oper wie im Konzert. Musik ist für ihn etwas Absolutes - intensiv, vergeistigt und durchaus
persönlich. So charakterisierte der Dirigent William Steinberg seinen großen Kollegen Otto
Klemperer. Klemperer war das Urbild des der Ernsthaftigkeit verpflichteten Dirigenten-Typus,
der in der deutsch-österreichischen Tradition des 19. Jahrhunderts wurzelte. Im Mittelpunkt
seines künstlerischen Interesses standen die Werke Beethovens, Brahms¿ und Mahlers. Auf
diesem Gebiet (und nicht nur hier) hat er Tondokumente hinterlassen, die man getrost als
Jahrhundertaufnahmen bezeichnen kann.
Die vorliegenden Aufnahmen entstanden Mitte der 1950er-Jahre in Köln. Die Rundfunkarbeit
in der Rheinmetropole bildete zu dieser Zeit einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Klemperer
stand in ganz besonderer Beziehung zu dieser Stadt, deren musikalische Geschicke er als
Generalmusikdirektor zwischen den Kriegen gelenkt hatte. Aus der Zusammenarbeit mit den
Klangkörpern des Kölner Rundfunks entstanden maßstäbliche Interpretationen der Klassik
und Romantik, von denen einige in dieser Zusammenstellung öffentlicher Konzerte zu hören
sind. Diese in-Concert-Aufnahmen sind insofern etwas Besonderes, als sie Klemperer auf
seinem favorisierten Terrain zeigen, denn er brauchte die Konzertsituation, um in Hochform
zu kommen. Zu hören sind hier herausragende Aufnahmen von Mahlers 4. Sinfonie und den
Kindertotenliedern, dem Brahms-Requiem, Beethovens Missa Solemnis sowie der 9. Sinfonie
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