Vom Aderlass bis zur Zahnextraktion: Medikale Konzepte und Therapiemaßnahmen im Spiegel ausgewählter Selbstzeugnisse im frühneuzeitlichen Europa
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
-
Verlag:Bachelor + Master Publishing
- GRIN 27,95 €
- Bachelor + Master Publishing 24,00 € ausgewählt
24,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.08.2012
Verlag
Bachelor + Master PublishingSeitenzahl
64
Maße (L/B/H)
22/15,5/0,5 cm
Gewicht
118 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86341-326-2
Lange beschäftigte sich die Medizingeschichte fast ausschließlich mit dem ärztlichen Stand und dessen Forschungen, Theorien und Entdeckungen. Der Patient ging hierbei als unumgängliches Mittel zur Geschichtsschreibung in einer gesichtslosen Masse unter. Erst durch ein vermehrtes Interesse für die Sozial- und Alltagsgeschichte wurde Mitte der 1980er Jahre der Blick auf die Laienperspektive gelenkt. Die vorliegende Arbeit betrachtet nunmehr zwei unter dem medizinhistorischen Aspekt der Laienperspektive noch nicht untersuchte Quellen. Zum einen wird der umfassende Briefwechsel der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orléans (1652-1722) untersucht, deren Verfasserin als Mitglied der europäischen Aristokratie nicht nur nebensächlich über selbst erfahrene oder ihr Umfeld betreffende Krankheiten schrieb. Sie gewährt uns heute neben einem Einblick in individuelle Krankheiten gleichsam ein Bild von Epidemien und die auf diese bezogenen Reaktionen der Umwelt. Als weitere sehr persönliche und ausführliche Quelle wird das umfangreiche Tagebuch des Samuel Pepys (1633-1703) betrachtet, das dem erstgenannten Zeugnis in Bezug auf Erwähnungen therapeutischer Konzepte und Krankheiten in nichts nachsteht. Der Hauptteil dieser Arbeit gliedert sich in drei Kapitel, wobei sich deren Struktur aus komparatistischen Motiven gleicht. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen um Krankheiten und Therapiemaßnahmen definiert und die Pluralität der medikalen Konzepte dargelegt, wobei auch diese deskriptiv erörtert werden. Anschließend sind im folgenden Kapitel die Korrespondenzen der Herzogin von Orléans Gegenstand der Betrachtungen. Nachdem ein kontextueller Zusammenhang zwischen der Herzogin und ihren Briefen geschaffen wurde, werden zunächst Krankheiten und therapeutische Maßnahmen, dann die drei Konzepte einzeln analytisch auf ihren Gehalt um medikales Wissen untersucht. Ebenso unter diesen methodischen Aspekten und nach den gleichen Gliederungspunkten gestaltet sich die Untersuchung der Tagebücher des Samuel Pepys. Im letzten Kapitel des Hauptteils werden die zuvor gewonnenen Ergebnisse zunächst unter der Gegenüberstellung erwähnter Krankheiten und Therapiemaßnahmen und ferner um die Kenntnis der einzelnen Konzepte verglichen. Abschließend werden alle erbrachten Erkenntnisse dieser Arbeit zusammengefasst und ein Ausklick auf zukünftige thematische Forschungsschwerpunkte gegeben.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice