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Erzähl es niemandem! Dramatisch, politisch, anrührend — Die Liebesgeschichte meiner Eltern

11

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37155

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2021

Abbildungen

30 s/w Abb.

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,5 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

28. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6230-6

Beschreibung

Rezension

Es war an der Zeit. Nun kann sich jeder Zeit für die ganze Geschichte nehmen. Es lohnt sich.“
GENERAL-ANZEIGER

„Eindringlich, ohne je ins Sentimentale abzugleiten.“
BERLINER, FR, KSTA und KÖLNISCHE RUNDSCHAU-Beilage

„Ein mitreißender, ebenso warmherzig-liebevoller wie sachkundig-erhellender Bericht über eine unwahrscheinliche lebenslange Liebe gegen alle erdenklichen privaten und politischen Wiederstände.“
JÜDISCHE ZEITUNG

„Bewundernswert lakonisch. Die Tatsachen sind aufregend genug. (…) So wird aus einem längst vergessenen Kapitel der Geschichte eine höchst anschauliche Vergegenwärtigung (…) So spannend wie ein Krimi. Ihre Liebe bildet den absoluten Gegensatz zum totalen Krieg.“
BUCHMARKT

„Ein tief berührendes Buch, das man bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen mag.“
Maren Schürmann, WAZ

„Liebe ist nicht nur ein Wort. Das begreift man, wenn man das Buch (…) liest.“
DIE TAGESPOST

"Eindrucksvoll schildert die Journalistin Randi Crott die verschlungenen Lebenswege ihrer Eltern und schafft damit ein beeindruckendes Zeitzeugnis, das seinesgleichen sucht."
DELMENHORSTER KREISBLATT

"Dramatisch, politisch und zugleich anrührend."
RUNDSCHAU REGENSBURG

Produktdetails

Verkaufsrang

37155

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2021

Abbildungen

30 s/w Abb.

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,5 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

28. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6230-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Hopeandlive

    5/5

    30.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe ist nicht nur ein Wort!

    Die Reporterin und Moderatorin Randi Crott erfährt erst im erwachsenen Alter von ihren jüdischen Wurzeln, doch und dass wird ihr von den Eltern sehr ernsthaft vermittelt, darf sie nicht darüber sprechen, obwohl der 2. Weltkrieg schon zwei Jahrzehnte her ist. Das Ausmaß dessen erfasst Randi erst nach dem Tod ihres Vaters, denn da findet sie wohlverwahrt geheime Briefe und Dokumente und macht sich, teilweise auch von ihrer Mutter begleitet, auf die Reise in die Vergangenheit. Dort befinden wir uns an Ostern 1942 in Norwegen, Randis Mutter Lillian ist gerade 19 Jahre alt und verliebt sich in den deutschen Wehrmachtssoldaten Helmut, den ihr Vater mit ins Haus bringt um die noch friedliche Stimmung zwischen den deutschen Besatzern und der norwegischen Bevölkerung in ihrem Dorf zu gewährleisten. Doch diese Liebe darf nicht sein, denn wie so oft in dieser Zeit, haben die Nazis jedes Land für ihre Zwecke skrupellos ausgebeutet und Lillian ist hin- und hergerissen zwischen der Solidarität zu ihren Landsleuten und den aufkeimenden Gefühlen zu Helmut, der so anders wirkt. Bei einem klärenden Gespräch bezüglich ihrer eventuellen gemeinsamen Zukunft nimmt Helmut ihr ein wichtiges Versprechen ab, "Erzähl es niemandem, was ich dir jetzt sage", und es stellt sich heraus, dass Helmut jüdischer Abstammung ist und sich in der Wehrmacht versteckt hält. Sein Geständnis nimmt Lillian völlig für ihn ein und sie verspricht ihm ihrerseits ihn niemals zu verlassen und unter keinen Umständen dieses Geheimnis zu verraten. Lillian und Helmut halten sich jeweils an ihre Versprechen und gerade in den letzten furchtbaren Kriegsjahren und auch in der Nachkriegszeit, wo sie sich oft lange Zeit nicht sehen konnten und nicht wussten, wo der geliebte Mensch sich gerade aufhält und ob er noch lebt. Schon auf den ersten Seiten nimmt mich die Erzählung von Randi Crott über diese besondere Liebesgeschichte ihrer Eltern gefangen. Ich fliege atemlos durch die Seiten und staune über diese große Liebe, die wirklich alle Hindernisse überwindet, Lillians Eltern, besonders ihr Vater wendet sich von seiner Tochter ab, nachdem die Liebesgeschichte ans Licht kam und Helmut ist bemüht Kontakt zu seinen jüdischen Verwandten in Deutschland zu halten ohne sich zu verraten. Doch es ist nicht nur die Liebesgeschichte von Lillian und Helmut, sondern auch von Helmuts Eltern, dessen Mutter jüdisch und der Vater deutsch ist. Der Zusammenhalt und die von tiefer Liebe und Wertschätzung geprägten Briefe sind sehr bewegend zu lesen und sehr gut fand ich auch die sorgfältig recherchierten historischen Ereignisse. Ich war beeindruckt zu was Liebe fähig ist und ich hoffe und bete in schweren Zeiten auch zu meinem Partner weiter zu stehen, egal was es kostet.

  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    27.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bereicherndes und berührendes Buch!

    Es war ein sehr spannendes Buch! Eindrückliche Geschichten aus einer anderen Perspektive!

  • Corinna

    aus Köln

    5/5

    15.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    bewegende und eindrucksvolle Romanbiographie

    Die Reporterin und Moderatorin Randi Crott erzählt auf sehr einfühlsame, fesselnde und bewegende Weise die (Liebes-)Geschichte ihrer Eltern. Ihr Vater Helmut Crott war Halbjude, was er erfolgreich geheim halten konnte, und als Wehrmachtssoldat in Norwegen stationiert. Dort lernte er die Norwegerin Lillian Berthung kennen und lieben. Ihr allein verrät er seine wahre Herkunft, mit der Bitte »Erzähl es niemandem!«. Spannend wie ein Roman liest sich diese Biografie, unglaublich fast diese tiefe Liebe, die jeglichen Widerständen trotzt und oftmals das Einzige ist, an dem sich beide in dieser furchtbaren Zeit festhalten können. Neben der Judenverfolgung in Deutschland liegt der Blick auf den Vorgängen im besetzten Norwegen. Außerdem thematisiert Randi Crott die Probleme der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Ihr Vater hat nie über seine Erlebnisse gesprochen; Randi Crott wusste lange nicht, dass sie jüdische Wurzeln hat. Eine überaus beeindruckende, mit viel Leidenschaft erzählte Biografie.

  • Bewertung

    5/5

    20.05.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende wahre Liebesgeschichte

    Ganz häufig denke ich, wenn ich vor den Biografien stehe, dass es doch nun langsam mal genug sein müsste mit den Biografien aus der Zeit von 1933 bis 1945. Und doch habe ich jetzt selber wieder eine gelesen, die mir ausgesprochen gut gefallen hat! Denn es gab noch etwas Neues zu entdecken. Es ging um Norwegen in dieser Zeit. Und über die Verbindung von Norwegen und das drittes Reich habe ich bisher so gut wie gar nichts gewusst. Die Autorin Randi Crott ist eine 1951 in Wuppertal geborene Journalistin, die eine norwegische Mutter und deutschem Vater hat. Erst 1969 hat sie von ihrer Mutter erfahren, dass ihr Vater Halbjude ist. Er hat selber nie mit ihr darüber gesprochen. Und erst als ihr Vater gestorben ist, macht sich Randi Crott daran, der bewegenden Liebesgeschichte ihrer Eltern nachzuforschen. Hierbei kommt ihr natürlich sowohl ihre journalistische Ausbildung zugute, als auch, dass ihre Mutter Tagebuch geführt, die Briefe von damals aufgehoben und ihr alles zur Verfügung gestellt hat. Und herausgekommen ist dabei eine ausgesprochen gut lesbare und zugleich sehr informative Liebesgeschichte, eingebettet in den geschichtlichen Zusammenhang. Denn Randi Crott erzählt nicht nur die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Sie informiert sich, wieso es überhaupt dazu gekommen ist, dass Deutschland Norwegen besetzt hat. Sie recherchiert die Lebenssituationen von Kindern, die einen jüdischen Elternteil haben. Und sie beschreibt in ihrem Buch auch die Lage, wie sie sich für die Norweger während der Zeit der Besatzung dargestellt. Es ist eine bewegende Liebesgeschichte in einer ganz dunklen Zeit von zwei Menschen, die einfach gewusst haben, dass sie unter allen Umständen zusammenbleiben wollen. Sie haben dafür beide einiges aufgeben und viel ertragen müssen, aber am Ende hat die Liebe gesiegt!

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    3/5

    29.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist Krieg auch in Norwegen,…

    Es ist Krieg auch in Norwegen, die Deutschen halten das Land fest im Griff und das Grauen nimmt seinen Lauf. Der junge, deutsche Wehrmachtssoldat Helmut lernt die Norwegerin Lillian kennen. Sie verlieben sich ineinander, doch eigentlich dürfte es nicht sein. Randi Crott, die Tochter von Lillian und Helmut, erfährt erst als erwachsene Frau, dass sie jüdischer Abstammung ist, doch muss sie darüber Stillschweigen bewahren. Erst als der Vater tot ist, rekonstruiert Randi die Geschichte ihrer Eltern. Die Geschehnisse werden nicht gradlinig erzählt, sondern setzen sich aus Fakten, Erinnerungen und Briefen zusammen. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel verursachen Unruhe und ermüden, es entsteht den Eindruck eines Sachbuchs und das bedauerte ich sehr, denn was ich mir von diesem Buch erhofte war eine biografische, einfühlsame Liebesgeschichte. Gut finde ich dass das Buch komplett mit Fotos unterlegt ist und das gehört meiner Ansicht nach auf jeden Fall zu einer guten Biografie dazu.

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    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

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    4/5

    01.07.2013

    Buch (Taschenbuch)

    "Ohne Hitlers Feldzüge hätte es mich nicht gegeben"

    In "Erzähl es niemanden" rekonstruiert Randi Crott die Geschichte ihrer Eltern. Im von Deutschen besetzten Norwegen lernen sich Lillian und Helmut kennen und lieben, versprechen einander aufeinander zu warten - und zu schweigen. Erst nach dem Tod des Vaters veröffentlicht Randi Crott diese Geschichte, die berührt. Aus Geschichte wird gelebtes Leben, aus Erinnerung Wahrhaftigkeit, aus Politik persönliches Schicksal.

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