Produktbild: Die Tigerfrau

Die Tigerfrau Roman. Ausgezeichnet mit dem Orange Prize for Fiction 2011

9

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,9 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Goldfarben

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Tiger's Wife

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25680-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Roman von größter Schönheit, wunderbar geschrieben, magisch. ("T.C. Boyle")
Die aufregendste literarische Entdeckung seit Jahren. ("Colum McCann")
Liebe, Legende und Tod werden hier so wundervoll geschildert, dass jeder andere Roman in diesem Jahr Gefahr läuft, an der unheimlichen Schönheit dieses Buches gemessen zu werden. ("Time")
Ein atemberaubendes Debüt. ("The New York Times")
Lesen! ("Elle")
Téa Obrehts stilsicherer, magischer Realismus erinnert in mancherlei Hinsicht an die frühen Romane von Toni Morrison und Gabriel García Márquez. Ein großer Wurf. ("Die Zeit")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,9 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Goldfarben

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Tiger's Wife

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25680-6

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios!

    wie rezensiert man dieses Buch, wenn man nur ganz einfache Sätze produzieren kann? Ich nehme einfach folgenden Satz von der Homepage des Rowohlt Verlages für den Anfang. "Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt." Tea Obrehts "Tigerfrau" spielt in Jugoslawien, wo sie und ihre Familie bis zum Ausbruch des Jugoslawienkrieges 1992 lebten. Sie hatte offensichtlich ein enges Verhältnis zu ihrem Großvater, der 1997 nach Belgrad zurückkehrte und unter dessen Namen sie das Buch auch veröffentlicht hat. Zum Buch: Natalias Großvater ist gestorben, während sie (Ärztin) mit einer Freundin, die sie schon aus Jugendjahren kennt, auf dem Weg in ein Waisenhaus ist, um die Kinder dort zu untersuchen und zu impfen. Sie steht ständig in telefonischem Kontakt mit der Familie zu Hause und auf diesem Weg und dort vor Ort läßt sie das Leben mit ihrem Großvater Revue passieren und erinnert sich an die einzigartigen Geschichten, die der Großvater ihr (und zum Teil nur ihr) erzählt hat. Zwischenzeitlich erlebt sie selber ganz besondere Dinge und diese verschiedene Geschichten werden bis zum Schluß, manchmal ganz eng, miteinander verwoben. Tea Obreht schreibt wirklich grandios. Unglaublich wie viele Worte und Zeilen sie für ihre Beschreibungen benutzt, für die manche gerade einen Satz hätten, um das mal sehr simpel auszudrücken und was ich hier wunderbar demonstriere ;-) Ganz besonders hat mir die Geschichte von dem Mann, der nicht sterben konnte angetan. Die hat mich an Woddy Allens "Wie du dir, so ich mir" erinnert, es war köstlich zu lesen. An diesem Buch wird man in diesem Jahr wohl nicht vorbei kommen, es garantiert wunderbare, qualitativ hochwertige, Lesestunden.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Liebevolles und sprachgewaltiges...

    Liebevolles und sprachgewaltiges Werk einer jungen Serbin, die sich mit der mythenumwobenen Geschichte ihres Großvaters und ihrer Heimat auseinandersetzt. Wunderschön!

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ausgesprochen bildreicher und fantasievoller Familienroman

    Welch ein Glück für Sie und für mich, dass der Rowohlt Verlag Buchhändler zu einer Lesung von Téa Obreht eingeladen hatte. Denn ohne diese Lesung hätte ich dieses Buch nicht gelesen, ich hätte auf ein wunderbares Leseerlebnis und Sie auf eine Empfehlung verzichten müssen. Dies ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie wichtig ein guter Klappentext und ein ansprechendes Cover sind. Bei diesem Buch hat mich nämlich beides nicht wirklich motiviert. Aber die Autorin selber hat es dann geschafft, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Teá Obreht ist eine junge Autorin, die 1985 in Belgrad geboren wurde und seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA lebt. „Die Tigerfrau“ ist ihr erster Roman, der 2011 sowohl in den USA als auch in Großbritannien ein Überraschungserfolg wurde. Sie erhielt dafür den renommierten Orange Prize for Fiction. Sie erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Familie aus Serbien. Natalia ist eine junge Ärztin, die mit ihren Großeltern und ihrer Mutter zusammen aufgewachsen ist. Auch ihr Großvater war Arzt. Als sie selber auf einem humanitären Einsatz in einem Waisenhaus auf der anderen Seite der Grenze ist, erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Großvaters. Anscheinend hatte sich ihr Großvater auf die Suche nach ihr begeben und ist währenddessen gestorben. Die Leiche wurde zurück zu seiner Familie gebracht, aber seine persönlichen Gegenstände fehlen. Natalia macht sich auf die Suche und findet hierbei nicht nur die vermissten Gegenstände, sondern auch einiges über die Geschichte ihrer Familie als auch die Geschichte ihres Landes heraus. Téa Obreht ist eine hervorragende Erzählerin, die in der Tradition der großen Lateinamerikanischen Autoren schreibt. So flicht sie in ihre eigentliche Handlung immer wieder kleine Nebenhandlungen mit ein, wobei eine der Nebenhandlungen dem Roman den Namen gab. Sie erzählt ausgesprochen farbig und bildgewaltig. Sie greift hierbei auf viele Mythen und Aberglauben aus ihrer alten Heimat zurück. So entsteht ein wunderschöner Roman, der sich ausgesprochen gut lesen lässt und doch auch ein Bild eines zerrissenen Landes vom Zerfall des osmanischen Reiches über den 2. Weltkrieg, den Jugoslawienkrieg bis in die Gegenwart zeichnet. Für mich ist dieser Roman eine wunderbare Mischung aus Gabriel Garcia Marquez und John Irving. Einfach wundervoll zu lesen! Bei dem glücklicherweise ungekürztem Hörbuch wird die Geschichte von Rike Schmid vorgelesen. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und liest lebhaft vor. Gerade durch ihr gefühlvolles Vorlesen kommen die sprachliche Brillanz der Autorin und die gekonnte Übersetzung von Bettina Abarbanell besonders gut heraus. Stephan Benson kommt immer dann ins Spiel, wenn die alten Geschichten des Großvaters erzählt werden. Und auch seine Stimme passt hervorragend zur Geschichte. Ein absoluter Hörgenuss!

  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    28.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tiger und seine Frau sind…

    Der Tiger und seine Frau sind - als Thema einer Geschichte - für Tea Obreht ein Mittel, das enge und vertraute, seit ihrer Kindheit gereifte, doch durchaus komplexe und nicht unkomplizierte Verhältnis ihrer Protagonistin und Ich-Erzählerin Natalia zu ihrem Großvater zu beschreiben. Dieser ist nun verstorben - auf einer geheimnisvollen Reise, für die zunächst niemand den Grund kennt - und Natalia blickt zurück. Die Basis für die Beziehung zwischen Großvater und Enkelin bestand in zwei Geschichten aus dem Leben des Großvaters, die er ihr - wie ein Geschenk, quasi als Beweis seines Vertrauens - anvertraut hatte. Auf diesem Hintergrund spürt sie dem Tod des Großvaters und seinem Leben nach, folgt ihm an seinen Todesort... Obwohl die junge Autorin wundervoll mit der Sprache umzugehen versteht, wird die detailgenaue Darstellung von Figuren und Vorgängen von teilweise nur nebensächlicher Bedeutung an manchen Stellen zu umständlich und verkompliziert so das Geschehen und aus meiner Sicht auch den Lesegenuss. Ein wenig hapert es gelegentlich auch an der Übersetzung: Der Originaltitel des Romans lautet "The Tiger's Wife", also "Die Frau des Tigers", was aus meiner Sicht eine ganz andere Bedeutung als der jetzige deutsche Titel transportiert und dem Inhalt des Buches viel stärker entspricht. Ein weiterer "Störfaktor" war für mich die Verwendung des Wortes "sachlich" in der deutschen Ausgabe: Natalia und ihre Freundin werden "sachlich auf die Wangen" geküsst (S.33), auf S. 136 hat ein sachlicher Bauer seinen Auftritt - ich finde die Anwendung dieses Adjektivs im Deutschen an den beiden Stellen etwas befremdlich und gehe davon aus, dass die Autorin etwas anderes im Sinn hatte. Der Stil der noch so jungen amerikanischen Autorin mit serbischen Wurzeln, - Obreht ist Mitte der 1980er Jahre in Belgrad geboren und im Alter von 12 Jahren in die Staaten ausgewandert - ihre Detailverliebtheit und die Einbindung paranormaler und fantastischer Elemente gemahnen auch an die großen Autoren und Nobelpreisträger aus dem lateinamerikanischen Kulturkreis wie Garcia Marquez oder Vargas Llosa - Freunde dieser Autoren dürften hier auf ihre Kosten kommen und durch ihre Unterstützung der jungen Schriftstellerin möglicherweise einen Weg ganz nach oben ebnen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wortgewaltig u. grandios. Wunderbare,...

    Wortgewaltig u. grandios. Wunderbare, qualitativ hochwertige Lesestunden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen! Ein wunderbarer...

    Unbedingt lesen! Ein wunderbarer Roman voller Mythen, die Wirklichkeit werden und einer jungen Frau auf den Spuren ihres Großvaters.
  • Zum Bewerterprofil von Violetta Hofmann

    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.06.2012

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte , in der Geschichte, in der Geschichte (eBook)

    Wer richtig gute Geschichten erzählen kann, ist in der Regel auch ein sehr guter Zuhörer. Téa Obreht muss demnach eine sehr gute Zuhörerin sein. In „Die Tigerfrau“ erzählt sie gleich mehrere Legenden aus ihrer Heimat in Osteuropa und versteht es dabei wunderbar, jede kleine Sage, ähnlich einer russischen Matroschka, in einen größeren Rahmen zu kleiden: Als der Großvater der Ich-Erzählerin stirbt, rollt sie sein ganzes Leben anhand von Geschichten und Erinnerungen noch einmal auf. Dabei wird schnell deutlich, dass sich seine Lebensgeschichte zwischen zwei immer wiederkehrenden Motiven bewegt: der Tigerfrau und dem Mann, der nicht sterben kann. Verwoben sind diese durch allerhand kleinere Erzählungen. Heraufgekommen ist dabei ein so schönes Buch, dass man beim Lesen gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht und sich wundert, warum man so plötzlich auf der letzten Seite angelangt ist.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2012

    eBook (ePUB)

    Klasse Download!

    Mit den Erinnerungen der Enkelin Natalia an ihren verstorbenen Großvater tauchen auch viele andere Personen aus dessen Lebenskreis wieder auf und nehmen uns mit auf eine märchen-und mythenhafte und doch sehr realistische Reise nach Süsosteuropa. Klasse geschrieben!

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