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Produktbild: Als es Nacht war in Dresden

Als es Nacht war in Dresden Roman

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,6 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Seidengrau / Aubergine

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1342-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2013

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,6 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Seidengrau / Aubergine

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1342-1

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Zwickau

    5/5

    29.07.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen

    Im Buch berichtet die Autorin in lockerer und interessanter Erzählweise von ihrem bewegten Leben. Angefangen mit ihrer für die damalige spießige Denkweise nicht akzeptable uneheliche Geburt und den damit verbundenen Nachteilen in der Kindheit, die Dank der Großeltern jedoch trotzdem weitgehend glücklich verläuft, dem nicht ganz leichten Start zu Unabhängigkeit und Selbständigkeit, dann die schrecklichen Erlebnisse unmittelbar und nach der Bombardierung Dresdens, die schwere Zeit danach mit unvorstellbaren Entbehrungen, Verlusten, Rückschlägen hin zu einem letztendlich doch erfüllten und glücklichen Leben.

  • Bewertung

    aus Lengwil-Oberhofen

    5/5

    25.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinn

    Edith ist in meinen Augen eine ganz erstaunliche Person. Ich kann nur den Hut davor ziehen, wie sie in den ganzen Jahren ihr Leben gemeistert hat. Sie hat auch immer wieder den Mut gefunden aufzustehen und weiterzugehen. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass wir solche Umstände nicht erleben müssen. Durch dieses Buch habe ich auch einige geschichtliche Dinge über den Zweiten Weltkrieg erfahren, was ich sehr lehrreich fand. Diese Geschichte ist mir sehr nahe gegangen, sodass ich Tränen in den Augen hatte.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    01.03.2013

    Buch (Taschenbuch)

    In den Wirren des Krieges

    Wir schreiben das Jahr 1926. Edith wächst bei ihren Großeltern auf, wo sie ein behütetes Leben führt. Zu ihrer Mutter hat sie Zeit ihres Lebens ein angespanntes Verhältnis. Ihr Vater lebt in Hamburg, wo er inzwischen eine neue Familie hat. Auch Edith zieht es weg von Zuhause. Sie kommt nach Dresden, verliebt sich in die Stadt und möchte dort eine Schule besuchen. Die Zeiten sind jedoch nicht rosig. Die Nazis ergreifen die Macht und schließlich ist Krieg. Anfangs bleibt für Edith und ihre Freundinnen in Dresden noch alles beim Alten. Sie gehen zur Schule, ins Kino und manchmal auch zum Tanzen. In einem Tanzlokal lernt sie auch Karl kennen, ihre erste große Liebe. Mit ihm verbindet sie etwas ganz Besonderes, doch Karl erleidet im Krieg eine Kopfverletzung. Eine spätere Operation wird er nicht überleben. Edith muss lernen, mit diesem schwerem Verlust zurecht zu kommen. Das Überleben wird härter. Nahrungsmittel gibt es nur noch auf Lebensmittelkarten. Erste Flüchtlingsströme aus dem Osten ziehen durch Dresden. Frauen, Kinder, alte Menschen, verhärmt, traumatisiert, dem Tod näher als dem Leben. Man versucht zu helfen, wo es nur geht, doch die Flüchtlingsströme lassen nicht nach. Menschen verschwinden plötzlich, kommen nicht wieder. Der Krieg ist nun auch in Dresden angekommen. Bombenalarm. Heran donnernde Flugzeuge. Brennende Häuserzeilen. Viele Tausend Tote auf einmal, doch den Überlebenden fehlt die Kraft, ihre Toten zu beerdigen. Vom Hunger geschwächt werden die Toten auf riesigen Scheiterhaufen verbrannt. Edith flieht mit ihrer Freundin Gisela nach Bergen auf Rügen. Dorthin wurden Giselas Eltern evakuiert, ausgebomt in Rostock. Doch Edith hat eine Vision. Sie muss zurück nach Dresden, versucht es mit allen Mitteln und schafft es auch irgendwie. Dann endlich - irgendwann - ist der Krieg vorbei. Deutschland ist in Zonen aufgeteilt. Edith befindet sich in der russischen Zone, möchte jedoch unbedingt zurück nach Hause - in die französiche Zone. Unterwegs auf ihrer beschwerlichen Reise bricht Edith zusammen. Unterernährung ist der Grund. Doch immer wieder trifft sie Menschen, die sich liebevoll um sie kümmern. Irgendwann hat Edith es geschafft. Sie ist wieder Zuhause, doch sie sucht dringend eine Anstellung, will selbständig sein und nicht von ihren Lieben abhängig, die selbst nichts mehr haben. So gelangt Edith in den Schwarzwald, wo sie 4 Jahre lang den Haushalt eines älteren Herrn führt. Sie verliebt sich in dessen Sohn, zieht mit ihm weg, doch die Beziehung scheitert. Edith fängt eine neue Stelle in einem Krankenhaus an, wo sie unter tragischen Umständen ihren späteren Ehemann Richard kennenlernt. "Als es Nacht war in Dresden" ist ein autobiografischer Roman. Es ist die Geschichte der Autorin Edith Siemon. Ein Buch, das zu Herzen geht. Ein Buch, das einen fragen lässt, wie die Menschen diesen furchtbaren Krieg überhaupt überstehen konnten. Das Elend, der Hunger, das Leid. Edith Siemon schreibt sehr intensiv, sehr bildhaft. Man sieht die brennenden Häuser. Man hört die herannahenden Bomber. Man spürt die Enge in den überfüllten Zügen, in den Schutzräumen. Ein Roman, der erschüttert und dennoch ein Roman voller Leben, voller Hoffnung.

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    03.02.2021

    eBook (PDF)

    Wunderbar

    # Edith Siemon schreibt hier ihre Lebensgeschichte auf.Und sie schreibt,als würde sie uns gegenübersitzen und bei einer Tasse Bohnenkaffee erzählen.Von ihrer Geburt als uneheliches Kind,von den Grosseltern geliebt und geführt,von der Mutter distanziert,vom Vater erst spät wahrgenommen.Was es hieß in den Jahren ab 1926 zu leben,die Umstände,ein Kind der Schande zu sein,den Weg zu finden,immer Menschen zu treffen,die oft das Gute wollten und ihr halfen,durch die Wirren des Krieges zu kommen.Die Familiengeschichte verworren und zu Herzen gehend.Nie wollte sie etwas Unmögliches,einfach nur leben,lernen und erwachsen werden.Was unvorstellbar schwierig war,wenn man den Feuersturm auf Dresden,die Belagerungen,Fliegerangriffe,die entsetzliche Not sah.Und doch,das war es,was mich so faszinierte beim Lesen,diese starke Hoffnung ,dieser unerschütterliche Glaube an ein gutes Ende und ein gutes Leben.Ein starkes Buch,daß nachdenklich werden lässt und Mut macht.

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