Der Zugereiste Leland Gaunt eröffnet den Laden "Needful Things". Die Kunden finden dort Raritäten, mit denen sie ihre geheimen Sehnsüchte und Wünsche erfüllen. Aber alles hat seinen Preis: Neben einer symbolischen Bezahlung verlangt Leland von ihnen, anderen Einwohnern harmlose Streiche zu spielen. Bald schon eskaliert der Spaß, und in Castle Rock herrscht das blanke Chaos ...
. Vierter Roman des "Castle-Rock"-Zyklus
. Verfilmt mit Max von Sydow und Ed Harris
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Needful Things
NiWa am 30.08.2018
Bewertungsnummer: 1129268
Bewertet: eBook (ePUB)
Es ist ein neuer Laden in der Stadt! "Needful Things" öffnet seine Türen und lädt seine Kunden zur Erfüllung innigster Wünsche und Sehnsüchte ein. Der Preis ist verhandelbar, jedoch darf man die Rechnung nicht ohne das Grauen machen!
Mit "In einer kleinen Stadt" heißt Stephen King seine Leser erneut in Castle Rock willkommen - und das, im wahrsten Sinne des Wortes! Gleich auf den ersten Seiten wird man als alter Bekannter in Castle Rock begrüßt, und freut sich, dass man sofort wieder erkannt wurde.
Thematisch hat sich King voll und ganz auf das Geschehen in der Stadt fokussiert. Hierzu ist der Laden "Needful Things" zentral, wo es schreckliche Albträume zu Schleuderpreisen gibt.
Leland Gaunt hat diesen bizarren Laden nach Castle Rock gebracht. Als Geschäftsführer hat er sich auf Raritäten spezialisiert, die nicht immer greifbar sind. Denn er erfüllt intimste Wünsche und stillt heimliche Sehnsüchte, indem er seine Ware zu einem guten Preis an die Damen und Herren von Castle Rock bringt.
" ... weil jeder gern ein Schnäppchen machen möchte. Jeder möchte etwas umsonst haben - selbst wenn es ihn alles kostet." (S. 629)
Der Clou an der Geschichte ist, dass der wahre Preis im Verborgenen liegt, und an eine harmlose Tat gebunden ist.
Allein der Charakter von Leland Gaunt bringt das Horror-Herz zum Schlagen. Ich habe ihn als unheimlichen Mann empfunden, der in seinem Geschäft sitzt, und auf Kundschaft wartet. Besonders gut ist King die mysteriöse Aura des Ladenbesitzers gelungen, weil ich mich bis zum Ende hin gefragt habe, wer oder was dieser Gaunt eigentlich ist.
Weitere Charaktere dirigieren durch das Geschehen, wobei ich Sheriff Alan und seine Freundin Polly eher als Protagonisten empfunden habe.
Alan ist als Sheriff der Stadt um das Wohlergehen seiner Bürger besorgt und spürt, dass "Needful Things" wohl nur Unannehmlichkeiten bringen wird. Er ist ein Mann, der seinem Bauchgefühl traut, und dabei meistens auf der richtigen Fährte ist. Doch Gaunt weiß schon, wie er ihn von sich ablenken kann ...
Alans Freundin Polly besitzt selbst ein Geschäft in der Stadt, wird aber von einer boshaften Arthritis geplagt. Ihre sympathische Art hat sofort mein Mitleid mit ihr und ihrer Krankheit geweckt, und außerdem hat ihre geheimnisvolle Vergangenheit das Interesse an ihr entfacht. Es gab eine Zeit, in der Polly in San Francisco gelebt hat, und die für ganz Castle Rock im Dunkeln liegt.
Andere Figuren sind zum Beispiel der kleine Brian, der mir sofort ans Herz gewachsen ist, und den ich mit seiner kindlichen Jungenart auf der Stelle lieb gewonnen habe. Außerdem ist die alte Nettie erwähnenswert, die sich dezent unter der Oberfläche hält, dennoch äußerst brutal werden kann.
Die Handlung an sich ist ein Meisterstreich, weil King hier Gigantisches geleistet hat. Gefühlt hat er jedem Bewohner von Castle Rock einen Handlungsverlauf geschenkt, der sich um „Needful Things“ dreht, und nach und nach im Gesamtwerk zusammenläuft. Meiner Meinung nach hat er damit wieder gezeigt, dass er der absolute Meister seiner Zunft ist, und als Schicksalsfee in Castle Rock die Puppen tanzen lässt.
"Was ist das eigentlich für eine Stadt, die sie hier haben, Deputy? Sämtliche Einwohner sind verrückt geworden." (S. 652)
Kritik von meiner Seite aus gibt es kaum, und wenn, dann ist sie nicht dem Autor geschuldet. Ich habe festgestellt, dass mir Kings „Stadt-Geschichten“ weniger Spaß als andere Romane von ihm machen, obwohl das Wirbelstrom-Phänomen exzellent zu lesen ist.
"Es hat einen Ausverkauf gegeben. Den größten Total-Ausverkauf, den Sie je erlebt haben ..." (S. 685)
Alles in allem ist „In einer kleinen Stadt“ ein großartiger Roman von einem meisterlichen Autor, den man bei Interesse oder als Horror-Leser beim besten Willen nicht umgehen darf.
Ein grauenvolles Meisterwerk
Bewertung am 30.11.2021
Bewertungsnummer: 1614988
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Für mich gibt es nichts Schöneres, als Stephen King bei seinen ausschweifenden Beschreibungen über Orte und Personen zu begleiten. Denn der Mann kann schreiben. Obwohl viele der Meinung sind, man hätte hier und da etwas rauskürzen können, fehlten mir am Ende sogar ein paar Seiten um das Finale noch mächtiger zu gestalten. Alle Charaktere, die vorgestellt werden, bekommen im späteren Verlauf der Geschichte nochmal eine tragische Rolle zugewiesen, die mich als Leser viel mehr mitnimmt, wenn ich sie am Anfang kennen und lieben gelernt habe. Einfach unglaublich gut geschrieben und ein tolles Lesevergnügen!
Meinung aus der Buchhandlung
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Und wieder befinden wir uns in Castle Rock. Der Meister des Horrors fesselt auch in "Needful Things" die Leser. "Needful Things" ist einer meiner Lieblingsromane von Stephen King. Eines Tages taucht der Fremde Leland Gaunt in Castle Rock auf und eröffnet einen Laden Namens "Needful Things". Alles scheint ganz harmlos. Man kann in diesem Laden Dinge finden die man heimlich begehrt. Neben der Zahlung des vereinbarten Preises, fordert Leland Gaunt seine Kunden zu "harmlosen" Späßen gegenüber ihren Nachbarn auf. Harmlose Späße...? Weit gefehlt, wer Stephen King kennt weiß, dass es jetzt erst richtig losgeht. Ein teuflisches Lesevergnügen.
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In Castle Rock habe ich gelebt - die Personen habe ich gekannt und nachts habe ich von ihnen geträumt. Das Böse habe ich gefühlt und ich weiß genau, wie alles ausgesehen hat. Am Ende blieb mir ein Loch, von dem ich erst einmal nicht wusste, wie ich es mit etwas Gleichwertigem füllen sollte.
Mehr muss ich dazu nicht sagen:o).
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