Ein junger Schriftsteller versucht verzweifelt, seinen zweiten Roman zu schreiben. Sein Name: Kranich, Englisch, Deutsch, dem Leser bekannt aus dem Bestseller Lehrerzimmer. Nachdem Kranich seine Schul-Erfahrungen veröffentlichen konnte, scheitert er: Schreib, Maschine!, eine bittere Abrechnung mit dem Literaturbetrieb, wird vom Verleger V abgelehnt. Kranich findet Unterschlupf bei seiner Tante Erna. Er hat eine geniale Idee und bereitet sich auf einen großen Wurf vor. Aber dann nistet sich seine schwangere Schwester Tamara bei ihm ein, und statt zu schreiben, geht Kranich unter im Kritikerstimmenwirrwarr, in Selbstzweifeln und in 28-Stunden-Tagen. Um möglichst schnell Geld zu verdienen, bräuchte er einen »literarischen Quickie«. Vielleicht kann ihm Sebastian Pfeifer helfen, ein Neurowissenschaftler, der mittels transkranieller Magnetstimulation Kranichs Hirn zu frisieren versucht.Eine wunderbar groteske Farce über die dunkle Seite eines Autors: vom Literaturbetrieb korrumpiert, voller Größenwahn und versteckter Komplexe, Anerkennungssucht und dem verzweifelten Wunsch, etwas Grandioses zu schaffen - brillant witzig, ein Feuerwerk der Selbstironie und eine gnadenlose Demaskierung dessen, was ein Betrieb aus Menschen machen kann.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Edith Berger
aus Graz
5/5
04.09.2013
eBook (ePUB)
großes Vergnügen
Kranich Englisch, Deutsch hat dem Lehrerzimmer den Rücken gekehrt.
Seit der erfolgreichen Veröffentlichung seiner Erfahrungen in" Lehrerzimmer" versucht er sich an einem neuen Roman. Eine Abrechnung mit dem Literaturbetrieb soll es diesmal sein.
Das Buch wird von seinem Verleger V. schlichtweg abgelehnt.
.....Ein anderer, sagte V., dieser Eberhardtner, der hat mir mal,das ist ja schon zwanzig Jahre her, da hat der mir ein Manuskript geschickt: 354 leere Seiten. Einfach leer. Nichts drauf. Das Ganze hatte sogar einen Titel: Der Tanz der weißen Buchstaben. Wenn du willst, hat Eberhardtner gesagt, kann ich den Text noch kürzen.....
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