Produktbild: Der Große Fall

Der Große Fall

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.11.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2588 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518799307

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

14.11.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2588 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518799307

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Peter Handke (Jg. 1942) ist…

MaWiOr aus Halle am 06.05.2011

Bewertungsnummer: 2702682

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Peter Handke (Jg. 1942) ist einer der produktivsten Autoren des deutschsprachigen Literaturbetriebs. Fast im Jahrestakt meldet er sich mit einem neuen Buch zu Wort. Nur wenige Monate nach seinem Dramatext und der Familientragödie „Immer noch Sturm“, in dem sich Handke mit seinen slowenischen Wurzeln auseinandersetzte, liegt nun ebenfalls im Suhrkamp Verlag mit „Der Große Fall“ die Geschichte eines müßiggängerischen Schauspielers vor. Der Prosaband erzählt dessen Tagesablauf vom frühen Morgen bis tief in die Nacht. Der bewusste Tag beginnt mit einem Morgengewitter und der Mann, von dem die 280 Seiten berichten, verlässt das Haus der Frau, das in der Peripherie der Stadt liegt. Hier hat er übernachtet. Zu Fuß macht sich der Schauspieler querfeldein auf den Weg, durchstreift gemächlich den Stadtwald und die Grenzgebiete einer fiktiven Stadt, die an Paris erinnert. Unterwegs begegnen ihm eine Reiterin, eine Polizeipatrouille, ein Priester, eine Prostituierte und sogar der Staatspräsident, der mit seinem Tross auf dem Rückweg zum Regieren ist. Doch der einsame Schauspieler ist mit sich und seinen Gedanken an die Vergangenheit beschäftigt. Mit seinen Filmen war er zum Star geworden. Sein Gesicht kennt man jedoch nur von der Leinwand, auf der Straße dagegen kennt ihn niemand. Sein Gehen ist eine Spielart des Erzählens. „Nur sollte sich das im Lauf jenes Tages, welcher schloss mit dem großen Fall, noch ändern.“ Je näher der Einsame dem Stadtzentrum kommt, desto endzeitlicher und entrückter werden seine Fantasien, desto dichter wird das Netz seiner Gedanken und Anspielungen. Sein Spaziergang wird immer mehr zu einer Erkundung des Inneren. Am Ende ist er mitten in der Nacht wieder mit der Frau verabredet. „Der Große Fall“, bei dem sich Vergleiche mit Eichendorffs „Taugenichts“ aufdrängen, hat die Züge eines zeitlosen Märchens. Handke arrangiert unzählige Momentaufnahmen aus dem Leben seines Protagonisten zu einem beeindruckenden Prosawerk. Und wieder bewahrheitet sich, dass sich die jährlichen Novitäten des kreativen Autors in Stil und Thema grundlegend unterscheiden. So ist jede Neuerscheinung eine Überraschung für den Leser. Manfred Orlick

Peter Handke (Jg. 1942) ist…

MaWiOr aus Halle am 06.05.2011
Bewertungsnummer: 2702682
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Peter Handke (Jg. 1942) ist einer der produktivsten Autoren des deutschsprachigen Literaturbetriebs. Fast im Jahrestakt meldet er sich mit einem neuen Buch zu Wort. Nur wenige Monate nach seinem Dramatext und der Familientragödie „Immer noch Sturm“, in dem sich Handke mit seinen slowenischen Wurzeln auseinandersetzte, liegt nun ebenfalls im Suhrkamp Verlag mit „Der Große Fall“ die Geschichte eines müßiggängerischen Schauspielers vor. Der Prosaband erzählt dessen Tagesablauf vom frühen Morgen bis tief in die Nacht. Der bewusste Tag beginnt mit einem Morgengewitter und der Mann, von dem die 280 Seiten berichten, verlässt das Haus der Frau, das in der Peripherie der Stadt liegt. Hier hat er übernachtet. Zu Fuß macht sich der Schauspieler querfeldein auf den Weg, durchstreift gemächlich den Stadtwald und die Grenzgebiete einer fiktiven Stadt, die an Paris erinnert. Unterwegs begegnen ihm eine Reiterin, eine Polizeipatrouille, ein Priester, eine Prostituierte und sogar der Staatspräsident, der mit seinem Tross auf dem Rückweg zum Regieren ist. Doch der einsame Schauspieler ist mit sich und seinen Gedanken an die Vergangenheit beschäftigt. Mit seinen Filmen war er zum Star geworden. Sein Gesicht kennt man jedoch nur von der Leinwand, auf der Straße dagegen kennt ihn niemand. Sein Gehen ist eine Spielart des Erzählens. „Nur sollte sich das im Lauf jenes Tages, welcher schloss mit dem großen Fall, noch ändern.“ Je näher der Einsame dem Stadtzentrum kommt, desto endzeitlicher und entrückter werden seine Fantasien, desto dichter wird das Netz seiner Gedanken und Anspielungen. Sein Spaziergang wird immer mehr zu einer Erkundung des Inneren. Am Ende ist er mitten in der Nacht wieder mit der Frau verabredet. „Der Große Fall“, bei dem sich Vergleiche mit Eichendorffs „Taugenichts“ aufdrängen, hat die Züge eines zeitlosen Märchens. Handke arrangiert unzählige Momentaufnahmen aus dem Leben seines Protagonisten zu einem beeindruckenden Prosawerk. Und wieder bewahrheitet sich, dass sich die jährlichen Novitäten des kreativen Autors in Stil und Thema grundlegend unterscheiden. So ist jede Neuerscheinung eine Überraschung für den Leser. Manfred Orlick

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Der Große Fall

von Peter Handke

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