Des Teufels General

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Drama in drei Akten (Fischer Klassik PLUS)

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Beschreibung

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Verkaufsrang

56993

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.01.2012

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Verkaufsrang

56993

Erscheinungsdatum

18.01.2012

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

1050 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104017938

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Keine Erklärungen

Bewertung aus Chermignon-d'en-Bas am 20.07.2018

Bewertungsnummer: 1119464

Bewertet: eBook (ePUB)

Bei dieser Verfassung fehlen jegliche Erklärungen und Erläuterung! Diese wären doch so wichtig, die Andeutungen des Schriftstellers besser zu verstehen.
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Keine Erklärungen

Bewertung aus Chermignon-d'en-Bas am 20.07.2018
Bewertungsnummer: 1119464
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Bei dieser Verfassung fehlen jegliche Erklärungen und Erläuterung! Diese wären doch so wichtig, die Andeutungen des Schriftstellers besser zu verstehen.

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Geschichtsbewältigung ohne erhobenen Zeigefinger

Mag aus Berlin am 18.03.2011

Bewertungsnummer: 708683

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich ist und bleibt die Geschichte des General Harry Harras, der aus Liebe zur Fliegerei zum Handlanger der Nationalsozialisten wird, ein wertvoller Beitrag zum Verständnis des Dritten Reiches und der Menschen, die sich in diesem Reich aktiv engagierten. Im Gegensatz zu vielen anderen Publikationen, wo mit erhobenem Zeigefinger auf alle Beteiligten gezeigt wird, zeigt Zuckmayer in diesem Drama den Konflikt eines Beteiligten an hoher Stelle: selbst kein Parteimitglied, auch nie von der Partei unterstützt und mit kritischen, abwertenden Bemerkungen über Hitler nicht zurückhaltend, entschließt sich Harras doch für ihn in leitender Stellung tätig zu sein. Seine Gründe dazu sind seine Liebe zur Fliegerei, die Freude seiner Mutter über seine Stellung und die Annahme, nach aktivem Kampf für Deutschland im ersten Weltkrieg nun nicht die Seiten wechseln zu können, auch wenn er sich zunehmend unwohl in seiner Rolle fühlt. Können anfängliche Zweifel noch mit Alkohol und gewagten, karikierenden Sprüchen übertönt werden, zwingen Harras die weiteren Ereignisse im Drama schließlich nicht nur verbal, sondern aktiv Stellung zu nehmen und sich zu entscheiden, ob er weiter als "General des Teufels" agieren kann. Zuckmayer gelingt mit der Gestaltung des Harry Harras ein äußerst lebendiges Bild eines Protagonisten, der an sich äußerst sympathisch, mit großer "Schnauze" kein Blatt vor den Mund nimmt und in unvergleichlicher Weise bei der Beschreibung eines Deutschen vom Rhein Hitlers Rassenlehre einprägsam und geschickt ad absurdum führt. Ebenso anschaulich und unverblümt sind auch seine Ansichten zu Krieg und Heldentod auf dem Schlachtfeld. Konsequent bleibt dann zum Schluss nach Erkenntnis der Stellung als Teufels General der einzig ehrenvolle Abgang. Sehenswert, wenn auch noch in schwarz-weiß, ist dazu auch heute noch die filmische Verarbeitung aus den 50er Jahren mit einem brillanten Curd Jürgens in der Titelrolle, auch wenn der Film an mehreren Stellen von der Vorlage abweicht.
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Geschichtsbewältigung ohne erhobenen Zeigefinger

Mag aus Berlin am 18.03.2011
Bewertungsnummer: 708683
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich ist und bleibt die Geschichte des General Harry Harras, der aus Liebe zur Fliegerei zum Handlanger der Nationalsozialisten wird, ein wertvoller Beitrag zum Verständnis des Dritten Reiches und der Menschen, die sich in diesem Reich aktiv engagierten. Im Gegensatz zu vielen anderen Publikationen, wo mit erhobenem Zeigefinger auf alle Beteiligten gezeigt wird, zeigt Zuckmayer in diesem Drama den Konflikt eines Beteiligten an hoher Stelle: selbst kein Parteimitglied, auch nie von der Partei unterstützt und mit kritischen, abwertenden Bemerkungen über Hitler nicht zurückhaltend, entschließt sich Harras doch für ihn in leitender Stellung tätig zu sein. Seine Gründe dazu sind seine Liebe zur Fliegerei, die Freude seiner Mutter über seine Stellung und die Annahme, nach aktivem Kampf für Deutschland im ersten Weltkrieg nun nicht die Seiten wechseln zu können, auch wenn er sich zunehmend unwohl in seiner Rolle fühlt. Können anfängliche Zweifel noch mit Alkohol und gewagten, karikierenden Sprüchen übertönt werden, zwingen Harras die weiteren Ereignisse im Drama schließlich nicht nur verbal, sondern aktiv Stellung zu nehmen und sich zu entscheiden, ob er weiter als "General des Teufels" agieren kann. Zuckmayer gelingt mit der Gestaltung des Harry Harras ein äußerst lebendiges Bild eines Protagonisten, der an sich äußerst sympathisch, mit großer "Schnauze" kein Blatt vor den Mund nimmt und in unvergleichlicher Weise bei der Beschreibung eines Deutschen vom Rhein Hitlers Rassenlehre einprägsam und geschickt ad absurdum führt. Ebenso anschaulich und unverblümt sind auch seine Ansichten zu Krieg und Heldentod auf dem Schlachtfeld. Konsequent bleibt dann zum Schluss nach Erkenntnis der Stellung als Teufels General der einzig ehrenvolle Abgang. Sehenswert, wenn auch noch in schwarz-weiß, ist dazu auch heute noch die filmische Verarbeitung aus den 50er Jahren mit einem brillanten Curd Jürgens in der Titelrolle, auch wenn der Film an mehreren Stellen von der Vorlage abweicht.

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von Carl Zuckmayer

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