Produktbild: Die verflixte Mathematik der Demokratie

Die verflixte Mathematik der Demokratie

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.01.2011

Verlag

Springer

Seitenzahl

212 (Printausgabe)

Dateigröße

1833 KB

Übersetzt von

M. Junker

Sprache

Deutsch

EAN

9783642128912

Beschreibung

Rezension

Aus den Rezensionen:

“... sollte niemanden vom Lesen abschrecken und widmet viel Platz den Personen hinter den jeweiligen verfahren. ... Das Buch ist chronologisch gegliedert und widmet viel Personen hinter den jeweiligen Verfahren. ... Auf jeden fall ist ‘Die verflixte Mathematik der Demokratie‘ ein unglaublich faktenreiches Buch, aus dessen Lektüre man nict nur etwas über die verschiedenen Wahlverfahren, sondern auch sehr viel über Geschichte, Politik, Wissenschaft und die handelnden Personen lernen kann.“(in: ScienceBlogs 22/May/2011)

“Dieses einem breiten Leserkreis zu empfehlende, bereits weniger als ein Jahr nach seiner englischen Erstausgabe auch auf Deutsch zugängliche Buch, bietet eine gut verständliche Einführung in die Schwierigkeiten, Paradoxien, teilweise Widersinnigkeiten und prinzipiell theoretischen Unzulänglichkeiten aller möglichen Wahlsysteme mit mehr als zwei Kandidaten. ... Sehr instruktiv sind zahlreiche gut belegte Beispiele und Tabellen aus der Praxis ... Auch die literarische Qualität dieses Werks ist vorzüglich. Die vielschichtige Lektüre bietet auch mathematisch wenig Interessierten einiges.“ (H. RINDLER, in: Monatshefte für Mathematik, October 2011, Vol. 164, Issue 2, S. 237 f.)

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Erscheinungsdatum

18.01.2011

Verlag

Springer

Seitenzahl

212 (Printausgabe)

Dateigröße

1833 KB

Übersetzt von

M. Junker

Sprache

Deutsch

EAN

9783642128912

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Meinung aus der Buchhandlung

Thorsten Büchner

Thalia Hamburg

Zum Portrait

5/5

Das Buch zum Superwahljahr

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die verflixte Mathematik der Demokratie“ beleuchtet einen bislang wenig beachteten Aspekt aus 3000 Jahren Staatstheorie: die Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaft. Von den Anfängen in der Athener Volksversammlung über die amerikanischen Gründerväter bis hin zum Schweizer „Biproportionalitätsverfahren“ schildert der Mathematiker George Szpiro, wie schwer es sich Demokratien mit der Besetzung ihrer Parlamente machen. Der Wähler hat es (meistens) leicht: Ein Kreuz – und das war’s. Wie aber rubelt man die Stimmanteile der Kandidaten, Listen und Parteien in Mandate um? Und wie kann es gelingen, dass Wahlkreise und ihre Repräsentanten wenigstens annähernd gleichrangig in den Parlamenten vertreten sind? Hier kommt die Mathematik ins Spiel. Hier geht es um Nachkommastellen, Algorithmen und Rundungsverfahren. Szpiro beschreibt, wie zum Beispiel der spätmittelalterliche Theologe Nicolaus Cusanus ein Direktwahlverfahren entwarf, das später nicht nur das revolutionäre Frankreich beeinflusste, sondern vor allem die Zählweise beim Grand Prix d’Eurovision (letzteres kann Szpiro dem alten Kardinal nicht vergeben: „scheußliche Lieder“). Und er erklärt, wie sich der amerikanische Kongress zusammensetzt und welche Konflikte in gut 200 Jahren US-Geschichte dafür zwischen den Staaten ausgetragen wurden – immer mit dem Ziel, angemessen repräsentiert zu sein. Wie verzweifelt demokratisch verfasste Staaten um den idealen Weg ringen, zeigt sich am deutlichsten in Israel. Das kleine Land verknüpft allein sechs mathematische Verfahren, um den Wählerwillen in der Knesset abzubilden und trotz einer zersplitterten Parteienlandschaft wirksame Politik zu gewährleisten. Bei aller Liebe zum mathematischen Detail (das den Laien schon mal an seine Grenzen führt) ist „Die verflixte Mathematik der Demokratie“ ein launiges und amüsant geschriebenes Buch. Und es erinnert daran, dass dem Wahlakt intellektuelle Schwerstarbeit und harte politische Auseinandersetzungen vorausgegangen sind. Zum Superwahljahr also genau die richtige Lektüre.
  • Thorsten Büchner
  • Buchhändler/-in

5/5

Das Buch zum Superwahljahr

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die verflixte Mathematik der Demokratie“ beleuchtet einen bislang wenig beachteten Aspekt aus 3000 Jahren Staatstheorie: die Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaft. Von den Anfängen in der Athener Volksversammlung über die amerikanischen Gründerväter bis hin zum Schweizer „Biproportionalitätsverfahren“ schildert der Mathematiker George Szpiro, wie schwer es sich Demokratien mit der Besetzung ihrer Parlamente machen. Der Wähler hat es (meistens) leicht: Ein Kreuz – und das war’s. Wie aber rubelt man die Stimmanteile der Kandidaten, Listen und Parteien in Mandate um? Und wie kann es gelingen, dass Wahlkreise und ihre Repräsentanten wenigstens annähernd gleichrangig in den Parlamenten vertreten sind? Hier kommt die Mathematik ins Spiel. Hier geht es um Nachkommastellen, Algorithmen und Rundungsverfahren. Szpiro beschreibt, wie zum Beispiel der spätmittelalterliche Theologe Nicolaus Cusanus ein Direktwahlverfahren entwarf, das später nicht nur das revolutionäre Frankreich beeinflusste, sondern vor allem die Zählweise beim Grand Prix d’Eurovision (letzteres kann Szpiro dem alten Kardinal nicht vergeben: „scheußliche Lieder“). Und er erklärt, wie sich der amerikanische Kongress zusammensetzt und welche Konflikte in gut 200 Jahren US-Geschichte dafür zwischen den Staaten ausgetragen wurden – immer mit dem Ziel, angemessen repräsentiert zu sein. Wie verzweifelt demokratisch verfasste Staaten um den idealen Weg ringen, zeigt sich am deutlichsten in Israel. Das kleine Land verknüpft allein sechs mathematische Verfahren, um den Wählerwillen in der Knesset abzubilden und trotz einer zersplitterten Parteienlandschaft wirksame Politik zu gewährleisten. Bei aller Liebe zum mathematischen Detail (das den Laien schon mal an seine Grenzen führt) ist „Die verflixte Mathematik der Demokratie“ ein launiges und amüsant geschriebenes Buch. Und es erinnert daran, dass dem Wahlakt intellektuelle Schwerstarbeit und harte politische Auseinandersetzungen vorausgegangen sind. Zum Superwahljahr also genau die richtige Lektüre.

Meinung aus der Buchhandlung

Die verflixte Mathematik der Demokratie

von George G. Szpiro

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