Die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder ... «Anrührender Bestseller aus Finnland: die perfekte Weihnachtslektüre.» (Westfalenpost) «Die Geschichte von dem Waisenjungen Nikolas ist traurig, warmherzig, besinnlich - von allem eine gute Mischung.» (Kieler Tageblatt) «Einfach, aber nicht simpel. Süß, aber nicht banal. Moralisch, aber nicht moralinsauer. Berührend!» (Main-Echo)
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Ich habe das Wunder von Weihnachten gespürt
NiWa am 27.12.2022
Bewertungsnummer: 1848909
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Nikolas lebt mit seiner Familie im hohen Norden. Die Tragik des Lebens packt hart zu und nimmt dem Jungen die Eltern und die kleine Schwester. Als Waise wird er im Dorf immer für ein Jahr in die Obhut einer Familie gegeben, die ihm ein Zuhause ist. Jeweils an Weihnachten findet der Wechsel statt und Nikolas hinterlässt Geschenke, weil er so dankbar ist.
„Wunder einer Winternacht“ ist eines der schönsten Weihnachtsbücher, die ich jemals gelesen habe! Ich bin in der Regel kein Freund von Weihnachtsgeschichten und lese diese eher selten. Es geht mir gemeinhin darum, ein bisschen meine Kling-Glöckchen-Stimmung anzukurbeln. Meistens entscheide ich mich für Bücher, die allgemein hohe Bewertungen haben und eine besondere Geschichte versprechen. So bin ich zu diesem Buch gekommen und hatte - zugegebenermaßen - keine allzu hohen Erwartungen daran.
Gerechnet hatte ich mit einer eher kitschigen Geschichte von einem Waisenknaben, der das familiäre Glück an Weihnachten erfährt. Zwar steckt in „Wunder einer Winternacht“ ein magisches Körnchen davon drin, doch dieser Roman geht weit darüber hinaus und glüht vor wärmender Weihnachtsmagie, sodass die Seele schmilzt.
Niklas verliert genau an Weihnachten seine Familie. Im nächstgelegenen Fischerdorf wird er aufgenommen. Jedoch sind die Menschen arm und es ist für niemanden leistbar, den Jungen durchweg bei sich aufzunehmen. Nach einigem hin und her kommt die Gemeinschaft zu der Entscheidung, dass Nikolas eine Wanderwaise wird. Jedes Jahr an Weihnachten wechselt er das Zuhause, womit nicht nur ihm, sondern auch den Familien geholfen ist.
Allein der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft hat mir unheimlich imponiert. Anstatt vor dem Problem die Augen zu schließen, peilen sie eine gemeinsame Lösung an, die im Endeffekt für alle wunderbar funktioniert.
Doch damit ist es nicht getan, denn die winterliche Weihnachtsmagie fängt erst so richtig bei Nikolas als Erwachsenen an. Zuerst aber schnitzt er schon als Junge für die Familien, die er verlässt, jedes Jahr ein Abschiedsgeschenk und fängt damit die Weihnachtstradition des Schenkens an.
Somit erzählt das Märchen, wie der Weihnachtsstamm und der Brauch des Schenkens entstanden. Gleichzeitig geht es um Dankbarkeit, Nächstenliebe und den Sinn der Weihnachtszeit.
Damit spricht „Wunder einer Winternacht“ die Seele bis in die verstecktesten Winkel an. Oftmals ist es unendlich traurig, manches Mal melancholisch oder wehmütig. Doch dann lässt es tatsächlich die Weihnachtsglocken in den Ohren klingen, während einem ganz warm wird, weil man über humorvolle Stellen lacht oder über wundersame Menschen und Gesten staunt.
Außerdem weiß ich jetzt, warum der Weihnachtsmann im roten Anzug erscheint, wie das mit den Rentieren zusammenhängt und auf welche Namen diese Tiere hören (sollten):
„Knips, Pips, Schnips und Grips!“ (S. 128, eBook)
Bei diesem Buch wurde mir ganz warm in der Brust. Das winterliche Setting hat mich vollends verzaubert, die bezaubernden Figuren habe ich allesamt lieb gewonnen und am Ende habe ich mit Haut und Seele pure Magie und das Wunder von Weihnachten gespürt.
Dabei fühlte ich, dass nach all den Jahren in mir noch immer das kleine Mädchen steckt, das sich von ganzem Herzen auf diese besondere Zeit im Jahr freut. (vgl. S. 172, eBook)
Einfach so schön
Bewertung am 26.12.2016
Bewertungsnummer: 403474
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Dieses wunderschöne Weihnachtsbuch hat meine Mutter entdeckt. Und da sie so begeistert war, sollte ich es auch unbedingt lesen. Nun lag es ein Jahr lang in meinem Regal, aber pünktlich zur Weihnachtszeit habe ich es mir hervorgeholt. Allerdings war ich ein wenig zu früh, denn als ich das Buch aufgeschlagen hab, hab ich gesehen, dass das 1. Kapitel ein 1. Türchen war. Daraufhin habe ich es erst wieder zugeklappt und dann brav am 1. Dezember angefangen jeden Tag ein Türchen zu öffnen und zu lesen. Und meine Mutter hatte Recht es ist eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte.
Die Geschichte beginnt überraschenderweise an einem heißen Sommertag. Zwei kleine Jungen tauchen um die Wette. Dabei finden sie ein kleines, wunderschön verziertes Holzkästchen, was verschlossen ist. Sie rennen damit zu ihrem Großvater. Als ihr Großvater das Kästchen geöffnet hat, findet er darin einen Zettel. Und dieser Zettel veranlasst ihn, seinen Enkeln eine Geschichte zu erzählen, die ihm sein Großvater erzählt hat als er selbst erst 4 Jahre alt war. Und dies ist die Geschichte von Nikolas und seiner Schwester Ada, dem kleinen Fischerdorf Korvajoki und dem Tischlermeister Lisakki ganz hoch im Norden in Finnland. Nikolas lebt mit seiner Familie auf einer kleinen Insel vor Korvajoki. 2 Tage vor Weihnachten nimmt das Schicksal seinen Lauf. Ada, Nikolas kleine Schwester, bekommt hohes Fieber. Seine Eltern wollen mit der Kleinen aufs Festland, in der Hoffnung, dass ihnen dort jemand helfen kann. Der 5-jährige Nikolas bleibt alleine in der Hütte zurück. Er soll darauf aufpassen, dass das Feuer nicht ausgeht. In dieser Zeit schnitzt er an einem Weihnachtsgeschenk für seine kleine Schwester, die er über alles liebt. Doch weder seine Schwester noch seine Eltern kehren je zurück. Seine Eltern sind bei dem Sturm ertrunken, von seiner Schwester fehlt jede Spur. Stattdessen holen Fischer aus dem Dorf Korvajoki Nikolas von der Insel. Und da die Bewohner des Dorfs alle sehr arm sind, entscheidet die Gemeinde, dass Nikolas jedes Jahr an Weihnachten in eine andere Familie des Dorfes umzieht. Dies geht über die Jahre gut. Doch dann kommt wieder ein besonders hartes Jahr. Und niemand hat etwas abzugeben. Was soll aus Nikolas werden? Und was hat es mit dem bösen Tischlermeister Lisakki auf sich? Und wieso heißt die Geschichte Wunder einer Winternacht?
Gönnen Sie sich dieses Buch zum nächsten Advent. Es ist eine so schöne Geschichte über einen kleinen Jungen, der zu einem erstaunlichen Mann heranwächst. Ein Junge, der in seinem Leben viel verliert, aber etwas ganz wichtiges die ganze Zeit über behält. Er möchte Kindern eine Freude machen. Ich habe diese Geschichte geliebt. Jeden Morgen vor der Arbeit habe ich genau eine Geschichte gelesen. Und auch, wenn ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich bis zum nächsten Tag gewartet. Ich habe die Geschichte voller Spannung gelesen, und zwischendrin musste ich immer mal wieder weinen. Es war einfach nur schön!
Ursprünglich hat Marko Leino diese Geschichte als Drehbuch für den gleichnamigen Film geschrieben. Aber zum Glück für uns Leser hat er daraus auch noch einen Roman gemacht. Sie haben nun die Wahl, was Ihnen lieber ist: Buch, Film oder beides?
Meinung aus der Buchhandlung
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Sie wollten schon immer mal wissen woher eigentlich die Tradition kommt, sich gegenseitig an Weihnachten etwas zu schenken? Dann lesen Sie unbedingt diese herzergreifende Geschichte über den kleinen Nikolas aus dem finnischen Norden und sein Schicksal. Eine mitreißende Geschichte über Verlust, Mut und Hoffnung. Perfekt als Adventskalender oder zum Lesen über die Weihnachtszeit.
Sehr zu empfehlen ist auch der Film.
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Das ist das perfekte Buch zur Weihnachts- und Adventszeit.
Der kleine Nikolas ist Waise und keine Familie, in seinem Dorf kann es sich leisten noch ein Kind großzuziehen. Doch die Bewohner beschließen, das jeder von ihnen Nikolas ein Jahr zu sich nimmt.
So kommt es das Nikolas jedes Jahr an Weihnachten die Familie wechselt. Um sich zu bedanken schnitz Nikolas jedem ein Geschenk.
Das Buch ist in 24 Kapitel unterteilt und liest sich mit einer Leichtigkeit das man gar nicht merkt wie die Tage vergehen.
Eine schöne Idee: Einfach das Buch als Adventskalender schenken.
Nicht nur für die Zeit vor einem Weihnachtsfest.
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