Ideomotorische Apraxie und Imitation
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.02.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
124 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638468053
Wenn ein Patient nicht mehr weiß, wozu Objekte des normalen Umgangs dienen, so kann man dies sicherlich als schwere Beeinträchtigung werten. Wenn ein Patient eine Säge ratlos abtastet, sich mit Stempel und Stempelkissen ein "Sandwich" bastelt, um es dann zum Mund zu führen und schließlich in einen Telefonhörer bläst, um daraufhin an beiden Muscheln zu lauschen, so ist dies die Folge einer spezifischen Schädigung neuronaler Strukturen. Einen Keks dagegen nimmt er mit routinierter Geschicklichkeit zu sich, ein erstaunliches Merkmal des Krankheitsbildes Apraxie. Der hier beschriebene Patient ist ein extremer Fall, bei dem weitere Störungen zusätzlich festgestellt wurden. Häufig sind die Fehlhandlungen nicht derart massiv, aber auch nicht weniger behindernd für den Patienten. Ein typischer Fall ist jener Versuch, in dem der Patient eine alltägliche Handlung wie das Zähneputzen ausführen soll. Er benutzt einen Becher ohne das Wasser aufzudrehen, versucht aus einer geschlossenen Tube Zahnpasta zu drücken und putzt die Zähne schließlich umständlich atypisch und in nicht effektiver Art und Weise. Nur das Aufdrehen des Verschlusses gelingt zügig und geschickt, ein Widerspruch, der für apraktische Störungen kennzeichnend ist. Die folgenden Ausführungen basieren auf dem Referat "Ideomotorische Apraxie und Imitation" und der darin zugrunde gelegten Literatur und sollen dieses Krankheitsbild näher beleuchten.
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