Der Osterstreit von 386
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
122 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638594653
Im Jahre 385 geraten der Hof und Ambrosius erstmals in Konflikt. Eine Auseinandersetzung begann, die erst ein Jahr später ihr Ende finden sollte. Der Hof forderte die Auslieferung einer Kirche zugunsten der Homöer, was der Bischof ablehnte, da er den homöischen Glauben als Häresie ansah. Aus diesem Grund bezeichnete er die Homöer auch als Arianer.
Die Vorgänge der Jahre 385/386 lassen sich vor allem durch die Briefe des Bischofs an seine Schwester Marcellina und den Kaiser, seine Rede gegen den Homöer Auxentius und das im Codex Theodosiani enthaltene Gesetz Valentinians II. vom 23. Januar 386 nachvollziehen. Ich stütze mich in meinen Ausführungen im Wesentlichen auf die neueren Monographien von Neil B. Mc Lynn und John Moorhead, aber auch auf die Älteren Standartwerke von F. Homes Dudden und Hans Freiherr von Campenhausen, die anders als Mc Lynn und Moorhead die Briefe an Valentinian II. und Marcellina dem Jahr 385 zugeordnet haben. Eben über diesen Aspekt der zeitlichen Reihenfolge der Briefe wurde in der Forschung lange diskutiert. Strittig war ebenfalls wie viele Kirchen Gegenstand der Auseinandersetzung waren. Diese Arbeit beschäftigt sich sowohl mit der Beantwortung dieser Fragen, als auch mit der Frage: War Ambrosius ein wagemutiger Verfechter seines rechten Glaubens, oder hat er die Gefahr, die ihm aus Kampf mit dem kaiserlichen Hof erwuchs kühl kalkuliert?
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