Die Industrialisierung der böhmischen Länder Ein Vorzeigemodell der Habsburgermonarchie
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
302 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640464692
Es war Böhmen, wo 1797 der Startschuss für die industrielle Revolution gegeben wurde, als Johann Josef Leitenberger in seiner Manufaktur in Cosmanos eine englische Spinnmaschine aufstellen ließ. Es war neben dem Wiener Becken und Vorarlberg hauptsächlich Böhmen, von wo sich die Ideen und das Wissen der maschinellen Fertigung zu verbreiten begannen. Kurz: Ganz Böhmen wurde Symbol für den wirtschaftlichen Fortschritt Österreich-Ungarns. In dieser Arbeit möchte ich die günstige wirtschaftliche Ausgangslage der böhmischen Länder aufzeigen und die Voraussetzung für eine Industrialisierung Punkt für Punkt abhandeln. Behandelt werden die Fragen nach dem Markt und der Nachfrage, wobei die Einwohnerentwicklung und die Bevölkerungsdichte im Zentrum stehen. Anschließend daran wird die verkehrstechnische Erschließung der böhmischen Länder im Mittelpunkt stehen, gefolgt von der Frage nach der agrarischen Grundversorgung als meiner Meinung nach eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen der industriellen Revolution.
Der Schlusspunkt der Voraussetzungen wird den vorhandenen Unternehmern gewidmet, wobei gezeigt werden wird, dass das adelige Element bei Manufaktur- und Fabriksgründungen ein sehr großes gewesen ist. Abschließend wird ein geraffter Überblick über die wichtigsten böhmischen Industrien geliefert, wozu die Textilbranche, die Montanindustrie und die Glas- und Zuckererzeugung zählten. Ich möchte hier der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass auf weitere wesentliche Vorraussetzungen der Industrialisierung, wie die Rohstofflage oder das vorhandene Kapital, sowie andere wichtige Industriezweige, nicht oder nur am Rande eingegangen werden kann, da es sonst bei weitem den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Auch auf eine nähere Behandlung der Nationalitätenfrage zwischen Deutschen und Tschechen wird bewusst verzichtet.
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