Doping als logische Konsequenz einer wachstumsgläubigen Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
156 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640293308
Die Olympischen Spiele im südkoreanischen Seoul im Jahr 1988 gelten allgemein hin als Zeitenwende in der Geschichte der Olympischen Spiele. Warum aber hat sich der Dopingskandal um den kanadischen Sprinter Ben Johnson, der in Seoul sowohl seine Goldmedaille als auch seinen gerade errungenen Weltrekord nach kurzer Phase des Triumphes verlor, mit einer solchen Nachträglichkeit in das kollektive Geschichtsgedächtnis der Welt eingebrannt, zumal Johnson beileibe nicht der erste und erst recht nicht der letzte Dopingfall in der langen Geschichte der Olympischen Spiele ist?
Um dieser Frage nachzugehen, soll eingangs ein Rückblick auf die Ereignisse während der Spiele in Seoul gegeben werden.
Im weiteren Verlauf widmet sich die vorliegende Arbeit der These, dass die Symbiose zwischen Hochleistungsathleten und dem sportinteressierten Publikum in nicht unbeträchtlicher Weise ursächlich für das Phänomen Doping im Leistungssport ist.
Abschließend soll das Verhältnis der modernen westlichen Zivilisation zum menschlichen Körper hinterfragt werden, um zu belegen, dass sich auch hier ganz entscheidende Ansätze finden lassen, warum Doping in einem solchen Ausmaß überhaupt Einzug in den Hochleistungssport und im weiteren Verlauf in die Alltagswelt halten konnte.
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