Schillers Konzept einer ästhetischen Erziehung "Der Nutzen ist das große Idol der Zeit"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1549 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638857901
Schillers Ausführungen hinsichtlich einer ästhetischen Erziehung läuten einen klaren Wendepunkt in der Philosophie ein. Die Kunst erfüllt nicht mehr nur den Selbstzweck just Kunst zu sein, sondern wird bei Schiller zu einem Instrument welches Veränderungen ermöglicht. So führt laut Schiller der Weg zur Freiheit über die Ästhetik und nur diese vermag es den zügellosen Notstaat in einen moralischen Vernunftstaat zu wandeln. Schiller führt darüber hinaus den Begriff des Humankapitals ein; ein für folgende Generationen bedeutungsvoller Ansatz.
Um diesen Wendepunkt in einen pädagogisch-historischen Kontext einzubetten, liegt der große Schwerpunkt von Kapitel I auf der historischen Entwicklung der Erziehung und wird diese in groben Zügen darstellen. Kapitel II wird die 27 Briefe für den Leser zusammenfassen und in ihren Grundzügen interpretieren. Kapitel III setzt die Briefe in den damaligen historischen Kontext der französischen Revolution, darüber hinaus beleuchtet es die verschiedenen Aspekte hinsichtlich der von Schiller geprägten Termini Vernunftstaat, Naturstaat und Ästhetik.
Danach folgt ein kleiner Exkurs zu Kant, der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schiller und Kant aufzeichnen soll. Inwiefern Schillers Theorie heute, zwei Jahrhunderte später, noch eine Rolle spielen kann, wird das persönliche Schlusswort erörtern.
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