9/11 als Medienereignis Die Remediation der Anschläge am 11. September
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.01.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
141 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640520237
Der Film hat anderen künstlerischen und medialen Ausdrucksformen gegenüber den Vorteil, bewegtes Bild und Ton gleichermaßen aufzunehmen und -im Gegensatz zum Theater- der ganzen Welt relativ zeitgleich zugänglich zu machen. Aus der gemeinsamen Betrachtung eines Filmes resultieren kollektive Erlebnisse und Erfahrungen, welche durch die Ausstrahlungsform in Kino oder Fernsehen entstehen. Gerade im Kino findet der Moment der Rezeption selbst im Kollektiv statt und nicht wie z.B. beim Fernsehen, räumlich getrennt. Durch die Erzählperspektive und die Geschichte eines Großteils von Filmen werden Meinungen geprägt bzw. gefestigt. Handelt es sich bei einem Film um die Remediation eines Medienereignisses, kann diese mediale Repräsentation sogar je nach Ausgestaltung zur Neuorientierung der Betroffenen beitragen oder zumindest den Verarbeitungsprozess, welcher nach einschneidenden Ereignissen ansteht, beeinflussen oder gar befördern. Welches Ausmaß ein Film auf die Meinung, Ansicht oder Einstellung einer Masse haben kann ist fraglich, an der Möglichkeit dieser Einflussnahme gibt es meiner Ansicht nach jedoch keinen Zweifel.
In der folgenden Arbeit werden zunächst grundlegende Begriffe definiert bzw. erläutert und im Anschluss daran oben genannte Aspekte näher betrachtet sowie anhand des Filmbeispiels "World Trade Center" von Oliver Stone genauer analysiert.
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