John Rawls und Ronald Dworkin Überlegungen zur Idee des Urzustands und den Gerechtigkeitsprinzipien
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.10.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
155 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640722266
Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der bekannten Arbeit "Gerechtigkeit als Fairneß" von John Rawls. Ich möchte zunächst die wichtigsten Ideen und Annahmen die Rawls zu der Idee des Urzustands und zu den Gerechtigkeitsprinzipien formuliert, vorstellen und danach mit dem Text "Gerechtigkeit und Rechte" aus Ronald Dworkin¿s Buch "Bürgerrechte ernstgenommen" vergleichen. Stephen Guest schreibt über den Einfluss von Dworkin: "Ronald Dworkin¿s legal und political theories have a complexity, novelty and moral power that have excited a wide range of academic and political thinkers." Natürlich ergeben sich auch aus den Ausführungen von Rawls zu seiner Theorie der Gerechtigkeit als Fairness spezifische Fragestellungen und Einwände. Eine Möglichkeit auf Rawls Theorie kritisch zu antworten, ist, dass man die Auswahl der beiden Gerechtigkeitsprinzipien durch die freien und gleichen Bürger im Urzustand bezweifelt. Man könnte sagen, dass die von Rawls vorgeschlagenen Prinzipien nur von Leuten mit einer sehr konservativen Vorstellung von Gerechtigkeit gewählt werden würden, nicht aber von waghalsigen und risikobereiten Menschen. Doch selbst wenn man annimmt, dass die Menschen im Urzustand diese zwei Gerechtigkeitsprinzipien wählen würden, so stellt sich dennoch die Frage, warum wir daraus schließen können, dass diese Prinzipien auch tatsächlich gerecht und nicht unfair sind? Daraus ergibt sich ebenfalls die Frage, welche Rolle der Urzustand im Detail spielt und ob er ein geeignetes Mittel zur Rechtfertigung der Gerechtigkeitsprinzipien ist. Eine weitere Problematik ist die Frage, ob ein hypothetischer Vertrag, wie Rawls ihn beschreibt, überhaupt bindend sein kann und wenn nicht, worin dann seine Bedeutung für eine Theorie der Gerechtigkeit besteht.Besonders die Bedeutung des Urzustandes und die Problematik eines hypothetischen Vertrages werden von Ronald Dworkin in seinem Text "Gerechtigkeit und Rechte" bearbeitet.
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